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Jackie Lynton's
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Über meine Vorliebe für solche Musik muß ich nicht mehr viel erzählen. Und das Jackie einer meiner absoluten Favoriten ist, hat sich wohl inzwischen auch rumgesprochen. Umso mehr hat mich dieses 98er-Album von Jackie nach vielen Jahren ohne Studioaufnahmen gefreut. Da dies ein Crosscheck ist (und die unwürdigen Kollegen des HoR ihre Meinungen auch abgegeben haben), fasse ich mich kurz. Die Pin-Board Wizards bieten alles was das Rockerherz begehrt. Blues, Boogie, etwas Southern Rock, britischen Humor, Nachmittagstee-Musik (Hi Lilly Hi Ho), eine feine Bandleistung und über 70 Minuten gute Laune. Kurz und gut. Von mir natürlich (fast) die Höchstnote 2. Und zwar nur, weil ich Jackie beim besten Willen nicht immer verstehen kann. Dieser Dialekt... Fred Schmidtlein (Impressum, Artikelliste), April 2001 Adelina erkennt: Oh Gott, ich dachte schon, ich hab mein Geld für den Englisch-Kurs umsonst ausgegeben. Dann hab ich aber gemerkt, dass alle anderen auch Probleme beim verstehen haben. Was für ein "Englisch"-Plauderer. Daniel meint: Samstag morgen lag eine 'Unbekannte Fredsche Obskurität' bei mir im Briefkasten. Nein, Spass beiseite, ein paar Sachen gefielen mir sogar. Stück vier, eigentlich so ein Endlos-Stück, mir nur ein wenig zu lang und der komische abrupte Schluss, aber sonst klasse. Über den Rest schweigt der Country-Man diplomatisch. Nett die Band kennengelernt zu haben. Gruss, Daniel (dem Blues entkommen) (Und Deine Bewertung? Ignorant! Mir entkommst Du nicht. Fred) ID schickt auch Grußworte: Jetzt darf ausgerechnet die Reggae-Abteilung den ersten Cross-Check-Kommentar abliefern. Erster Eindruck bei Track 1: Da soll noch Einer über irgendeine Rasta-Predigt maulen. So viel Bier schaff ich nicht, damit ich verstehe, was diese Schniefnase da daherbrabbelt. Kurzgeschichte? Ha! Ab Track 2 drückt es mich aber dann ziemlich beeindruckt in die Couch. Das ist erdiger, knackiger Rock, tolle Gitarren, super Stimme. Die Namen auf dem Cover halten, was sie versprechen. Das gefällt auch der Heidi! Lediglich auf 'Hi Lilly Hi Ho', erinnert mich dann doch zu sehr an Elvis, und 'Monday Morning', nervt einfach nur, könnte ich ganz gut verzichten. Insgesamt liegen mir die rockigen Nummern mehr als die Bluessongs in der zweiten Hälfte der CD. Deshalb: Note 3+ von Heidi Joachim ist ein Boogie-Man und trinkt Bier: Gediegener, fein groovender Bluesrock der Spaß macht. Jackie Lynton's
sympathische Zockerröhre, bestens von Savoy Brown bekannt, gibt den Songs den
richtigen Schliff. Eine klare Note 2 Manni behauptet, einen Sessel zu haben: Jackie Lyton - halb-alt jethro Tull ist hier ja auch dabei und doch kein "Geflöhte", sondern Bluesrock von Routiniers. Eine Note 3 Dem Martin ist Jackie offenbar zu modern: Wer sein Seelenheil darin findet Musik zu konsumieren, die einen Aufguss dreißig Jahre alter Blues(rock)-, Boogie- und Rock'n'Roll-Klischees darstellt, der wird mit diesem Album sicher glücklich werden. Jackie Lynton und eine Horde mehr oder weniger bekannter Gäste liefern über weite Strecken ein grundsolides, vielseitiges aber völlig harmloses und überflüssiges Album ab. Lediglich 'Losin ground' mit seinem Südstaatenfeeling (Mit freundlichen Grüßen von BLACKFOOT) und der musikalische Opener 'Let it rock' lassen aufhorchen. Die alte Chuck Berry-Nummer wurde durch Ian Anderson (JETHRO TULL) mächtig aufgemotzt, der nicht nur den alten Blueshasen die Querflötentöne beibringt, sondern auch einen Ausweg aus der kreativen Sackgasse des Genres weist. (4) "Überflüssig"? "Sackgasse"? Komm Du mir mal heim! (Fred, erbost) Ralf hat einen neuen Begriff definiert: Streckenweise hätte die Scheibe durchaus fast eine Note 2 verdient, da zieht man locker einen Alex Harvey, Rory Gallagher, Stevie Ray Vaughan oder Dr. Feelgood aus dem Hut, doch dann gelingt es JL plötzlich immer wieder, einem mit einer gequirlten Sch...e auf den Sack zu gehen, dass es klumpt. Was klumpt? Was verwendest Du für Wörter? Ulli kriegt ein Gut-Zettelchen. Bei 10 Stück gibt es ein Bildchen: Status Quo meets the Blues. So mein erster Eindruck der Scheibe. Ich habe die Cd stilistisch in 2 Teile gesplittet. Teil eins ist der QUO typische Rock'n Roll-Boogie. Musik einfach zum mitwippen - am Tresen stehen, leckeres Pils schlürfen, Zigarette in der Hand und eben wippen und mit dem Kopf den Takt "mitnicken". "Losing Ground" weicht etwas ab. Passt nicht so recht zu den Boogie Sachen und erst recht nicht zu den Bluesnummern. Ist irgendwie Southern. Teils was den Gesang angeht und ganz bestimmt was die Skynyrd-Sound-Gitarre betrifft. Teil zwei dann Blues. Und zwar eine richtig gelungene Mischung aus traditionellem Slide Blues und elektrischem Blues. Bin noch am Überlegen, ob ich den Boogie- oder den Bluesteil der CD lieber mag. Egal, ich mag die Scheibe, auch wenn es zwei Ausreisser gibt: "Hi Lilly Hi Lo" - allerdings geht das wohl in Ordnung, denn der Song ist der Mutter eines Musikers gewidmet und ich nehme mal an, die Dame steht nicht auf Boogie oder Blues. Und wo ich gerade so schön dabei bin, auch Track 15 wird wohl nie mehr bei mir laufen. Ist bestimmt eher für die Fans auf der Insel gedacht, die ja einen besonderen Humor haben (sollen). Wie auch Track 1. Ich hatte Englisch in der Schule, spreche aber anscheinend eher amerikanisch, denn ich verstehe so gut wie gar nichts. Soll bloß noch mal einer sagen die Texaner hätten einen unverständlichen Slang. Übersetzungen bitte an mich, denn was der da labert würde mich schon interessieren. So, nun die Benotung. Fred, was erwartest Du? (Also wenn Dir dein Leben lieb ist...Fred der Rächer) Alphabetisch gesehen mal wieder das Letzte ist Werner: 1. Get over here: 0 Punkte von max. 5, Englisch lernt man sooo nicht Teilweise ganz witzig, aber dafür Geld ausgeben? Note 4 Und für diese verquere Benotung gibt es mindestens 8 Stunden Nachsitzen! Vergibt der Kerl für die Songs Punkte (1 bis 5), zählt diese zusammen (gibt hier eine Durchschnittszahl von 2,43) und rechnet dies dann in unser Crosscheck-Schulnotensystem um. Setzen Schüler Werner! Und einen Eintrag im Klassenbuch gibt es auch. (Fred, Oberlehrer) |
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