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| Wicked Maiden, Metal Heaven, 2009 |
| Chris Impellitteri |
Lead Guitars |
| Rob Rock |
Lead Vocals |
| James Pulli |
Bass, Background Vocals |
| Brandon Wild |
Drums |
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Länge: 43 Min 13 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Wicked Maiden | 6. Eyes Of An Angel |
| 2. Last Of A Dying Breed | 7. High School Revolution |
| 3. Weapons Of Mass Distortion | 8. Wonderful Life |
| 4. Garden Of Eden | 9. Holyman |
| 5. The Vision | 10. The Battle Rages On |
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Hallo? Sind wir wieder in den 80ern? Heißt Twix wieder Raider und müssen die Herren wieder längere Haare tragen als die Frauen? Fragen über Fragen, die entstehen, nachdem man die ersten Takte der bösen Jungfrau ("Wicked Maiden") gehört hat.
Chris Impellitteri (vielleicht habe ich es bis zum Ende der Review endlich geschafft, den Namen fehlerfrei zu schreiben) gilt unter den Gitarristen als der Schnellste und das macht er von Anfang an auf seinem neuesten Output klar. Dabei drängelt er sich komischerweise nicht in den Vordergrund, da hat er ja auch mit Rob "The Voice Of Melodic Metal" Rock eh die Frontsau vorm Herrn stehen, nein, die Läufe in Überschallgeschwindigkeit werden immer dem Song angepasst, wenn auch nicht zwingend untergeordnet. Also, eine Band voller großer Egos - und die jagen mit den zehn Nummern alles in Grund und Boden, was meint auf dem Sektor des melodischen Powermetals irgendeine Rolle spielen zu wollen.
Das letzte Album von 2004 hatte man noch "Pedal To The Metal" genannt - der Titel ist hier auch wieder Thema. Verschnaufpausen kommen in Form von kurzen Breaks innerhalb der Songs vor, ansonsten heißt es aber: Mit Volldampf voraus! Herrlich, wie die Gitarrenläufe sich durch die Lieder ziehen und dabei nicht aus dem melodischen Raster fallen. Einzelne Songs hervorzuheben wäre verschenkte Liebesmühe, denn hier wird durchweg auf hohem Niveau geballert was die Doublebass hergibt. Wer diese schlussendlich bedient, bleibt ein Fragezeichen, denn auf dem Promoflyer taucht Brandon Wild auf, hingegen auf der Homepage des Gitarrenflitzers sein altbewährter Drummer Glen Sobel genannt wird. Ich bin verwirrt! Aber das tut auch nichts zur Sache, denn egal wer hier spielt, er gehört in der Klasse der Metaldrummer auf alle Fälle in die erste Reihe gesetzt.
Während ich das schreibe, haben gefühlte dreizig Quatrilliarden an Noten das Griffbrett des Herrn Impellitteri verlassen, ein melodischer Mitgrölrefrain nach dem nächsten meine Gehörgänge geflutet und das Donnern der Doublebass das Wasserbett meiner Nachbarn wahrscheinlich in angenehme Schwingungen versetzt.
Herrlich, das anzuhören. Ich glaube, ich hole meine Spandexhose wieder raus. Bis zu den Knien sollte die noch passen…
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