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| System X, SPV, 2002 |
| Chris Impellitteri |
Guitars |
| Graham Bonnet |
Vocals |
| James Pulli |
Bass |
| Ed Roth |
Keyboards |
| Glen Sobel |
Drums |
| Produziert von: Chris Impellitteri |
Länge: 40 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Rock N'Roll Heroes | 6. Why Do They Do That |
| 2. Perfect Crime | 7. United We Stand |
| 3. End Of The World | 8. Gotta Get Home |
| 4. She's A Nighttime Lover | 9. What Kind Of Sanity |
| 5. Slow Kill | 10. Falling In Love With A Stranger |
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IMPELLITTERI, diese Band ist seit den 80er Jahren schon aktiv und seit mehr als über zehn Jahren steht der US-Shouter Rob Rock am Mikro. Nur ein einziges Mal war der ehemalige RAINBOW-Sänger Graham Bonnet als Frontmann für die Gruppe tätig und nahm mit ihnen 1988 das Album "Stand In Line" auf.
Vor uns liegt nun das neueste Ergebnis von IMPELLITTERI, "System X", und ich habe das Gefühl, dass Sangeslegende Graham Bonnet nicht ganz unschuldig an den auf diesem Silberling eingebrachten RAINBOW-Einflüssen ist, wobei hier natürlich noch an einigen Härtegraden sowie auch im Tempo zugelegt wurde. Sie verstehen es ausgezeichnet, Elemente des traditionellen europäischen Hardrocks mit US-Metal zu vermischen und andererseits Chris Impellitteris Gitarrenspiel mit Bonnets Ausnahmeorgan zu ergänzen. Es passt einfach alles! Ergebnis ist ein zeitloses Album, welches mit einem brachialen Opener beginnt und mit einem furiosem Gitarreninferno endet. Sie haben alle Register ihres Könnens gezogen.
10 Songs lassen keinerlei Langeweile aufkommen und werden dominiert von einer kraftvollen Stimme sowie einem abwechslungsreichen und songorientierten Gitarrenspiel. Rifforientiert, dann wieder verspielt, mal richtig ruhig, dann verdammt kraftvoll und schnell, wird uns ein regelrechtes Soundgewitter um die Ohren gehauen, aber es ist trotzdem alles in allem kein reines Ego-Gewichse.
Ich weiß nicht, ob es viel Sinn macht, jeden einzelnen Titel besonders zu erwähnen, denn es ist ein homogenes Album, auf dem sich die Songs geradezu harmonisch aneinander reihen - wie Perlen auf einer Kette. Aber das sollte am besten jeder für sich selbst entscheiden. Das fängt z. B. schon gleich mit dem Opener Rock'n Roll Heroes an, der zeigt, wo der Hammer hängt. Da wird losgerotzt, dass es richtig Freude macht, die Matten zu schütteln. Noch einen Tick schneller geht es mit Perfect Crime weiter. Mit speedigen Riffs beginnend, wird der Gang nicht eine Sekunde zurückgeschaltet.
Mein eigentlicher Favorit ist das 5minütige End Of The World, ein etwas ruhigeres Stück, wenn man es denn überhaupt als solches bezeichnen kann. Ein wuchtiger Midtempokracher vom Feinsten, mit einigen leicht düsteren Riffs. Danach geht es genauso speedig und krachig weiter, wie es begonnen hat: sei es bei She's A Nighttime Lover, Slow Kill (hier flitzt der Meister im Hochgeschwindigkeitstempo über die Saiten) oder What Kind Of Sanity, um nur einige zu nennen, es wird immer volles Brett gefahren und ordentlich in den Hintern getreten.
Für mich persönlich gibt es keine Ausfälle zu verzeichnen, ich finde das Album rundum gelungen und für Freunde von Gitarrenrock oder den guten alten RAINBOW ist es ein Pflichtkauf.
Also dann, Leute, haltet die Biergläser fest, es gibt wieder Arbeit für die Nackenmuskulatur!
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