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| Copperopolis, Slash Records, 1996 |
| Grant-Lee Phillips |
Vocals, Guitars, Mandolin, Banjo, Harmonica |
| Paul Kimble |
Bass, Piano, Organ, Vocals |
| Joey Peters |
Drums, Percussion |
| Produziert von: Paul Kimble |
Länge: 56 Min 03 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Homespun | 7. Bethlehem Steel |
| 2. The Bridge | 8. All That I Have |
| 3. Arousing Thunder | 9. Better For Me |
| 4. Even The Oxen | 10. Hyperion And Sunset |
| 5. Crackdown | 11. Comes To Blow |
| 6. Armchair | 12. The Only Way Down |
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Es ist immer wieder toll, zwischen dem ganzen Musikmüll, der uns wöchentlich um die Ohren gehauen wird, echte Perlen zu entdecken.
GRANT LEE BUFFALO war mir schon länger ein Begriff, aber erst vor kurzem habe ich die Band für mich entdeckt.
Gegründet wurde GLB 1993 von Grant-Lee Phillips, Paul Kimble und Joey Peters in Los Angeles. "Copperopolis" ist das 3. Album der Band und nach ihrem 4. Album, "Jubilee", beschloss Mastermind Grant-Lee Phillips solo weiterzuarbeiten.
Mit das Beste was man über eine Band sagen kann, ist die Frage "was ist das eigentlich für eine musikalische Richtung?"
GLB bewegen sich irgendwo zwischen Folk, Grunge, Psychedelic und und und..., lassen sich einfach nicht einordnen. Gut so.
Der Opener Homespun kommt auch gleich zur Sache. Akustikgitarren bilden das Gerüst, knallige E-Gitarren übernehmen, Drums und Bass poltern wundervoll den Song voran.
Neben Michael Stipe von R.E.M. ist G.L. Phillips wohl die charismatischste Songwriterpersönlichkeit und Stimme, die derzeit in der Musikszene zu finden ist.
Die absoluten Höhepunkte dieser tollen Scheibe sind für mich das wunderschön melancholische Arousing Thunder und Bethlehem Steel, ein Song, der eine unglaubliche Atmosphäre aus Leidenschaft und Zerrissenheit rüberbringt, die von tollen souligen Streichern unterstützt wird. Isaac Hayes hätte seine Freude an diesem Arrangement.
All that I have hat diese "hier werden gleich die Stühle hochgestellt" Baratmosphäre, morgens um 4.00 Uhr, ein einsames Pärchen tanzt bis zum bitteren Ende.
Die drei anderen Alben, "Fuzzy", "Mighty Joe Moon" und "Jubilee", sind ebenfalls absolut empfehlenswert. Jedes dieser Alben hat seine eigenen speziellen Eigenheiten und öffnet beim Hören immer wieder neue Türen.
Es lässt sich nicht leugnen, ich bin Fan geworden.
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