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| Acoustique, Edel Germany, 2011 |
| Mick Jones |
Acoustic Guitars, Background Vocals, Lead Vocals on Starrider |
| Kelly Hansen |
Lead Vocals, Assorted Percussion |
| Jeff Pilson |
Acoustic Guitar, 12 String Guitar, Upright Bass, Bass, Voacls |
| Tom Gimbel |
Acoustic Guitar, Sax, Flute, Vocals |
| Michael Bluestein |
Piano |
| Mark Schulman |
Percussion, Jazz Kit Drums |
| Gilmar Gomes |
Percussion |
| Produziert von: Jeff Pilson |
Länge: 57 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Long, Long Way From Home | 9. Feels Like The First Time |
| 2. Cold As Ice | 10. Juke Box Hero |
| 3. The Flame Still Burns | 11. That's All Right |
| 4. Double Vision | Bonus Tracks: |
| 5. Fool For Anyway | 12. Save Me (New Song - 2011) |
| 6. Say You Will | 13. I Want To Know What Love Is (2011 Version) |
| 7. Starrider | 14. When It Comes To Love |
| 8. Waiting For A Girl Like You |
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Das neue FOREIGNER Album tut eine Menge - nur einem dabei helfen, einen Grund zu finden es zu kaufen - das tut es nicht. Es sei denn …
... man ist Kelly Hansen Fan. Denn was es sicherlich tut, ist aufzeigen, dass Kelly, der 'neue' Sänger, die Songs beherrscht - was einen nicht wirklich mehr Wunder nimmt. Und im selben Atemzug tut das Album noch zusätzlich etwas - es bietet eine wundervolle Bühne für Hansen, um zu zeigen, wie gut er als Sänger ist. Denn die darunter liegenden akustischen Aufbereitungen der Tracks ist eher minimal - soll heißen: wer nun erwartet, dass hier wirklich mit Inbrunst an akustischen Versionen gearbeitet wurde, die den Namen verdienen, irrt. Vielmehr schrammelt die Band relativ uninspiriert vor sich hin und bleibt mit den Akkorden und Harmonien engstens an den Originalen. Das aber eben gibt Hansen Raum um zu glänzen (Starrider wird aus unerfindlichen Gründen von Jones selbst gesungen).
Und da Hansen glänzt, kann man sich wieder mal daran ergötzen, wie gut diese Songs im Bezug auf die Gesangslinien wirklich waren - was besonders auffällt, wenn man die neuen Songs daneben stellt. Und dann lehnt man sich zurück, denkt sich die Gitarren und Drums und Bass etc. dazu …. und Lou Gramm. Doch - muss man. Auf die Gefahr hin, mich mal wieder als ewig Gestriger zu outen - Hansen ist gut, aber er ist zu keiner Sekunde ein Lou Gramm. Ich kann mich mit etwas Übung hinsetzen und einen Van Gogh malen - naja, mit viel Übung - aber dabei werde ich kein van Gogh. YES ohne Anderson? QUEEN ohne Freddie und Deacon? Das geht, aber eben nicht richtig. Und Gramms Stimme war dann doch genau das Quäntchen melodramatischer, höher, sireniger und unverwechselbarer, das es brauchte, um aus Rocksongs die FOREIGNER Songs zu machen, zu denen sie wurden.
Und noch eins fällt auf: Gramm fehlt Jones. Denn die neueren Songs sind nett (wozu sie Elvis' That's All Right gecovert haben?), mehr aber auch nicht. Die kreative Unruhe, die in der Band war, als sie die FOREIGNER waren, gibt es nicht mehr. Jones verwaltet sein eigenes Erbe. Soll er, sei es ihm gegönnt - aber umso mehr bewundert man Bands wie die EAGLES und EXTREME, die mit ihren letzten Platten nahtlos an frühere Höhenflüge angeschlossen haben bzw. diese sogar übertrumpften.
In einigen Songs gibt es neue Soli, ansonsten keine Überraschungen. Und nun stelle man sich den Juke Box Hero bei " … knew that one guitar would take him away - to be a Juke Box Hero … and the people started rockin'... " vor, und wie das zu akustischem Gitarrengeschrammel klingt. Die nimmt dich vielleicht mit weg, diese Gitarre. Aber wie gesagt - man hätte da sicherlich mehr draus machen können als eine Kelly Hansen Gesangsdarbietung. Wenigstens ist er nun ein für alle Mal etabliert, oder jedenfalls fast, für einen wie mich. So aber bleibt das Bemerkenswerteste noch der französich anmutende Name der CD.
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