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| Return to childhood (live), Snapper Records, 2006 |
| Fish | Lead vocals |
| Bruce Watson | Guitars, E-bow |
| Frank Usher | Guitars, Slide guitar |
| Steve Vantsis | Bass |
| Windsor McGilvray | Drums, Percussions |
| Tony Turrell | Keyboards |
| Danny Gillan | Backing vocals |
| Produziert von: |
Länge: 122 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Big wedge | 12. Lavender |
| 2. Moving targets | 13. Bitter suite |
| 3. Brother 52 | 14. Heart of Lothian |
| 4. Goldfish and clowns | 15. Waterhole (Expresso bongo) |
| 5. Raingods dancing | 16. Lords of the backstage |
| 6. Wake up call (Make it happen) | 17. Blind curve |
| 7. Innocent party | 18. Childhood's end |
| 8. Long cold day | 19. White feather |
| 9. Credo | 20. Incommunicado |
| 10. Pseudo silk kimono | 21. Marquet square heroes |
| 11. Kayleigh | 22. Fugazi |
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Werft einen Blick auf das Cover und lasst euch den Albumtitel auf der Zunge zergehen. FISH zelebriert das zwanzigjährige
Jubiläum von "Misplaced childhood", jenem Album, das ihm und
MARILLION den großen kommerziellen Durchbruch
bescherte... und in gewisser Weise aber auch den Anfang vom Ende der gemeinsamen Zusammenarbeit darstellte. Darüber würde
ich gerne mal mit Herrn Dick ein Stündchen philosophieren, aber das ist jetzt ein anderes Thema.
Jedenfalls hatte ich schon immer ein relativ gespaltenes Verhältnis zu "Misplaced childhood". Ein tolles Album, gar keine
Frage, aber auch ein Album das seinen Vorgängern "Script for a jester's tear" und "Fugazi" nie das Wasser reichen
konnte.
Aber zurück zu "Return to childhood", ein Livealbum, das sich über zwei CDs erstreckt und in dessen Mittelpunkt natürlich
eine vollständige Aufführung von "Misplaced childhood" steht. Fish und seine Band reproduzieren dabei nicht einfach die
Originalkomposition, sondern bleiben ihrer Linie treu, dass die Stücke live durchaus etwas anders klingen dürfen, ja sogar
sollen.
Die Unterschiede fallen dezent, aber unüberhörbar aus. Fish interpretiert "Misplaced childhood" verspielter, angereichert
mit vielen kleinen liebevollen akustischen Farbtupfern. In den beschwingten Passagen agiert man sogar ausgelassener als in
der Vergangenheit, allerdings geht dies zu Lasten der dichten, stimmungsvollen Atmosphäre des Originals. Lange Rede,
kurzer Sinn: Das ist keine schlechte Aufnahme, aber nicht zuletzt wegen des ausdruckstärkeren Gesangs bevorzuge ich doch
eindeutig die Version des 88er-MARILLION-Livealbums "The thieving magpie".
Man darf jedoch nicht den Fehler begehen und "Return to childhood" auf das zentrale "Misplaced childhood" zu reduzieren.
Damit täte man dem Rest des Albums unrecht. Da präsentiert Fish einen nicht ganz repräsentativen Querschnitt über sein
bisheriges Schaffen von ganz frühen MARILLION-Stücken wie Marquet square heroes und dem göttlichen Fugazi,
bis hin zu den Songs seines letzten Studioalbums
"Field of crows".
Nicht ganz repräsentativ, weil vor allem treibende, dynamische Stücke vorgestellt werden, und die baladeske Seite des
Schotten etwas kurz kommt.
Auch hier gibt es wieder deutliche Unterschiede in den Arrangements zu den Studioversionen und Livemitschnitten früherer
Tourneen. Das ist mit ein Grund, weshalb jeder der unzähligen offiziellen und semi-offiziellen Livemitschnitte von Fish
Sinn macht und seine Existenzberechtigung hat. "Return to childhood" ist sicher nicht der Stärkste - dafür fehlt der eine
oder andere berühmt-berüchtigte Ansagenmonolog - aber ein durchaus Hörenswerter.
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