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| Falling Down, Eigenvertrieb, 2005 |
| L.J. Sunn |
Vocals |
| Dean Ashe |
Guitars |
| N-Dee |
Bass |
| Gast: |
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| Jürgen "Jay!" Reinert |
Drums |
| Produziert von: Seref-Alexander Badir |
Länge: 15 Min 06 Sek |
Medium: EP |
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| 1. Falling Down | 3. Solitary World |
| 2. Don't Tear Me Up | 4. Unbreakable |
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Selten genug, dass mir Neutöner gefallen. Obwohl, so neu sind und klingen FAME aus München gar nicht. Erstens sind die drei mit den leicht schrägen Pseudonymen ziemlich gestandene Mannsbilder mit reichlich Jahren als FAME und in anderen Bands auf dem Buckel und zweitens klingt die EP "Falling Down" nur bedingt neu. Modisch schon gleich gar nicht und damit sind sie dann doch ein Fall für den Traditionalisten im Home of Rock.
Leider ist nur ein Viertelstündchen Beschallung draus geworden, also eine A-Seite einer LP mit leerer Rückseite. Das ist zu wenig! Vor allem, wenn eine Band ganz offensichtlich Potential und Songs, also SONGS, hat. Zieht man noch die eine Nummer ab, die dem Rezensenten nicht gefällt (Unbreakable), bleibt wirklich nur noch ein gelungenes Trio übrig. Das ist nicht abendfüllend.
Andererseits haben es diese drei Dinger richtig im Kreuz. Drei Songs, vier Assoziationen: Glenn Danzig, Billy Idol, Jim Morrison und Ian Astbury (THE CULT). Idol wegen der tatsächlichen Ähnlichkeit in Don't Tear Me Up, die anderen eher wegen der Intensität der Musik. Und ja, intensiv ist diese Platte tatsächlich. Das liegt am druckvollen Sound, an der Klasse der Musiker und an der unausweichlichen Eingängigkeit. Geht einfach gut rein und setzt sich fest.
Nach der Riffgranate Don't Tear Me Up kommt der Ohrwurm Solitary World, eigentlich ein geborener Hit, mit kurzem aber prächtigem Solo und geradezu hymnischen Qualitäten, davor der "wilde" Einstieg Falling Down und am Schluss das erwähnte, mir zu "depressive" Unbreakable.
Bleibt zu hoffen, dass FAME ihr Schlagzeugerproblem bald in den Griff bekommen und der Nachfolger des exquisiten aber leider unabkömmlichen Rheinländers Jürgen Reinert mindestens ebenso viel Wumms verbreitet.
Ich schau mir die Kapelle auf jeden Fall am 9. Februar 2006 bei ihrer CD-Release-Party in München an (Optimolgelände, "Land Unter").
Tipp: Auf der Homepage gibt es diverse Soundfiles als Appetizer. Diese Band kann was, sogar unpeinlich AEROSMITH covern!
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