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Glorious Collision

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Glorious Collision
Glorious Collision, Steamhammer/SPV, 2011
Tom S. Englund Vocals, Guitars
Marcus Jidell Guitars
Johan Niemann Bass
Rikard Zander Keyboards
Hannes van Dahl Drums
Länge: 61 Min 44 Sek Medium: CD
01. Leave It Behind Us08. The Phantom Letters
02. You09. The Disease…
03. Wrong10. It Comes From Within
04. Frozen11. Free
05. Restoring The Loss12. I’m Drowning Alone
06. To Fit The Mold13. …And The Distance
07. Out Of Reach

Ist das, was EVERGREY an Musik präsentieren, wirklich dem Prog zuzuordnen? Wohl eher nicht, denn selbst das Label InsideOut, durch die das Album “In Search Of Truth“ (2001) veröffentlicht wurde, druckten den Stempel ’File Under Metal’ auf. Ich schätze allein die Tatsache, dass sie mit diesem Werk bei InsideOut landeten erregte die Aufmerksamkeit der Prog-Anhänger und wird somit von manchen als Prog Metal eingestuft, für mich liefern die Jungs eher düster angehauchten Metal, bis zu Powermetal. Trotzdem schafften es Evergrey mich mit ihrer Mucke in ihren Bann zu ziehen, so das auch folgende Alben in meinem Regal wanderten: “Recreation Day (2003), The Inner Circle (2004), Torn (2008)“.

Nun ist seit Ende Februar der neueste Output mit dem Titel “Glorious Collusion“ im Handel. Für dieses Werk ist fast das komplette Line-Up gewechselt worden, denn außer Tom S. Englund und Rikard Zander tauchen drei neue Namen auf, und diese wären: Marcus Jidell (Gitarren), Johan Niemann (Bass) und Hannes van Dahl (Schlagzeug).
Es ist ganz natürlich, das nun die Frage aufkommt, wie sich die personelle Veränderung auf die Musik auswirkt. Aber ich kann euch beruhigen, denn “Glorious Collision“ klingt immer noch nach EVERGREY. Der Kollege hat zu "Torn" folgendes geschrieben: "die Musik ist atmosphärisch, aggressiv, pumpend, packend, vernichtend, beruhigend, aufbauend und niederschmetternd." Ja, das trifft auch auf diesen Silberling weitgehend zu, außer das die Gitarren nicht ganz zu tief aus den Boxen dröhnen und die Tasten etwas mehr in Erscheinung treten als auf dem Vorgänger. Gesang, Riffs, sowie Solis der Gitarren und der Rest der Protagonisten deuten auf exzellente Musiker, trotzdem fehlt mir hier die Abwechslung. Hm, vielleicht liegt es auch daran das in mir kein ausgesprochenes Metallerherz schlägt, denn mir fehlen ganz besonders die herzzereissenden Balladen. Auf konstanten Druck aufgebaute Mucke finde ich eintönig und fad.

So bleibt mir abschließend nur zu schreiben, das “Glorious Collision“ nett anzuhören ist, nicht mehr und nicht weniger. Begeisterung hege ich jedoch nach wie vor für “Recreation Day“ und “The Inner Circle“.

Michelle Karayilan, (Artikelliste), 31.03.2011

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