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Etta James

Burnin' Down The House

Live At The House Of Blues
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Burnin' Down The House - Live At The House Of Blues
Burnin' Down The House - Live At The House Of Blues, Private Music, 2002
Etta James Vocals
Donto Metto James Drums
Sametto James Bass
Josh Sklair Guitar
Bobby Murray Guitar
Mike Finnigan Hammond Organ
David Matthews Piano, Strings, Clavinet, Fender Rhodes, Wurlitzer, Roland Synthesizer
Luis Conte Percussion
Ronnie Buttacavoli Trumpet, Flugelhorn
Tom Poole Trumpet
Lee Thornburg Trombone, Trumpet, Flugelhorn, Horn
David Woodford Baritone Sax
Jimmy "Z" Zavala Tenor Sax, Harmonica
Produziert von: John Snyder Länge: 72 Min 44 Sek Medium: CD
1. Introduction7. You Can Leave Your Hat On
2. Come To Mama8. Something's Got A Hold On Me
3. I Just Want To Make Love To You/Born To Be Wild9. Your Good Thing Is About To End
4. I'd Rather Go Blind10. Rock Me Baby
5. All The Way Down11. Love & Happiness/Take Me To The River/My Funny Valentine
6. At Last12. Sugar On The Floor

Etta James am 9. Dezember 2001 live im "House Of Blues" in Hollywood. Die Soundqualität der CD lässt Euch dieses Konzert erleben als würdet ihr in der ersten Reihe des Konzertsaals sitzen.
James "bestreitet" dieses Konzert mit 5-köpfiger Hornsection (Trompete, Saxophon, Flügelhorn und Trombone). Außerdem wieder mit ihren Söhnen an Bass und Drums. Die Percussions werden von Luis Conte bearbeitet.
Natürlich auch mit Josh Sklair und Bobby Murray an den Gitarren. Darüber hinaus Mike Finnigan an den Tasten.

"Burnin' Down The House", treffender konnte der CD-Titel nicht gewählt werden.
In der Tracklist habt Ihr richtig gelesen, im 3. Song gibt es Born To Be Wild in der bluesigsten Version, die mir bisher zu Ohren gekommen ist. Klasse.
Aber nicht nur Blues war bei diesem Konzert angesagt. In All The Way Down wird's richtig soul-funkig, dass sich die Balken biegen.
At Last, eine dahinschmelzende Ballade erster Güte, in der sich Etta James durchaus Vergleiche mit, na sagen wir mal, Sammy Davis Jr. oder Dean Martin gefallen lassen muss. Das natürlich im positiven Sinne.
Kündigt Etta James trocken You Can Leave Your Hat On an, rollt die Band Sekunden später einen derartigen Funkteppich aus, dass man Joe Cockers Interpretation getrost in die Ecke stellen kann.

Es gibt mit Something's Got A Hold On Me doch glatt auch einen von Etta James zusammen mit Leroy Kirkland geschriebenen Song. Hochgradig bekannt, von früher, hier mit einer "Frischzellen-Kur" serviert. Eine ausgelassene Etta am Mikrofon.
Ruhiger wird es dann wieder beim Isaac "Shaft" Hayes Lied Your Good Thing..
Etta und Band werden bei B.B. Kings Rock Me Baby wieder richtig bluesig, unterstützt durch Jimmy "Z" Zavalas Harp.
Ein "wenig" Souliges? Bitteschön. Der Song Love & Happiness mit Take Me To The River, Tina Turner lässt grüßen, und My Funny Valentine werden dem gerecht.
Zum fulminanten Abschluss gibt es Sugar On The Floor, und mit knapp über 11 Minuten findet die CD einen überraschend ruhigen, aber emotionalen Ausklang.

Wäre ich bei diesem Konzert gewesen, hätte ich bestimmt ab und an "heimlich" zur Decke geschaut um mich zu vergewissern, dass die Decke des "House Of Blues" noch da ist, wo sie hingehört.
Hoffentlich findet Etta James irgend wann mal den Weg über den Teich, will sagen sie einmal live zu erleben...

Joachim P. Brookes, (Artikelliste), 10.07.2005

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