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| The Best Songs, Arista, 1977 |
| Produzent: Eric Andersen, Norbert Putnam, Tom Sellers |
Länge: 37 Min 09 Sek |
Medium: LP |
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| 1. Is it really love at all (5:25) | 6. Thirsty Boots * (4:23) |
| 2. I shall go unbounded * (4:41) | 7. Moonchild River Songs (3:45) |
| 3. Voilets of dawn * (4:53) | 8. Blue River (4:51) |
| 4. Be true to You (4:07) | 9. Close the Door lightly (3:18) |
| 5. Hey Babe have been cheatin' (2:35) | 10. Time run like a Freight Train (8:35) |
| * = recorded live at "The Other End" |
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"Sweet Surprise" scheint doch einigen Erfolg gehabt zu haben, sonst hätte Arista sicher kein "The Best Songs"
nachgeschoben.
Als "The best Songs" kann man es bezeichnen, bringt es doch mit den Liveaufnahmen Klassiker, die 1965
geschrieben wurden. Die Qualität der Original-Aufnahmen ist schon etwas dürftig, darum sind
die Liveversionen sehr zu begrüßen.
Die Hälfte der Lieder wird in den anderen Reviews erwähnt (Is it really love at all - Blue River,
Moonchild River Songs - Be true to You, Blue River - ditto, Be true to You - ditto, Time run like a Freight Train - Be
true to You) bleibt noch, auf die Liveaufnahmen "Thirsty Boots", "I shall go unbounded" und "Voilets of dawn" und
und die beiden verbleibenden "Close the Door lightly" und "Hey Babe have been cheatin'" einzugehen.
Zu Recht sind die drei live-aufgenommenen Liedern auf diesem Best-of-Album. Sie sind auf Eric Andersens
Debütalbum "Bout changes & things" von 1966 enthalten. Ich liebe sie seit vielen Jahren und es ist nicht
schwer, sie nachzuspielen/singen, abgesehen von der ziemlich hohen Stimme Eric Andersens.
Die Aufnahmen sind dem Beifall nach in einem kleinen Club entstanden. Sie sind unspektakulär, seine Gitarre
und sein Gesang, eine zweite Gitarre und etwas Percussion. So bleibt das im Vordergrund, worauf es ankommt:
Stimme, Melodie, Text, Gitarre. Leider ist auf dem Cover nicht angegeben, aus welchem Jahr diese Aufnahmen stammen
und zu welchem Zweck sie gemacht wurden.
Auch "Close the Door lightly" und "Hey Babe have been cheatin'" sind auf "Bout changes ...", aber in einer neuen
Einspielung. Auch sie sind Klassiker.
Nun bleibt die Frage, ob es sich wegen dieser drei plus zwei Lieder lohnt, ein Album zu kaufen. Ich kann sie nicht
beantworten.
Eric Andersens Lieder sind von einer Vielzahl anderer, bei uns bekannterer MusikerInnen interpretiert worden. Judy
Collins, Woodie Guthrie, Ian Matthews fallen mir spontan ein. Zumindest sollte ihm dies ein paar Dollar eingebracht
haben.
Werner Saumweber (Impressum, Artikelliste), 4. März 2001
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