|
CD-Review:
Edgar WinterJazzin' The Blues |
![]() |
|
|
|
Weia, meinten einige meiner Redaktionskollegen, als diese CD angekündigt wurde. Beide Titel sind auf "Jazzin' The Blues", total neu arrangiert und umgeschrieben. Im Falle von Free Ride ist dies auch sehr gelungen, denn herausgekommen ist eine leichte, angenehme Jazzversion. Edgar erklärt dies folgendermassen: "I believe jazz and blues are the two uniquely American art forms that will stand and endure as truly great contributions to the world of music. To me blues is like the old granddaddy with that world of whisdom and experience who's seen and done it all; while jazz is like the rebelious young man who's learned a few new tricks of his own and thinks he can show the old man a thing or two. (...) Jazz evolved and was literally born from the blues." So "verändert" verliert der Blues zwangsläufig auch die ihm anhaftende Traurigkeit und groovt jazzig und erfrischend daher. Wie der Titelsong zum Beispiel. Eine sehr schöne, erfrischende Nummer - ins Ohr gehend. "Ich lasse meine Musik für sich selbst sprechen" meint der Maestro und das tut sie. Mal mehr bluesig (More Than Enough), dann funky (Hunk O'da Funk, Big Bad Bottom), rockig (Brother Luke) oder aber "kämpfend" wie das geniale Here's 2 Guitars. Hier nämlich fighten zwei Themen um die Gunst des Hörers: Einmal dieses spanische, akustische Motiv, welches langsam jazzig und elektrisch und schließlich mit Rock-Jazz-Gitarrenläufen richtig fetzend wird. Man könnte denken, der Stilmix der CD ist dazu geeignet zu verwirren, aber dem ist nicht so. Jeder Track geht ins Ohr. "Jazzin' The Blues" ist nach dem 99er "Winter Blues" Teil zwei einer Trilogie. Gespannt darf man auf Part drei sein, denn nach Blues und Jazz wird es eine Rockscheibe mit dem Titel "Rockin' The Blues" geben.
SPV haben eine Promo-CD für unsere Leser zur Verfügung gestellt.
Ulli Heiser, (Impressum, Artikelliste), 05.05.2004
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|