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| Nature/Existence, ProgRock Records, 2010 |
| Javier Landaeta |
Guitar and Lapsteel Guitar |
| Antonio Silva |
Guitar |
| Rafael Saquera |
Guitar |
| Alfredo Ovalles |
Keyboards, Percussion, Slide Guitar |
| Miguel Angel Moline |
Drums |
| Jorge Rojas |
Bass |
| Guests: |
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| Sax |
Dave Dufuss |
| Vocals |
Carl Webb, Nick Storr, Tobias Jansson, Pedro Castillo |
| Anechoic Chamber String Quartet on Farewell |
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| Violin |
Raul Suarez, Leonor Falcon |
| Viola |
Anne Lanzilotti |
| Cello |
Manuel Hernandez |
| Produzent: Alfredo Ovalles, Stefan Schneider und Echoes |
Länge: 53 Min 10 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Epilogue (…Is Where We Start) | 07. Seasons Come To Pass |
| 02. Rude Awakening | 08. Far From Coincidence |
| 03. Leaf Motif | 09. Despair |
| 04. Lullaby | 10. Winds Of Dread |
| 05. Bonfires | 11. Farewell |
| 06. Unfair | 12. Prologue (Where We End…) |
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Bei einem Anfang gibt es auch ein Ende und nach einem Ende gibt es wieder einen Anfang. Jedenfalls erzählt “Nature/Existence“ die Story einer erwachenden Liebe, welche wiederum ein Ende findet und zugleich einen Neuanfang darstellt. Verpackt wurde dies in einen Mix aus Prog Rock, Math Metal, Post Rock, Pop und Electronica und das kommt dann aus einem Land, in dem lateinamerikanische Rhythmen sowie Pop im Radio dominieren. Okay, das ist nicht nur in Venezuela (von dort stammen die Jungs mit dem Bandnamen ECHOES) so, denn auch bei uns wird Musik mit Anspruch kaum im Radio gespielt. So werden die lieben Radiohörer nie erfahren, was sie verpassen, denn Mucke wie die von z.B. ECHOES (übrigens ist hier nicht die Pink Floyd Coverband gemeint) ist megageil!
Die Venezolaner beweisen ein gutes Gespür beim Songwriting, denn “Nature/Existence“ ist ein kurzweiliges Werk geworden, gespickt mit vielen Spannungsbögen, und es gibt viel zu entdecken. Wie das im Leben und mit der Liebe so ist, wo es oft einen Neuanfang und ebenso oft wiederum ein Ende gibt, und Phasen, in denen das Leben mal in ruhigen – mal in hektischen Bahnen verläuft, so ist auch in deren Musik. Es gibt viele symphonische Passagen mit Streicher, Keys und Piano, wobei zuerst und zuletzt genannte Instrumente überwiegen und somit überhaupt nicht nerven. Des Weiteren sind mächtig viele Gitarren im Einsatz, mal im akustischen – mal im elektronischen Gewand und der ordentlich wummernde Bass und das variable Spiel des Schlagzeugs überzeugen ebenfalls auf ganzer Linie. An diejenigen, die es auch gerne mal frickelig mögen hat man in den ausgedehnten Instrumentalpassagen gedacht. Hier sei stellvertretend DREAM THEATER erwähnt, die man deutlich bei Despair heraus hört. Da ich gerade bei den zu vergleichenden Bands bin, auch ROYAL HUNT, ein bisschen QUEENSRYCHE und KAMELOT sind überdeutlich zu vernehmen. In den ruhigen Stücken könnte man noch THE THIRD ENDING erwähnen. Diese liefern mir auch gleich ein Stichwort, denn ECHOES sind in ihrer eigentlichen Besetzung eine instrumentale Formation, jedoch wollte man auf Gesang nicht verzichten und hat für “Nature/Existence“ gleich 4 Gastsänger gewinnen können. Einer davon ist Nick Storr, der ansonsten für THE THIRD ENDING das Mikro schwingt. Zu den anderen Dreien gehören: Tobias Jansson (SILENT SCYTHE, THE LAW), Carl Webb (OCEANWERKS) und Pedro Castillo (TEMPANO, ADITOS). Ja, sie sind wie die Sahne zu dem sowieso schon leckeren Erdbeerkuchen.
Außer der Sängerdelegation gibt es noch weitere Gäste, und zwar mit Dave Duffus einen Saxophonisten, dem man bei Winds Of Dread lauschen kann und der mit seinem Spiel floydig anmutet. Die Gästeliste wird mit dem Anechoic Chamber String Quartet, also mit echten Streichern, auf Farewell gekrönt.
In Ordnung, “Nature/Existence“ bietet mit der dargebotenen Musik zwar nichts neues, dennoch macht das Werk von der ersten bis zur letzten Minute ungeheuren Spaß. Somit ist es für mich ein eindeutiger Tip und gehört in jede gut sortierte Sammlung.
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