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Dust To Dust

Sick

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The Music Cartel
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Cargo Records

Unser Disclaimer
Sick
Sick, The Music Cartel, 2003
Rob TraynorVocals, Bass, Guitars, Keys
Kenny HickeyLead Guitar (Tracks 1, 8, 10 & 11)
Stuard BerensonLead Guitar (2)
Rob TraynorLead Guitar (4, 7 & 9)
Steve TobinDrums
Produziert von: Rob Traynor Länge: 50 Min 03 Sek Medium: CD
1. ROT (4:04)7. This Way (4:23)
2. Sick (4:38)8. Pusher (3:42)
3. Think About It (3:44)9. Shame (5:04)
4. High (5:14)10. Cursed (3:50)
5. Barely Breathing (4:52)11. Supadupamachoman (3:58)
6. Fix On (5:04)12. Blue Sky Lie (3:54)

Dies ist also das neue Album von DUST TO DUST und damit will die Band natürlich an den Erfolg des selbstbetitelten Debüts anknüpfen, welches man bereits in den höchsten Tönen lobte.

Angekündigt wurde mir das Teil als Stonerrock, aber damit haben die Jungs genau so viel zu tun, wie eine Original Thüringer Bratwurst mit einer bayerischen Weißwurscht.
Um das Album in seiner Gesamtheit zu beschreiben, würde ich eher sagen, es ist eine Mixtur aus etwas Nu-Metal, Heavy Metal, Pop und Grunge, versehen mit starken Grooves, brachialen Riffs sowie eingängigen Hooklines. Eine Schublade fällt mir wirklich nicht ein, in welche ich DUST TO DUST guten Gewissens stecken könnte.

Ich kann mir nicht helfen aber irgendwie habe ich beim Hören sehr zwiespältige Gefühle, denn DUST TO DUST eröffnen das Album schön wuchtig krachend und mit leicht angeraptem Gesang mit dem Opener Rot. Auch Sick und Think About It halten dieses Level noch. Damit würden sie garantiert jeden Saal zum Pogotanzen animieren und die Nackenmuskulaturen ordentlich trainieren.
Aber spätestens mit den folgenden Songs könnte man meinen, hier ist eine Pop-Band am Werk:
High ist eine Ballade, welche garantiert die Feuerzeuge zündeln lässt und auch Barely Breathing schlägt in die gleich Kerbe.
Bei Fix On geht es zwar noch einmal ordentlich zur Sache, hier schillern hin und wieder sogar KORN etwas durch. Fette Riffs und ein wuchtiger Bass lassen die Boxen vibrieren.

Aber ab This Way wird das Album doch etwas sehr eintönig und es wird auch wieder poppig. Jetzt kommen die Hüpfejünger mit Sicherheit nicht mehr auf ihre Kosten. Gleich 3 langsame Tracks am Stück ist etwas zu viel des Guten, wobei ich ehrlich zugebe, dass Shame dabei eindeutig das Rennen macht.

Aber gemach, gemach, der Regler muss von der hüpfenden Fraktion noch nicht völlig enttäuscht zurückgeschoben werden, denn mit Cursed und Supadupamachoman geht es wieder heftigst zur Sache, man legt einen ganzen Zahn zu.
Nun dachte ich doch allen Ernstes, dass als Sahnehäubchen noch ein weiterer Kracher folgt aber leider, weit gefehlt. Bei Blueskyle bekommt man eingeschlafene Füße. DUST TO DUST verabschieden sich doch tatsächlich mit einer Halbakustikballade.

Wie Eingangs schon erwähnt, das Album hinterlässt bei mir zwiespältige Gefühle, weil man nicht so richtig weiß, wohin sich die Band bewegt. Man könnte auch sagen: Sehr abwechslungsreich.

Ilka Czernohorsky, ( Impressum, Artikelliste), 27.03.2004

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