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| Call Of The Wild, AOR Heaven, 2007 |
| Peter Sundell |
Vocals |
| Torben Enevoldsen |
Guitars, Bass |
| Thomas Heintzelmann |
Drums |
| Produziert von: Torben Enevoldsen |
Länge: 52 Min 08 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Divided | 7. Forever And Ever |
| 2. Call Of The Wild | 8. My Religion |
| 3. Brothers In Arms | 9. How Long |
| 4. Heavy Metal Thunder | 10. The Real Deal |
| 5. Make A Stand | 11. Peace Of Mind |
| 6. Break Through | |
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Divided (. we fall, united we stand), Call Of The Wild, Brothers In Arms, Heavy Metal Thunder. Das sind die ersten vier Songs der neuen Band DECOY um die beiden Schweden Peter Sundell (Sänger der inzwischen aufgelösten GRAND ILLUSION) und Chef Torben Enevoldsen (u.a. FATAL FORCE).
Tut es schon weh?
So eine Ansammlung heftigster Plattheiten hat man selbst im innovationsfreien Feld des Heavy Rock lange nicht gesehen. Nein, niemand muss in seinen lyrischen Ergüssen herumgrönemeyern, aber "Call Of The Wild" (sic) schlägt alles. Das muss selbst dem an Texten grundsätzlich nicht interessierten Hörer auf die Nerven gehen. Und es ist schade schade schade, dass Enevoldsen so plump in die Text-Mottenkiste greift, denn die Musik ist richtig gut.
Sundell ist kein einzigartiger, dafür aber einprägsamer Sänger, kann bei Bedarf richtig shouten und er kann auch Gefühl in die (banalen) Worte legen. Enevoldsen ist der bekannt gute Gitarrist, flitzt in gewohnter Weise durchs Post-Malmsteen Gehölz, beschränkt sich aber zwischendurch auch problemlos auf sparsamere Töne. Dazu ist die Produktion anständig heavy, so dass im Grunde alles okay wäre, wenn nicht immer wieder diese schauderlichen Scrabble-Texte wären. Gibt es denn ein Buch mit sämtlichen Metal-Standardworten?
"Call Of The Wild" erinnert in seinen besten Momenten durchaus an Großmeister wie JOURNEY, als die noch rockten, bedient ansonsten großzügig die Fans von melodischem Hartrock und schafft den Spagat zwischen ganz dezenten Prog-Einflüssen und Vollgas-Metal problemlos. Einige Songs haben sogar das Zeug zum Lehrbeispiel, z.B. My Religion mit seinen 4 ½ Minuten Dauerpower. Überraschung: Die Religion ist nicht Heavy Metal, es geht um irgendetwas anderes. Wäre da nicht ein Text a la "I believe in metal till I die" wunderschön gewesen? Das war gemein, ich weiß.
Eine der ganz wenigen Platten, die mir in all den Jahren wegen der Texte missfallen haben. Wie gesagt, es ist schade schade schade, denn DECOY bereichern musikalisch das völlig übervölkerte Genre.
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