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| Slave To The Power - The Iron Maiden Tribute, People Like You, 2003 |
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Länge: 103 Min 12 Sek |
Medium: Do-CD |
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| 1. SOLACE | Another life |
| 2. SEBASTIAN BACK | Children of the damned |
| 3. CROWBAR | Remember tomorrow |
| 4. ARCHIE BUNKER & JOHN PEREZ | Wrathchild |
| 5. DOFKA | Powerslave |
| 6. IAN PARRY and KAMELOT | Flight of Icarus |
| 7. HOLY MOTHER | The trooper |
| 8. ELECTRIC FRANKENSTEIN | Aces high |
| 9. WARDOG | Purgatory |
| 10. CONQUEST | The evil that men do |
| 11. ELEVENTH HOUR | Alexander the Great |
| 12. IRON SAVIOR | Running free |
| 13. ERROR 7 | Stranger in a strange land |
| 14. COSMOSQUAD with RAY ALDER | Murders in the Rue Morgue |
| 15. FATES PROPHECY | Wasted years |
| 16. ZEBULON | Killers |
| 17. LAS CRUCES | The prisoner |
| 18. QUILL | Where eagles dare |
| 19. SOLSTICE | The prophecy |
| 20. JOHN WEST & CHRIS CAFFERY | Run to the hills |
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'Viele fühlen sich berufen, doch nur wenige sind auserwählt', sprach schon in grauer Vorzeit der alte und weise Gordon Shumway. Dabei hatte er sicher nicht "Slave to the power", das x-te IRON MAIDEN-Tribute, dieses Mal aus dem Hause 'People Like You', im Sinn, aber irgendwie passt es doch.
Bei "Slave to the power" hat man gleich genug Künstler dazu verdonnert den eisernen Jungfrauen zu huldigen, dass es für eine Doppel-CD mit mehr als einhundert Minuten Musik reicht.
Die Liste der beteiligten Interpreten nimmt sich recht unspektakulär und unscheinbar aus, wenngleich sich der eine oder andere bekanntere Act dazwischen gemogelt hat, der nicht nur absoluten Insidern bekannt sein dürfte: Sebastian Bach (ex-SKID ROW), CROWBAR, Ian Parry, KAMELOT, HOLY MOTHER, IRON SAVIOR, COSMOSQUAD, Ray Alder (FATES WARNING), John West (ROYAL HUNT), Chris Caffery (SAVATAGE). Aber seien wir ehrlich: Furchtbar hochkarätig ist das selbst mit viel Wohlwollen nicht.
Wirklich herausragende Neuinterpretationen die einen aufhorchen lassen sind Mangelware. CROWBAR haben aus Remember tomorrow eine nette, schwerfällige Doomnummer gezaubert. Sebastian Bach interpretiert Children of the damned recht ansprechend. Gleiches gilt für ERROR 7 mit Stranger in a strange land, dem sie einen dezent psychedelischen
Touch verpassen. IRON SAVIOR treten dank der toughen Vocals mit Running free gehörig in den Allerwertesten. SOLSTICE bemühen sich bei ihrer Interpretation von The prophecy zumindest hörbar um Originalität.
Das war es dann aber auch schon. Über weite Strecken regiert biederer Durchschnitt, der seltenst qualitativ auch nur in die Nähe der Originale kommt. Im einen oder anderen Fall grenzen die Neuinterpretationen schlicht und ergreifend an Majestätsbeleidigung. Mal fehlt es an den technische Fertigkeiten, mal fehlt das Verständnis für die Komposition um sie in ein neues Gewand zu kleiden oder wenigstens ehrfurchtsvoll zu reproduzieren, und dann gibt es noch LAS CRUCES, die sich mit ihrer Vergewaltigung von The prisoner ewiger Verdammnis sicher sein dürfen.
Nein, es gibt wirklich sinnvollere Investitionen für die sauer verdienten Euros als "Slave to the power".
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