|
|
| Once Upon A Time In Mexico - Soundtrack, Columbia Pictures Industries/Milan Records, 2003 |
|
|
 |
 |
| 1. Brian Setzer - Malaguena | 10. Del Castillo - Dias de Los Angeles |
| 2. Patricia Vonne - Traeme Paz | 11. The Man With No Eyes |
| 3. Eye Patch | 12. Mariachi vs. Marquez |
| 4. Marcos Loya - Yo Te Quiero | 13. Tito Larriva and Steven Hufsteter - Flor De Mal |
| 5. Guitar Town | 14. Chicle Boy |
| 6. Church Shootout | 15. Coup D'Etat |
| 7. Juno Reactor - Pistolero | 16. El Mariachi |
| 8. Manu Chao - Me Gustas Tu | 17. Salma Hayek - Siente Mi Amor |
| 9. Tonto's Giant Nuts - Sands Theme | 18. Chingón - Cuka Rocka |
 |
Was ist das denn jetzt - ein Filmsoundtrack im Home of Rock? Noch dazu von einem Film der offensichtlich nix mit Rock'n'Roll zu tun hat. Hat's dem Herrn Schmidt unter südlicher Sonne das Gehör versengt?
Naja, zugegeben, so nach krachenden Gitarren und holpernden Drums sieht's nicht aus, aber immerhin sind hier Brian Setzer sowie Tito Larriva vertreten, Steve Stevens hat ebenso wie Johnny Depp an einem Song mitgeschrieben und, vor allem (!), Mickey Rourke spielt in dem Film mit und wenn der Mann nicht Rock'n'Roll ist!
Der Film kam am 25. September 2003 in die deutschen Kinos, aber nachdem man sich einen Soundtrack ja für gewöhnlich erst hinterher anhört/kauft ist ein Blick darauf angebracht.
Da es sich, der Titel lässt es ahnen, bei Robert Rodriguez' Film um einen Western in der Tradition von Sergio Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" handelt, hält sich der Anteil an "Songs" auf dem Soundtrack in Grenzen. Dem Ort der Handlung angemessen, sind es viele Instrumentals die hier versammelt sind.
Dem entzieht sich auch Brian Setzer mit Malaguena nicht. Allerdings hämmert er dieses bekannte, typische Flamencothema, mal heftig, mal soft, nicht sonderlich inspiriert runter.
Da hört man schon lieber TITO & TARANTULA-Mastermind Tito Larriva und Steven Hufsteter zu, mit ihrer Midtempo-Ballade Flor De Mal in der natürlich wunderschön die Trompeten "schluchzen".
Schön anzuhören (und anzusehen!) auch Darstellerin Salma Hayek, die mit dem südamerikanisch infizierten Pop-Song Siente Mi Amor vertreten ist.
(Wenn dieser Herr Rourke Rock'n'Roll sein soll, was ist dann Mrs. Hayek? Mein lieber Mann, da geht die Post doch noch viel mehr ab. Red.)
Ansonsten sind es, wie gesagt und bei Soundtracks gewohnt, viele Instrumentals, traditionell bis Tango. Auch mal mit modernen Beats unterlegt wie bei Pistolero.
Insgesamt also geeignet, sich die Film-Bilder auch hinterher durch den Kopf gehen zu lassen, bzw. sich an einen entfernten (und wärmeren) Ort versetzen zu lassen.
Wer den Film gesehen hat, schon mal in San Miguel De Alende war oder die GYPSY KINGS mag - Sie haben es sich verdient.
(Wer? Sie oder sie? Red., die)
Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn: 
|