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| Musica Aventurica, Dred Fox/Shack Media, 2004 |
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Länge: 62 Min 32 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Nu ruh mit Sorgen - ADARO | 8. Traumreise - SALTATIO MORTIS |
| 2. Wylde hunt - OMNIA | 9. De la mano imposible - ARTWORK |
| 3. Von den Elben - FAUN | 10. Im Badehaus - OUGENWEIDE |
| 4. Schwartenhals - ELSTER SILBERFLUG | 11. Span holovand - TARAS BULBA |
| 5. Mis diosa - CORNIX MALEDICTUM | 12. Schattentanz - POTENTA ANIMI |
| 6. Schwarze Lande - AMBER & GEFÄHRTEN | 13. In Gottes Namen - FILIA IRATA |
| 7. Odeno oro - SCHELMISH | 14. The bleeding rose of Arania - FANTASYY FACTORYY |
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Rollenspieler und die Mittelalterszene stehen in engem Zusammenhang. Dabei muss es nicht gleich die Königsdisziplin des
LARP (Live action role playing) sein, sondern es tun durchaus auch die gemeinen schnöden Fantasy-Rollenspiele. Das
bekannteste davon ist unbestritten D&D (Dungeons & Dragons), aber in grauer Vorzeit - um genau zu sein 1984 - startete
Droemer Knaur in Zusammenarbeit mit Schmidt Spiele ein deutschspachiges Alternativspiel, das vor allem auf der
europäischen Sagen- und Legendenwelt basierte: DSA (Das schwarze Auge).
Ich war damals einer der ersten Gamemaster, schrieb sogar eigene Module und hatte eine recht lustige Spielgruppe, die sich
allerdings nach dem Abitur in alle Winde zerstreute. Ein Versuch eine neue Spielegruppe ins Leben zu rufen scheiterte
leider vor zwei Jahren im Anfangsstadium.
Dred Fox und Shack Media haben nun gemeinsam eine Compilation mit Musik initiert, die es der Abenteuergesellschaft
ermöglichen soll auch akustisch in die Welt des Schwarzen Auges und des Hauptkontinentes Aventurien einzutauchen.
Darauf vertreten sind einige der interessantesten und wichtigsten Künstler der Mittelalter-Szene, wobei angemerkt werden
muss, dass SALTATIO MORTIS und ARTWORK die
einzigen Vertreter sind, die mittelalterliche Musik mit harten Gitarren oder Elektronik anreichern. Man setzt einen klaren
Schwerpunkt auf Szenevetreter, die weitestgehend traditionell agieren, oder aber mehr der Folkszene zugewand sind.
Das tut der Klasse dieser Zusammenstellung aber keinen Abbruch. Mit Künstlern wie
ADARO,
FAUN, FILIA IRATA, POTENTIA ANIMI oder den Urvätern
OUGENWEIDE kann man nun auch wenig falsch machen. Daneben bietet "Musica Aventurica" selbst für jemanden wie mich, der die
Szene relativ intensiv verfolgt noch einige Interpreten, die es noch zu entdecken gilt.
Insgesamt eine sehr gute und interessante Zusammenstellung nicht nur für Rollenspieler, sondern auch für alle die ihr Herz
an mittelalterliche Musik verloren haben. Abgerundet wird die CD, die im hochwertigen Digi-Pack erscheint, durch ein
liebevoll gestaltetes Booklet in dem neben einer Vorstellung der beteiligten Künstlern eine ganz nette Fantasy-Kurzstory
enthalten ist.
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