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| Modern Noise Vol. 2, Modern Noise Records, 2004 |
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Länge: 69 Min 32 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Exit - Flyswatter | 12. Es ist egal - 20 Uhr 15 |
| 2. Leaving - Panta Rei | 13. Alpha male - Sometimes Why |
| 3. Treibsand - I Saw Elvis | 14. Rolloverplaydead - Gutbucket |
| 4. Far away - Lightsome | 15. She wants us to stay - Team Rockit |
| 5. Seven ways - In A Million | 16. Lose it all - Scorefor |
| 6. Popstar - Stadtranderholung | 17. Trapped in a dancehall - Mr. Hyde |
| 7. Near extinction - The More I See | 18. Loveletters buried in a shoebox - Organic |
| 8. Fears - Clockwork Orange | 19. Why? - Cousin Joey |
| 9. Burn the ashes - kju | 20. Labour day - Hard Attack |
| 10. And the birds say - Rosebud | 21. Katreen - Rumbuddl |
| 11. Niemals frei - Stecher | |
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Die 2002 begonnene Samplerreihe bietet eine Plattform für Independent Bands, wobei Teile der Einnahmen an die in Süddeutschland beheimatete Organisation Aidsmobil gehen.
Na, dann wollen wir mal reinhören:
FLYSWATTER - Exit
Abgeklärter Hardcore aus München, das dritte Album der schon nicht mehr ganz grünen Jungs wird demnächst veröffentlicht.
PANTA REI - Leaving
Ein eingängiger, moderner Rocksong, der dank Sängerin Nina Wächter etwas an die GUANO APES erinnert.
I SAW ELVIS - Treibsand
Auch das gibt es: deutschsprachiger sleazy RocknRoll a la HELLACOPTERS.
LIGHTSOME - Fly away
Poppiger Emocore einer jungen Band aus Aachen.
IN A MILLION - Seven ways
Post-Punk-Gipfelstürmer aus Landshut, leider irgendwie auch schon millionenfach gehört.
STADTRANDERHOLUNG - Popstar
Die Band war schon Toursupport von LAITH AL DEEN, hier wird allerdings ein etwas rockigerer Sound aufgelegt. Der Text ist hoffentlich ironisch gemeint.
THE MORE I SEE - Near extinction
Britische Kreuzung aus Metal und Hardcore, mit dem ehemaligen Livegitarristen von PRODIGY, Gizz Butt. Hat was.
CLOCKWORK ORANGE - Fears
Österreichische Nu Rock Hoffnung mit modernen Soundfiles, etwa im Stile der Schwäbisch Haller STONE THE CROW.
KJU - Burn the ashes
Alternativeband aus Hannover, angenehm warmer Sound, der Titel hat Hitpotential im Rahmen von musikalisch gutbedienten Clubs.
ROSEBUD - And the birds say
Drei-Mädel-Band aus Zürich mit Indiepop britischer Machart, am Sound dürfte noch etwas getüftelt werden, damit nicht nur der Exotenbonus zieht.
STECHER - Niemals frei
Heftiger Emocore aus Hamburg, glasklar.
20 UHR 15 - Es ist egal
Austria-Indie-Band im Stile von VIRGINIA JETZT oder SPORTFREUNDE STILLER.
SOMETIMES WHY - Alpha male
Irgendwie hübsch verhuschter Post-Punk aus Kanada in den Fußstapfen von FUGAZI.
GUTBUCKET - Rolloverplaydead
Schweinerock aus Kiel? Da gab's doch noch was. Die hier sind nicht ganz so assig-trashig wie ihre möglichen Vorbilder von SMOKE BLOW, aber das passt schon. Geht gut ins Ohr.
TEAM ROCKIT - She wants us to stay
Punkiger Indiepop mit deutlichem Retrotouch ohne abzukupfern.
SCOREFOR - Lose it all
Nu Rock aus Bad Tölz, irgendwie etwas schepperig. Gesang ist noch ausbaufähig.
MR. HYDE - Trapped in a dancehall
Bayerische Mischung aus Industrial und Metal, klingt noch ziemlich nach Demo.
ORGANIC - Loveletters buried in a shoebox
Emocore, der für eine derartig junge Truppe schon recht reif und gut abgehangen daher kommt.
COUSIN JOEY - Why?
Na, wer wird wohl der besagte Cousin sein? Britischer Punkrock klassischen Zuschnitts.
HARD ATTACK - Labour day
Punkrock aus Landshut, die Band nahm immerhin schon am Reconstruction-Festival (u.a. mit RANCID, LAG WAGON und THRICE) teil.
RUMBUDDL - Katreen
Die Presseinfo schwafelt etwas von "deutschsprachiger Alternative zu PRIMUS". Naja, die Trauben hängen doch etwas sehr hoch. Andererseits heißt Alternative ja nur die Wahl zwischen zwie Möglichkeiten. Da nehme ich dan eindeutig PRIMUS. Am Anfang sind die Flensburger ja noch ganz originell, aber dann wird's immer schrammeliger und der Text ist auch nur sehr mäßig witzig.
Fazit: Alles in allem ein sehr ordentlicher Sampler mit nur wenigen Ausfällen und einigen echten Highlights (FLYSWATTER, I SAW ELVIS, THE MORE I SEE, KJU, STECHER, SOMETIMES WHY, GUTBUCKET, ORGANIC). Und da es zudem einem guten Zweck dient, kann man bei dem mehr als fairen Preis von 4,99 Euro ohne zu Zögern zugreifen, um mal wieder ein paar neue Bands kennenzulernen.
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