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| Influences & Connections - Volume One: Mr. Big, Frontiers Records, 2004 |
| Produziert von: Pat Regan, Billy Sheehan & Pat Torpey |
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Medium: CD |
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| 1. Mr. Big - Paul Rodgers | 8. Just Take My Heart - Mickey Thomas |
| 2. Take Cover - Doug Pinnick | 9. Shine - Bret Domrose |
| 3. Colorado Bulldog - Joe Lynn Turner | 10. Crawl Over Me - Pat Torpey |
| 4. Wild World - John Waite | 11. To Be With You - Richie Kotzen |
| 5. Price You Gotta Pay - Glenn Hughes | 12. Green-Tinted Sixties Mind - Donnie Vie |
| 6. Promise Her The Moon - Ann Wilson | 13. Daddy, Brother, Lover, Little Boy - Joe Lynn Turner |
| 7. Addicted To That Rush - Billy Sheehan | |
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Der für den 19. Januar 2004 geplante Start der neuen Longplayer-Serie "Influences & Connections" bei Frontiers Records beginnt recht standesgemäß mit einer der erfolgreicheren und zumindest über eine gesamte Dekade agierenden Bands aus dem Genre Hard Rock.
Ziel der Plattenfirma soll es sein, dem Fan einen akustischen Eindruck über die musikalischen Entwicklungsstufen der jeweilig vorgestellten Band im Rückblick zu verschaffen. Dazu lädt man sich all jene Musiker ins Studio, die im Laufe der Jahre in unterschiedlichster Weise mit und für die gewürdigte Combo gearbeitet haben.
Somit ist das Line-Up für die aktuelle MR. BIG-Hommage mit reichlich klangvollen Namen gespickt (siehe oben).
Insbesondere die Frequenz der angetretenen Sänger zieht unweigerlich einen Vergleich mit dem verehrten Mr. Big-Shouter Eric Martin nach sich. Ganz abgesehen von der sicherlich diskussionswürdigen Song-Auswahl, lässt es sich natürlich trefflich über die Qualitäten dieser Sangeskünstler streiten. Nur wenige der hier redlich bemühten Vocalisten reichen an die Qualität und die Überzeugungskraft eines Eric Martin heran.
Natürlich gewinnt Paul Rodgers seinem alten THE FREE-Song Mr.Big, nach dem sich die Protagonisten benannten (Aha! Red., verblüfft), noch einen gewissen Aha-Effekt ab. Und Glenn Hughes, der alte DEEP PURPLE-Haudegen, überzeugt aufgrund seiner passenden Songauswahl wie üblich auch mal wieder. Auch John Waite stellt folgerichtig für Wild World die ideale Besetzung dar. Aber am überzeugendsten, weil am weitesten von der ursprünglichen Version entfernt und somit den Titel auf interessante Weise interpretierend , gelingt es dem furiosen Ur-Mitglied Billy Sheehan dem Hörer Addicted to that rush um die Ohren zu pfeffern. Obwohl Sheehan nicht gerade der begnadete Sänger ist, gelingt es ihm in einer Art Frank Zappa meets Billy Gibbons Gesangsstilistik, den Song großartig zu transportieren. Einfach klasse!
Höre ich allerdings Mickey Thomas von STARSHIP komme ich nicht umhin die Skip-Taste zu betätigen. Just take my heart ist aber auch ein Song, den sich meinetwegen unser Duisburger Benny für seine DsdS-Motto-Show aussuchen sollte.
Aber an diesem Punkte schieden sich ja schon immer die Geister. Die mehr als merkwürdig gestaltete Single-Auswahl der Band bzw. der zuständigen Plattenfirma. Es ist schon seltsam, wenn sich der Ruhm einer Hard Rock Band auf einem Schunkellied wie To be with you gründet. EXTREME ging's ja damals auch mal so.
Obwohl, ehrlich gesagt, ich mochte diese Songs...
Einer meiner Lieblingssongs, Green-tinted sixties mind, wird leider durch den überproportionierten Einsatz eines Phaser-verdächtigen Effektes auf den Vocals ein wenig verhunzt. Schade drum. Soll wohl ein psychedelisches Flair vermitteln, nervt aber nur.
Verdammt... es gibt allerdings auch einige wirklich bemerkenswerte Momente auf dieser Scheibe. Zwei oder drei davon erwähnte ich bereits. Das absolutes Highlight liefern die allseits beliebten KING'S X mit ihrer Version von Take cover und die herrlich erfrischende DOGSTAR -Version von Shine gerät zu einem echten Mitgröler.
Alles in allem also ein zwiespältiges Album. Sicherlich aufgrund der ehrenwerten Intention empfehlenswert, aber eben nicht uneingeschränkt.
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