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| Gaelic Ireland, ARC Music, 2003 |
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Länge: 78 Min 57 Sek |
Medium: CD |
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| 1. ALTAN | Dúlamán |
| 2. KEVIN CONNEFF | Sliabh Geal gCua na Féile |
| 3. BRIAN KENNEDY | Taimse 'im Chodladh |
| 4. CRAN | Na Ceannabháin Bhána |
| 5. DIARMUID Ó SÚILLEABHÁIN | Aisling Gheal |
| 6. BRENDAN BEGLAY | Silabh Na mBan |
| 7. RÓISÍN ELSAFTY | Óchón An Gorta Mór |
| 8. SEÁN 'AcDHONNCHA | Johnny Seoighe |
| 9. DUBLINERS | Cill Chais |
| 10. SEÁN DE HÓRA | An Binsín Luachra |
| 11. ÉILÍS KENNEDY | Nead na Lachan |
| 12. ANN MULQUEEN, ODI & SORCHA NÍ CHÉILLEACHAR | Na Connerys |
| 13. FINOLA Ó SIOCHRÚ | Máirín De Barra |
| 14. NA FILÍ | Béal Atha h-Amhnais |
| 15. GER WOLFE | Bruach na Carraige Báine |
| 16. LASAIRFHÍONA NÍ CHONAOLA | Casadh an tSúgáin |
| 17. DAITHI Ó SÉ | Eochaill |
| 18. KATIE McMAHON | Crucán Na bPáiste (Lament for Katie) |
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Der Name ist Programm. 'ARC Music' präsentieren mit "Gaelic Ireland" eine Compilation, die sich ausschließlich gälischen Songs aus Irland widmet. Weiter geht also die Rundreise über die Britischen Inseln, kann man doch die ebenfalls von 'ARC Music' veröffentlichten "Gaelic Scottland" und "Celtic Wales" als direkte Vorläufer dieses Albums betrachten.
"Gaelic Ireland" ist zunächst eine spannende Entdeckungsreise, denn die darauf vertretenen Interpreten dürften von einer knappen Hand voll abgesehen nur eingefleischten Kennern der traditionellen Irischen Folk-Szene bekannt sein.
Gut, über die DUBLINERS braucht man kein Wort zu verlieren. Kevin Conneff kennt man von den CHIEFTAINES, mindestens ein ALTAN-Album sollte auch jeder an keltischem Folk(rock) interessierte in seiner Sammlung haben. Katie McMahon machte durch Michael Flatleys "Riverdance" und ihr hervorragendes Solodebüt "After the morning" auf sich aufmerksam. CRAN kennt
man vielleicht noch, aber dann wird es auch schon eng.
Bei einem Großteil des vertretenen Materials handelt es sich um Stücke im traditionellen Sean-Nós-Stil. Sean-Nós ist die ursprünglichste Form gälischer Musik, der instrumental unbegleitete Gesang, mit dem meist die örtliche Geschichte von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ein Sean-Nós-Stück zwischendurch ist ganz okay, zwei und drei gehen auch noch, aber dann wird es langsam langweilig bis nervig, vor allem weil diese Songs sehr oft ins klagende, weinerliche abdriften.
Abgesehen von der nach meinem Dafürhalten zu starken Fokusierung auf Sean-Nós ist "Gaelic Ireland" eine gelungene, stimmungsvolle Zusammenstellung, bei der die ruhigen, melancholischen Momente überwiegen. Wie man es von 'ARC Music' gewohnt ist, findet sich kein echtes Füllmaterial auf dem Album, sondern Klasse in Masse.
Der Freund irischer und keltischer Musik ist mit dieser Kollektion alle mal besser bedient, als mit der so häufig in Wühltischen anzufindenden 3CD-Box zum Dumpingpreis auf der die dritte und vierte Liga der Folkszene, die ewig gleichen Standards herunterleiern.
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