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| Between Evil And Peace Tour 2005, Nasoni Records, 2005 |
| Al |
Guitar, Vocals |
| Hans |
Bass |
| Erchen |
Drums |
| Tim |
Guitar |
| Marco |
Bass |
| Milan |
Drums |
| Angel |
Guitar, Vocals |
| Timo |
Bass, Backing Vocals |
| Brumm |
Drums |
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Länge: 25 Min 38 Sek |
Medium: 10" EP |
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| 1. The Stonedudes - Lightspeedproof Stereo | 3. Drive By Shooting - Jimmy, Jonny And You |
| 2. Rotor - V'ger | 4. B.T.C. |
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Da sie gemeinsam tourten, sagten sich die drei besten Pferde im Stalle Between Evil And Peace Entertainment (in der Folge kurz: b.e.a. p.): Warum bringen wir nicht einfach mal gemeinsam eine 10 Inch Split EP auf den Markt, um den musikalischen Stand der Dinge in der Hauptstadt zu dokumentieren?
Gesagt, getan und so liegt nun auch als Erinnerung an die Tour dieses Werk, eine wirklich schöne und streng limitierte Vinyl von Nasoni Records, dem Spezialisten für große schwarze Scheiben mit vorzugsweise psychedelischer Musik, vor.
Die nach meiner Kenntnis mittlerweile aufgelösten STONEDUDES (jedenfalls haben sie die Tour nicht mitbeendet) wird man ja in dieser Formation wohl nicht mehr so schnell zu hören bekommen. Hier machen sie den Anfang mit Lightspeedproof Stereo, einem vergleichsweise straighteren Rock'n'Roller, waren die STONEDUDES sonst doch eher auf loungigen Rock mit Blues und Soulbeigaben spezialisiert. Der Gesang ist schön laid back; STONEDUDES im Stile von Joe Jackson oder Beck, dazu eine schön schräge Gitarre.
Danach kommen ROTOR mit dem Instrumentalstoner V'ger, der alle Glanzpunkte des ROTOR-Sounds enthält: Präzise, angriffslustige Drums, pulsierend-pumpender Bass und eine virtuos darüberfliegende Gitarre. Und das Ganze diesmal überraschend psychedelisch.
DRIVE BY SHOOTING hauen als nächste mit Jimmy, Jonny And You in ihrem für sie typischen rotzigen Punk'n'Roll mit einem guten Schuss Heavy Rock, der auch gut und gerne aus Schweden stammen könnte, mächtig auf den Putz.
Und zum krönenden Abschluss gibt es auf der zweiten Seite von allen drei beteiligten Bands die gemeinsame Monster-Jam-Nummer B.T.C., hinter der sich nichts anderes verbirgt als der Klassiker Black To Comm von MC 5. Dabei können sich alle in circa 15 Minuten nochmals tüchtig austoben, insbesondere der Bass (vermutlich Marco von Rotor?) wird schön herausgehoben. Ein wenig erinnert der Song in dieser B.E.A.P.-Version in Aufbau und Dynamik an den Klassiker Radar Love von GOLDEN EARRING, die stonerlastige Rockfraktion hat sich also letztendlich durchgesetzt.
Eine wirklich schöne Idee, gelungen umgesetzt und als Beispiel für die unermüdliche Tätigkeit von b.e.a.p. in Sachen Rockversorgung für Berlin.
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