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Catawompus

...Well, It's About Time

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...Well, It's About Time
...Well, It's About Time, Halycon, 2001 (aufgenommen 1999)
Darren W. Stafford Vocals
Douglas P. Gery Guitars
Christopher Howell Guitars
Burton Lee Bass
Scott Easley Drums
Produziert von: Catawompus Länge: 48 Min 50 Sek Medium: CD
1. Ain't But Life Too Short For That (3:26)7. Carolina (4:45)
2. Sunday Morning (5:13)8. Green (2:55)
3. Jeannie (3:52)9. So Many Times (5:22)
4. The Hill (3:46)10. In Time (4:43)
5. Blush (3:28)11. Ain't No Thang (3:53)
6. Allright Allright (2:45)12. Song Sung Yesterday (4:42)

Southern Rock lebt!
Und das Halycon Label bringt Southern Rock in unsere Player.

Nach dem deutschen SR-Masterpiece "Southern Steel" von LIZARD kommt hier die nächste Sensation.
CATAWOMPUS (übrigens eine Metapher für schief hängende Uhren) sind mit das Erfrischendste seit der ersten LP von MOLLY HATCHET. Und das ist 23 Jahre her...

Bereits 1999 produzierte die Band dieses Debut. Leider und unverständlicherweise fand sich bisher kein Label und Vertrieb. Die müssen alle auf ihren Ohren sitzen. Aber das wird ja jetzt glücklicherweise ausgebügelt.

Los geht's mit Ain't But Life Too Short For That. Ein gewaltiger Gitarren-Shuffle mit großem Gesang und unendlich treibend. Nicht heavy, aber wahnwitzig rockend. Und Gitarre von allen Seiten.
Aehnlich Sunday Morning. Nur hat es hier eine federleichte, funky Rhythm Guitar im Hintergrund. Und die Soli treiben den Southern-Fan in den 7. Blackfoot-Hatchet-Gitarrenhimmel.

Catawompus hängen nicht in den 70er-Jahren fest. Man hört durchaus Einflüsse mancher 80er-Band. Was weiß ich, TESLA oder CINDERELLA seien als vages Beispiel genannt. Aber die haben nie so herrliche Double Leads hingezaubert.
Der Gesang von Stafford ist mehr hardrockig als der von Van Zant, die Backings sind sparsam und passend eingesetzt und auf Keyboards wird dankenswerterweise verzichtet.

The Hill marschiert mit den 2 Leadgitarren und ganz prägnantem Gesang straight durch 30 Jahre Southern Rock.
Die Hälfte der Songs ist übrigens in Charlie Daniels Twin Pines Studio aufgenommen. Der Rest in Nashville. Gemastered hat Rodney Mills. Noch Fragen?

Blush beeindruckt mit seinen akustischen Gitarren ungemein. Der Gesang kann locker mit David Coverdale zu besten Zeiten mithalten. Ueberhaupt, auch die Gitarren erinnern an WHITESNAKE mit Moody & Marsden.
Bei Allright Allright drückt es einen wieder ins Polster. Grandiose Hookline und Douglas Gery und Christopher Howell jagen mit der Gibson die Sau durchs Dorf. Beziehungsweise durch ganz Carolina, dem eigentlich unauffälligsten Song der CD.
Dagegen bleibt Green mit seinen schweren Gitarren und den psychedelischen Gesangseffekten sofort in Erinnerung. Ich weiß nicht, bei wem die Jungs hier geklaut haben, auf jeden Fall haben sie es gut gemacht.

Kein Lied ohne zweistimmige Soli, kein Ausrutscher ins peinliche, absolut untadelige Musiker, klasse Songs. Was will man also mehr?
Bonustracks!
Und die kriegt man auf "...Well, It's About Time".
Na Japaner? Da guckst Du! Dafür vergönne ich Dir den Bonus auf der neuen CD von Madonna. Hähä.
Mit Ain't No Thang und Song Sung Yesterday haben wir in Europa dem Rest der Welt was voraus.
Ain't No Thang rockt ganz verzwickt und mordsmäßig, Song Sung Yesterday ist eine schöne Rock-Ballade.

Eine wirklich tolle CD für den Southern Rocker. Kaufen!

Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 23.05.2001

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