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| Cruel Moon, Hightone Records, 1999 |
| Buddy Miller | Guitar, Banjo, Bass |
| Byron House | Bass |
| John Gardner | Drums |
| Tammy Rogers | Fiddle, Mandolin |
| Phil Madeira | Harmonium, B3, Accordion |
| Steve Earl | Vocals |
| Steve Fishell | Fender 400 |
| Joe Lynn White | Vocals |
| Al Perkins | Steel Guitar |
| Jim Lauderdale | Vocals |
| Emmylou Harris | Vocals |
| Alison Presswood | Bass |
| Bryan Owings | Drums |
| Julie Miller | Percussion, Vocals |
| Don Beffington | Drums |
| Produziert von: Buddy Miller |
Länge: 40 Min 45 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Does My Ring Burn Your Finger |
7. In Memory Of My Heart |
| 2. Love Match |
8. Sometimes I Cry |
| 3. I'm Gonna Be Strong |
9. I'm Too Used To Loving You |
| 4. Looking For A Hearthache Like You |
10. I'm Not Getting Any Better At Goobye |
| 5. Cruel Moon |
11. It's Been A Change |
| 6. Somewhere Trouble Don't Go | |
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Selten hat es so viel Spaß gemacht Reviews zu schreiben, wie mit den Alben Buddy Millers. Sie sind, nicht nur für mich, die Entdeckungen des Jahres. Ob "Your Love And Other Lies", ob "Poison Love" oder sein Opus Nummer drei, "Cruel Moon" - alle sind zusammen an der Spitze meiner Lieblinge des Jahres 2001. Mit letzerem beweist Buddy Miller eindrucksvoll, dass er mehr als genug Können für drei hervorragende Alben hat, und ich bin sicher,
dabei wird es nicht bleiben (siehe auch Julie Millers CDs und das aktuelle Gemeinschaftswerk).
Die Mischung ist vergleichbar mit den Vorgängern, und vergleichbar gut. "When I gave you my heart, it was not what you wanted" - sind die ersten Worte des Openers Does My Ring Burn Your Finger und schon bin ich bei meinem Favoriten, der auf der gleichen Linie liegt, wie 100 Million Little Bombs von der "Poison Love" und Don't Listen To The Wind auf der "Your Love And Other Lies". Diese Intros sind weltklasse, wie zur E- die Akustik-Gitarre kommt und dann das Banjo. Mit der obligaten Fiddle.
Und den perfekten Vocals. In den Reviews zu Nummer 1 und 2 habe ich schon darüber geschrieben, aber nicht mit der gebotenen Eindringlichkeit: Die Gesangsstimmen auf allen Alben Buddy Millers sind von einer Qualität und Stimmigkeit, wie man sie selten findet. Gut gesungen wird auf fast allen Veröffentlichungen, die anders gar nicht auf den Markt kommen könnten. Aber es gibt immer noch einen Unterschied zwischen gut/gelungen und spitze. Es
scheint, als wüßte Buddy Miller ganz genau, wessen Stimme bei welchem Song am besten zu seiner passt. Oder ob eine zweite Stimme nicht sogar dem Song schaden könnte. Oder es ist einfach Zufall und die/derjenige sind zufällig ins Millersche Wohnzimmer geschneit, haben sich das Mikro geschnappt und auf ging's. :-) Sei's wie's sei. Wir dürfen sehr froh darüber sein, denn das Ergebnis verspricht noch viel Freude für lange Zeit.
Zu den lebhaften Songs gehören Love Match, Looking For A Heartache Like You, Somewhere Trouble Don't Go, I'm Too Used to Lovin' You and It's Been A Change - zusammen sechs Songs, bleiben also fünf langsame. Allesamt sind auf höchstem Niveau.
Es ist nicht einfach, weitere Titel hervorzuheben. Vielleicht Cruel Moon, während dessen Entstehung Emmylou Harris zufällig zum Abendessen vorbeikam und gleich eine zweite Stimme gesungen hat, wie es nicht besser geht. Ein melancholischer, trauriger und wunderschöner Song.
Ein Oldie mit ähnlicher Stimmung ist I'm Gonna Be Strong, ein Gene Pitney-Klassiker (60er des 20sten). Bei Buddy ist es eine Ballade, die er perfekt vorträgt. Bei Gene hat es doch etwas anders geklungen.
Wegen der Gitarre erinnert Sometimes I Cry an That's How String My Love Is, aber das ist's auch schon. Buddy Miller singt diesen Song mit Eindringlichkeit und Überzeugungskraft - ich glaube ihm auf's Wort.
Mit It's Been A Change, einem roots-rockigem Song, der fast von Sonny Landret sein könnte, aber viele Jahre alt ist und von Solomon Burke bekannt gemacht wurde, endet das Album. Buddy Miller spielt hier auch den Bass, der mit Tremolo fast wie eine Gitarre klingt. Dazu kommen 2(?) Gitarren-Overdubs, auch ein bisschen Slide, und Julie singt eine eigene Stimme zu Buddys.
Bleibt noch anzumerken, dass Buddy Miller den "Nashville Music Awards 1999 Guitarist of the Year" gewonnen hat. Schade, dass die Wahrscheinlichkeit Buddy Miller mit seinen Freunden einmal live erleben zu dürfen, zumindest auf unserer Seite des Atlantik gegen Null tendiert. Wenn, dann höchstens in einer Airbase und nur Military Personal hat Zutritt.
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