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| Beyond the Pale, Ulftone, 2000 |
| Bruce Henderson |
Guitar, Harmonica, Vocals |
| Curtis Stigers, Christine Ohlman, Tony Shanahan, Danny Malone |
Background Vocals |
| Charlie Giordano |
Organ, Accordion, Harmonium |
| Steve Holley |
Percussion, Drums, Programming |
| Paul Ossola |
Bass |
| Kerryn Tolhurst |
Acoustic + Electric + Steel + Lap Steel Guitar, Banjo, Mandolin, Tiple, Fuzz Bass |
| Soozie Tyrell |
Fiddle |
| Andy York |
Electric Guitar |
| Tommy Allen |
Percussion, Finger Cymbals |
| Produziert von: Kerryn Tolhurst & Bruce Henderson |
Länge: 47 Min 42 Sek |
Medium: CD |
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| 1. August (2:57) | 6. Look at You Now (4:01) |
| 2. Speed Rack (4:06) | 7. Flatlands [Grimm/Henderson] (3:51) |
| 3. Bone Tired (3:47) | 8. Wash It All Away (2:54) |
| 4. I Wanted To (5:09) | 9. Running Out of Light [Henderson/Tolhurst] (4:34) |
| 5. I Never Lost an Arm (5:45) | 10. Mexico [Henderson/Stigers] (3:34) |
| Bonus Tracks |
| 11. Swimming through the Ashes (2:31) | 12. Texas or New Mexico (4:01) |
| Alle anderen Songs: Bruce Henderson |
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Es wird der Tag kommen, da klingelt an einer Tür der Glitterhouse-Chef, drückt ihm die Hand,
überreicht ihm seine letzte Bestellung und ernennt ihn zum Glitterhouse-Ehren-Kunden. Ich will sie gar nicht
zählen, all' die CDs, bei Glitterhouse erworben, die mir Harald zum Anhören gegeben hat, und die sich dann
als wahre Kleinodien gezeigt haben. Ihm verdanke ich u.a. die Millers und so viel mehr.
So auch Bruce Henderson. Er ist, sicher nicht nur für mich, eine neue Stimme. "Beyond the Pale" ist seine zweite
CD. Und sie ist sehr gut gelungen. Singer / Songwriter, Country Rock - wie auch immer wir sie nennen wollen. Es ist
eine abwechslungsreiche Scheibe, voller Melodien und Abwechslung, schnell und langsam, mit inhaltsschwerem Text
- teils autobiographisch (was sollte ein Songwriter sonst schreiben?) oder weniger bedeutsamem.
Kein Stück fällt negativ auf, alle sind zumindest gut anzuhören. Bruce Henderson Stimme hat ein
gewisses Quäcken, nicht unangenehm, das den Songs das gewisse Etwas gibt. Sie ist relativ hoch und leicht,
nicht so einmalig, aber angenehm zu hören. Das Songwriting /Arrangement ist über dem Durchschnitt,
damit nur beschränkt Nashville-Hit-verdächtig.
Weil der Song gerade läuft: "I'm swimming though the ashes of the bridges I have burned" ist mir sofort im
Gedächtnis geblieben. Dies dürfte niemandem fremd sein.
Doch von Anfang an: "August" ist ein schöner Opener mit fließendem Rhythmus - "I don't want to spend
the night alone" ist Teil des Refrains - und mit sparsamer Steel.
"Speed Rack" ist mittelschnell, "Bone Tired" kommt etwas schwerer daher, mit schönen, sauberen Gitarren,
"I wanted to" ist eine sehr langsame Ballade (" I never shot down a man with cold blood, but I wanted to") mit
Fast-Sprechgesang, "I never lost an arm" ist wieder schneller.
In diesem Spektrum bewegen sich die 12 Songs, ohne Ausfall.
Aber auch ohne Supernummer. Am ehestens sind es "Wash it all away", das auch durchaus von Chris Knight (o.a.)
sein könnte, was die Harmonien angeht, und "Running out of light", das fast hypnotisch wirkt.
Fast sparsam instrumentiert, sehr klar, sauber produziert - ehrliche Musik, ohne Anspruch auf den Spitzenplatz,
die Songs eher knapp - so lässt sich "Beyond the pale" zusammenfassen. Das Drücken der Play-Taste am
Ende geschieht eher automatisch. Was, schon wieder aus? Ich will mehr.
Werner Saumweber, (Impressum, Artikelliste) 19.01.2002
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