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| The Dreamer, Warner Bros. Records, 2003 |
| Blake Shelton | Vocals, Acoustic Guitar |
| Shannon Forrest, Greg Morrow | Drums, Percussion |
| John Willis | Acoustic Guitar |
| Brent Rowan | Electric & Baritone Guitar, Piano |
| Michael Rhodes, Alison Prestwood | Bass |
| Michael Rojas, Bobby Braddock | Keyboards |
| Rob Hajacos, Jonathan Yudkin | Fiddle |
| Paul Franklin, Danny Dugmore | Steel Guitar |
| Russ Pahl | Banjo |
| Jonathan Yudkin | Mandolin |
| Charlie McCoy | Harmonica, Trumpet, Vibraphone |
| John Wesley Ryles, Leslie Satcher, Sharon Vaughn Bellamy, Larry Cordle, Neal Coty, Wes Hightower, Melodie Crittenden, Blue Miller, Danny Myrick, Dennis Wilson, John Rich | Background Vocals |
| Produziert von: Bobby Braddock |
Länge: 36 Min 59 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Heavy Liftin' (3:26) | 6. My Neck Of The Woods (3:45) |
| 2. The Baby (3:54) | 7. Underneath The Same Moon (3:52) |
| 3. Asphalt Cowboy (3:39) | 8. Georgia In A Jug (3:06) |
| 4. In My Heaven (3:10) | 9. Playboys Of The Southwestern World (4:28) |
| 5. The Dreamer (3:59) | 10. Someday (3:36) |
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Blake Shelton macht einem das Leben als Rezensent von "The Dreamer" aus zwei Gründen nicht gerade einfach:
Zum einen setzte er durch sein hervorragendes Debütalbum, mit dem er zweifelsohne in die erste New-Country-Liga aufgestiegen ist, die Erwartungshaltung relativ hoch, zum anderen startet sein Zweitwerk mit dem Auftaktlied Heavy Liftin' derart furios, dass man sich unweigerlich fragt, ob nachfolgend überhaupt noch was annäherndes kommen mag.
Temperamentvoller Gesang, rockig stampfender Rhythmus, kreischende Gitarren, dass es einem den Cowboyhut wegfetzt; dieser Song kann nur das Highlight des Jahres werden! Wow! Brent Rowan an den Saiten in Höchstform; der reine Wahnsinn.
Im Sport zeigt sich oft, dass bei vielen Aufsteigern das zweite Jahr das wesentlich Schwierigere darstellt. Nach einer Anfangseuphorie entpuppt sich der Wechsel vom Senkrechtstarter zur Kontinuität meistens als ziemlich problematisch.
Auch Blake Shelton tritt nach diesem Anfangsspurt deutlich aufs Bremspedal. Im Laufe der restlichen neun Songs dominiert dann doch der Balladenanteil bis Midtempobereich. Allerdings bewältigt er diese Strecke mit einer unnachahmlichen Art zwischen gesungenem und gefühltem Herzblut (The Baby, Asphalt Cowboy, The Dreamer) und einer ganz speziellen Coolness (Georgia In A Jug, Playboys Of The Southwestern World), wie sie auch Dwight Yoakam als Stilmittel öfter anwendet, gemixt mit mexikanischen Elementen, die auch Brooks & Dunn auf ihrem letzten Album schon mal in die Waagschale geworfen haben.
Rockiger wird es dann noch mal bei My Neck Of The Woods, auch eine Klassenummer.
Insgesamt betrachtet ein recht kurzes, aber gelungenes Werk, bei dem ich jedoch unter Umständen eine etwas andere Reihenfolge der Songs gewählt hätte. Etabliert hat sich Blake Shelton mit einer soliden Leistung im Oberhaus des des Genres damit alle Male. Ich würde sagen: Klassenerhalt sicher geschafft.
Zu bekommen, wie immer, beim New-Country-Ausrüster Bärchen Records.
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