|
|
| Train Train, Eigenvertrieb, 2007 |
| Bobby Barth |
Guitar, Vocals |
| Jay Johnsson |
Guitar, Vocals |
| Charlie Hargrett |
Guitar |
| Greg T. Walker |
Bass |
| Christoph Ullman |
Drums |
|
|
 |
 |
| 1. Railroad Man | 8. Left Turn On A Red Light |
| 2. Wishing Well | 9. On The Run |
| 3. I Got A Line On You | 10. Rollin' And Tumblin' |
| 4. Baby Blue | 11. Fly Away |
| 5. Sunshine Again | 12. Train Train |
| 6. Every Man Should Know | 13. Highway Song |
| 7. Fox Chase | 14. Good Morning |
 |
Der erste Eindruck beim Anhören der neuen BLACKFOOT CD: Hier ist eine Blackfoot-Revival-Band am Werk. Zweiter Eindruck: Aber eine gute! Die Jungs lassen's krachen, wie das Original seit Highway Song nicht mehr. In der Tat sind nach dem Weggang von Rickey Medlocke und dem jähen Tod des zweiten Hauptsongwriters Jakson Spires nur noch die einzige Rothaut Greg T. Walker und Charlie Hargrett als Gründungsmitglieder mit dabei.
Auch in Sachen Songauswahl sind die "neuen" BLACKFOOT auf Nummer sicher gegangen. All die Highlights der Bandgeschichte sind dabei, natürlich auch Highway Song, die größte Blackfoot-Hymne überhaupt. Einzige neue Nummer - und nicht allein deshalb ein Glanzlicht ist Sunshine Again von Bobby Barth. Ansonsten geht's von Railroad Man und Wishing Well, über Left Turn... und On The Run hin zu Train Train bis Good Morning - da bleiben keine Wünsche offen!
Eine gute Idee finde ich den Doppelwhopper mit CD und DVD. So hat man die bewegten Bilder immer Zuhause und muss auch im Auto nicht auf BLACKFOOT verzichten. Einziges Manko: Das überaus magere Booklet - ach was, Booklet, ein simples Doppelblatt mit briefmarkengroßen Bildern lässt den Hörer selbst über die Namen der neuen Musiker im Unklaren. Für ein Comeback nach so vielen Jahren hätte man sich mehr Infos gewünscht.
Man kann nun natürlich auf dem Standpunkt stehen, dass BLACKFOOT ohne Mastermind Rickey Medlocke nicht mehr BLACKFOOT sind. Aber der Gute hat bekanntlich bei SKYNYRD ein gemütliches Zuhause gefunden, das er auch nicht wieder verlassen möchte. Ob er bei der alten Dame seine Kreativität so ausleben kann wie früher, ist allerdings fraglich. Und das die anderen Musiker nicht mit einer neuen Band mit unbekanntem Namen starten möchten, ist auch verständlich.
Außerdem: Die Scheibe rockt! Alle hängen sich richtig rein, allein das zusehen macht Spaß. Wer unbedingt einen Rickey Medlocke braucht, soll die alten Scheiben hören oder zu SKYNYRD wechseln. Interessant wird's erst, wenn die nächste CD auf den Markt kommt. Dann wird sich zeigen, ob die Jungs das Zeug haben, sich BLACKFOOT zu nennen oder doch nur eine Revival-Kapelle waren.
Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

|