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| Billy Currington, Mercury Nashville, 2003 |
| Billy Currington |
Lead Vocals |
| John D. Willis |
Acoustic Guitar, Banjo |
| Brent Mason |
Electric Guitar |
| W. David Smith |
Bass |
| Eddie Bayers |
Drums |
| Paul Franklin |
Steel Guitar |
| Gary Prim, Gordon Mote |
Keyboards |
| Stuart Duncan |
Fiddle |
| Paul Scholten |
Percussion |
| John W. Ryles |
Background vocals |
| Produziert von: Carson Chamberlain |
Länge: 36 Min 34 Sek |
Medium: CD |
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| 1. I Got A Feelin' (3:10) | 7. Time With You (3:39) |
| 2. That's Just Me (2:57) | 8. When She Gets Close To Me (3:32) |
| 3. Hangin' Around (3:15) | 9. Growin' Up Down There (2:57) |
| 4. Off My Rocker (3:06) | 10. Next Time (3:13) |
| 5. Walk A Little Straighter (3:33) | 11. Ain't What It Used To Be (3:13) |
| 6. Where The Girls Are(3:09) |
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Ein weiterer vielversprechender Künstler, der auf dem Endlos-Highway des New Country
aufgetaucht ist, heißt Billy Currington.
Der aus Rincon, Georgia stammende, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Billy, entdeckte
durch seinen alkoholsüchtigen Stiefvater seine Liebe zur Countrymusik. Namen wie ALABAMA, Keith Withley oder George Strait ermunterten ihn schon frühzeitig, sich auch mit dem Songwriting zu beschäftigen.
Der irgendwann fällige Umzug nach Nashville gestaltete sich karrieretechnisch zunächst etwas behäbig, der entscheidende Impuls kam dann aber über Mark Wills, der einen Song von Currington für sich haben wollte, und den Kontakt zu Produzent Carson Chaimberlain herstellte. Dieser wiederum machte dann den Deal mit Mercury Records perfekt.
Ein lohnenswertes Arrangement für beide Seiten, denke ich. Denn Billys Debüt erscheint
massenkompatibel (sämtliche Songs eigenen sich zur Singleauskopplung), und ist dank hervorragender Musiker auch äußerst anspruchsvoll eingespielt. Was die Achse Mason-Franklin-Duncan-Bayers-Willis so aus dem Armel zaubert, ist schon erste Sahne.
Die Nummern sind zwar kurz und kompakt, bieten aber allesamt Improvisationsspielraum
für ihre Live-Darbietung.
Lieder wie Off My Rocker, Where The Girls Are oder Growin' Up Down There
leben von ihrem flotten Rhythmus und den kurzweiligen Instrumentalduellen (meist Steel/Fiddle/E-Gitarre) der Nashville-Profis, die sichtlich Spaß zu haben scheinen.
Aber auch Ohrwürmer wie I Got A Feelin' (davon gab es in der letzten Ausgabe von
COUNTRY-ROADS einen Clip mit einer recht nett anzuschauenden Blondine, die den guten Billy gehörig ins Schwitzen bringt), Close To Me (Richtung LONESTAR) oder das abschließende Ain't What It Used To Be (Marke Blake Shelton) machen richtig Laune.
Natürlich gibt es auch drei vier Balladen, die recht unspektakulär, aber auch nicht großartig störend im Gesamtbild präsent sind.
Aufgrund der Leichtigkeit des Werkes mein Tipp für den kommenden Sommer: Grill anschmeißen, 'ne Currywurst auf den Tisch und Currington auf den (Platten-)Teller!
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