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| Penny Dreadful, Outlaw Recordings, 2004 |
| Pete Parker |
Guitars, Vocals |
| Rick Thulin |
Bass |
| Rick Fedyk |
Drums |
| Gäste: |
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| Christopher Allen |
Harmonica |
| Willie McCalder |
Piano |
| Produziert von: Pete Parker & Tommy Floyd |
Länge: 36 Min 19 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Stateside Walkin' Shoes | 8. Outlaw |
| 2. Sally Suicide Slide | 9. Yer Blues |
| 3. Seein' Ghosts | 10. Pain |
| 4. Cocaine Blues | 11. Bang Bang |
| 5. Draw Dead | 12. Nobody Loves Me |
| 6. Shott From The Hip | 13. 44 Bloze |
| 7. Nothin' On Me | |
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Lowdown, dirty, mean. Sowas kommt dann von unserem Freund Tommy Floyd und seinem Outlaw Entertainment.
Nach den Sauf'n'Krach-Brothers AMERICAN DOG und den legendären GODZ schmeißt er uns mit BILLY BUTCHER die nächsten windigen Brüder aufs Ohr. Und logisch, dass es in D-Land nur einen Laden gibt, der sich stehenden Glases der Band bemächtigt: Phoenix Records.
In Amerika, bzw. gewissen Teilen davon, darf man viele Sachen nicht tun. Rauchen auf der Straße ist verboten (sogar im Oval Office gibt das Schwierigkeiten), Alkohol in der Öffentlichkeit sowieso, Handfeuerwaffen darf man zwar durch die Gegend tragen, aber unbedingt auf den Sheriff sollte man damit auch nicht zielen und sobald die Wertschöpfung aus Drogengeschäften nicht dem Bruttoinlandsprodukt zugute kommt, ist es ebenfalls äußerst verwerflich. Gar nicht gesprochen von den schönen Dingen, die man mit seiner eigenen Freundin treiben könnte, wenn es denn erlaubt wäre... Irgendwie für'n Arsch dieses Land.
Vielleicht erwecken derlei Verbote gewisse Begehrlichkeiten in manchen Köpfen. Jedenfalls lässt sich Mr. Pete Parker, der Frontproll von BILLY BUTCHER, ausgiebig über Alk, Drugs, Frauen und Großkalibrige aus. Dafür ist, politisch korrekt, die Zigarette, die Parker auf dem hinteren Coverphoto im Mund hat, nicht angezündet...
Ausdauerspezialisten sind diese Jungs nicht. Die längste Nummer dauert 4 Minuten. Aber die 13 Quickies auf "Penny Dreadful" haben es trotz aller Kürze ganz böse hinter den Ohren. Die Platte ist nämlich Stoff für diejenigen, die George Thorogood am liebsten immer nur mit Krachern wie Get A Haircut, One Bourbon, One Scotch, One Beer oder Bad To The Bone hören würden. Oder von ROSE TATTOO den Butcher und seinen Fast Eddy und darüber hinaus einige andere Boogies verehren. Also, jetzt ich zum Beispiel.
BILLY BUTCHER haben einen Riesenvorteil: Sie rocken wie Sau, sind aber nicht so krass, dass wir unsere Kinder (oder die der Nachbarn) wirklich nachhaltig verschrecken könnten. Im Gegenteil: Wenn uns der örtliche KiTa-Psychologe und die Suicide-Task-Force der Uni zur Seite steht, dann könnte man mit BILLY BUTCHER durchaus ein paar neue Rock & Roll-Freunde aus unserem Nachwuchs rekrutieren. Selbstverständlich müssen alle gegebenen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Eltern, sperrt Eure Drogen, den Alk und die alten Playboy-Hefte weg! Schüttelt zuerst nur zaghaft den Kopf und geht erst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit in den Ausfallschritt über. Und dann könnt Ihr Euren Sprösslingen ganz behutsam ein paar Geschichten von Blues, Boogie, Sex und Rock & Roll erzählen. So wie das früher war und was man für einen Spaß damit haben kann und dass ihr da mal eine verruchte Blonde kennen gelernt habt.
Für den alleinerzogenen Boogie-Single gilt: Lautstärke sofort auf 12, Luftgitarre raus, Bierbringheimdienst alarmieren und Paaaarty! Das Ding fetzt nämlich wirklich höllisch. Lowdown, dirty, mean.
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