HoR Logo kl CD-Review:

Bill Deasy

Chasing Down A Spark

Logo Home-of-Rock
Startseite > CD-Reviews > Bill Deasy > Chasing Down A Spark

Link Homepage:
Offizielle Bill Deasy Homepage
Link Kaufen:
CD Baby
Mehr Info:
Real Roots Café

Unser Disclaimer
Chasing Down A Spark
Chasing Down A Spark, Bound To Be Records, 2005
Bill Deasy Vocals, Acoustic Guitars
Scott Tamulinas Bass
Rob James Guitars, Mandolin, Backing Vocals
Kevin Salem Guitars
Dave Throckmorton Drums, Percussion
Rob Arthur Keyboards, Accordion
Produziert von : Kevin Salem Länge: 52 Min 54 Sek Medium: CD
1. Until I Get It Right 7. Pass Me On
2. Something So Hard8. Fireflies
3. Levi9. Now That I Know What It Means
4. Sweet Forgiveness 10. Pale
5. Naked 11. And I Wait
6. Wishing Well 12. Turn Your Light On

Fast alles wie gehabt im Hause Deasy. Dass sich Bill Deasy nun seit einigen Jahren auf Solokurs befindet, dürfte sich herumgesprochen haben. Seine sympathische Ex-Band GATHERING FIELD gerät immer mehr in Vergessenheit. Aber Bill besitzt nun mal seinen einzigartigen Stil, sei es als unverwechselbarer Sänger oder als Schreiber so manch angenehmen Ohrwurms, und so leben GATHERING FIELD in gewisser Weise weiter.

Deasys frischestes Outing, das Album "Chasing Down A Spark", stellt immerhin schon seine dritte Platte unter eigenem Namen dar. Gegenüber seinem letzten Werk "Good Day No Rain" lässt sich eine markanteVeränderung im Line-Up erkennen. Offenbar wirkt niemand von der 2003er-Mannschaft mehr mit und ein neuer Produzent ist mit Kevin Salem auch am Start.
Kevin Salem ? Einige Freaks werden nun aufhorchen, denn in den Neunzigern versorgte uns Salem mit einigen erfreulich brauchbaren Soloalben ("Soma City" und "Glimmer"), die ihn kurzzeitig auch in den engeren Fokus der Hörerschaft bugsierte. Jetzt hat man lange nichts mehr von ihm gehört. Zumindest ist sein 2003er Album "Ecstatic" nicht bis zu mir vorgedrungen.

Da nun Salem selbst nichts anderes als ein erfahrener Gitarrist und Songwriter geblieben ist, drückt er Bill Deasys aktueller Scheibe natürlich seinen Stempel auf, indem er die Präsenz sämtlicher Gitarren in den Vordergrund stellt. Da vernimmt man dann schon mal drei E-Gitarren plus zusätzlicher Akustikgitarren und fühlt sich dennoch nicht überfordert. Dem Gitarristen Salem stand zudem noch Rob James von der Pittsburgher Formation THE CLARKS zur Seite. Das komplette Album kommt mit einem etwas rockigeren, straighteren Touch daher, obwohl Deasys markante Balladen und die unüberhörbaren Pop-Anleihen natürlich nicht fehlen dürfen.

Drei der Songs enstanden in Co-Autorenschaft, wobei der Name Teitur Lassen wohl der bekannteste sein sollte, denn seine Arbeit mit Glen Phillips (TOAD THE WET SPROCKET) mag einigen in Erinnerung geblieben sein. So stellt sich auch die gemeinsam verfasste Ballade Pass me on als eines der schönsten Lieder heraus.
Mein persönlicher Favorit Fireflies steht also in einer Reihe mit vielen anderen einschmeichelnden Kompositionen, in denen Bill Deasy seinem Ruf als versierter und ebenso talentierter Songwriter und Sänger ein ums andere mal gerecht wird, ohne allerdings grossartig zu überraschen. Dennoch schneidet "Chasing Down A Spark" einen Hauch besser ab als sein Vorgänger "Good Day No Rain". Überzeugt euch selbst bei CD Baby.

Frank Ipach, (Impressum, Artikelliste), 12.09.2005

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:
Startseite > CD-Reviews > Bill Deasy > Chasing Down A Spark

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum