| Beast awakening, Metal Axe Records, 2006 |
| Jan | Gesang, Gitarre |
| Rene | Gitarre |
| Jan K. | Bass |
| Bianka | Keyboards |
| Eik | Schlagzeug |
| Produziert von: Patrick W. Engel & Atanatos |
Länge: 49 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Left for death's cold embrace | 6. Beast awakening |
| 2. Drowned in oblivion | 7. Nightcrawler |
| 3. Rememberance readjusted | 8. Torn by hatret |
| 4. Dreaming whilst demons cut throat | 9. Preyed upon and gutted |
| 5. Ripped from my inner eyes | 10. Sacrifice for rebirth |
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Ganze vier Jahre lagen diese Aufnahmen von ATANATOS auf Eis, bevor die Band mit
Metal Axe Records ein Label an Land ziehen konnte,
das diese 'Eigenproduktion' endlich (noch einmal?) veröffentlicht. Es lässt sich an dieser Stelle nicht klären warum kein
Label früher auf die Band angesprungen ist. Vielleicht haben sich die Jungs und das Mädel von ATANATOS ja auch einfach nur
verdammt gut versteckt.
Wie auch immer, jetzt rotiert der Silberling endlich im CD-Player und ATANATOS ernten dafür bei mir anerkennendes
Kopfnicken. Die Band serviert uns aufwühlenden Black Metal, mit einigen unüberhörbaren Death Metal Einflüssen und bei
aller intensiv ausgelebten Härte mit einem gehörigen Schuss Melodie.
Underground-Hardlinern dürften ATANATOS wohl schon eine Spur zu sehr an den traditionellen Metal-Mainstream angepasst sein,
wenngleich sie zu einer opulenten Klangästethik, wie sie beispielsweise DIMMU BORGIR inzwischen pflegen, deutlichen Abstand
halten. Die Band hat aber einfach mehr zu bieten als nur stumpf Gift und Galle spuckend vor sich hinzumetzeln.
Innerhalb der Kompositionen werden immer wieder geschickt originelle Akzentuierungen vorgenommen. Mal sind es Effekte wie
die angedeuteten Glockenschläge bei Preyed upon and gutted, dann ist es einfach eine in den Vordergrund gerückte
Keyboardsequenz oder eine mitreißende Gitarrenpassage, die aufhorchen lässt. Bei Beast awakening, das nicht zu
Unrecht zum Namenspatron der Scheibe auserkoren wurde, kommen sogar cleane Vocals zum Einsatz.
ATANATOS verfügen über Ideenreichtum und eine gehörige Portion kompositorische Finesse um diesen auch zum Tragen kommen zu
lassen. Es spricht auch eindeutig für die Band, dass das
JUDAS PRIEST-Cover Night crawler mehr nach
ATANATOS selbst, als nach den Originalinterpreten klingt.
Die erwachende Bestie wird die Extrem-Metal-Szene zwar nicht revolutionieren, ist aber auf jeden Fall eine Bereicherung.
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