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| Alabama Song, MCA-Nashville, 1998 |
| Allison Moorer |
Vocals |
| Larry Mars |
Vocals, Bass |
| Richard Bennett |
Electric & Acoustic Guitars, Hi String Acoustic |
| Dan Dugmore |
Pedal Steel Guitar |
| Kenny Greenberg |
Electric & Acoustic Guitars, Gut Sting |
| Rick Plant |
Electric & Acoustic Guitars |
| Dave Pomeroy |
Bass |
| Michael Rhodes |
Bass |
| Glenn Worf |
Upright Bass |
| Tim Lauer |
Harmonica, Harmonium, Organ, Hammond Organ |
| Joe Spivey |
Fiddle, Acoustic Guitar |
| Chad Cromwell |
Drums |
| Harry Stinson |
Drums, Percussion, Tambourine, Backing Vocals |
| Eric Darken |
Percussion, Tambourine |
Ashley Cleveland, John Cowan, Buddy Miller, Louis Dean Bunley, John Wesley Ryles, Russ Taff, Dennis Wilson |
Backing Vocals |
| Richard Dodd |
Sampling |
| Greg Morrow |
Drums |
| Produziert von: Kenny Greenberg |
Länge: 40 Min 48 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Pardon Me (3:40) | 7. Easier To Forget (3:00) |
| 2. Long Black Train (4:26) | 8. Set You Free (3:58) |
| 3. Alabama Song (3:53) | 9. A Soft Place To Fall (3:51) |
| 4. Call My Name (3:44) | 10. Tell Me Baby (4:15) |
| 5. The One That Got Away (Got Away With My Heart) (2:20) | 11. Is Heaven Good Enough For You (4:45) |
| 6. I Found A Letter (2:56) | |
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Wie kommt man als Freund der so genannten Jam-Musik a la DEAD, WSP und Konsorten plötzlich dazu, eine CD dieses Genres zu rezensieren?
Midlife Crisis, Wechsel der musikalischen Vorlieben?
Nee Leute, diese CD muss man einfach lieben. Hier geht es nicht um Country der Marke ich höre die Pferde traben, sondern um eine dermaßen bewegende CD, teils wegen der Lyrics (die treffen aber bis ins Mark sollte der Hörer gerade Liebeskummer haben), teils wegen des hervorragenden Klanges – aber mit absoluter Sicherheit wegen Allisons Stimme, die so was von erotisch ist, dass eine Gänsehaut die andere jagt. Mal sanft, dann wieder rau und immer genau den Ton treffend.
Ja, sie beherrscht die Tonleiter und legt genau das Gefühl in die Songs, welches den Texten gerade entspricht. B3, Fiddle, National Steel, Dobro - und die Gitarren sowieso - unterstützen gekonnt und ohne den Charakter der Songs zu verfälschen. Eine perfekte Choreografie, liebevoll inszeniert und nie kitschig werdend.
Allison wurde vor 28 Jahren im Süden Alabamas, in Frankville geboren und zählt heute zu den talentiertesten Singer/Songwriter in Nashville.
Ihre ältere Schwester Shelby Lynne zog sie nach einer familiären Tragödie auf und da Shelby selbst eine Countrysängerin ist, lag es wohl nahe, dass auch Allison in diese Fußstapfen trat. Gottlob.
In Nashville traf sie den Musiker Doyle „Butch“ Primm der sie zur Solokarriere ermunterte und fünf Jahre später auch heiratete.
Ja Jungs, sie sieht verdammt gut aus und ist vergeben.
Der Rest ist schnell erzählt. Tony Brown, seines Zeichens MCA-Nashville Präsident und Produzent, meinte, nachdem er sie gehört hatte: "We’ve got a deal".
Vorliegendes Album ist ihr Debüt und beinhaltet auch den Song Soft place to fall, bekannt aus dem Film "Der Pferdeflüsterer.
Obwohl das Album die Massen begeisterte, war es nicht radiotauglich, denn dort wurde mehr Pop Einfluss gesucht. Das kennt man leider auch aus anderen Genres.
Country Balladen, Up Tempo Nummern (The One That Got Away) und Genre untypische Songs wie etwa Set you free mit Lyrics, die treffender nicht sein können: "I found your bag this morning, did you pack it by yourself, if you would’ve asked me, I’d have given you some help."
Tell me baby schafft sogar eine Art Country-Jazz Stimmung.
Eigentlich sollte ich jetzt gemäß dem Wunsch eines Freundes die Nummer Is heaven good enough for you besonders herausheben. Na gut, mache ich: Eine wunderschöne Ballade die sowohl musikalisch als auch stimmungsmäßig das ganze Album zu wiederholen scheint.
Aber mein absolutes Highlight ist unzweifelhaft The letter. So was schönes und trauriges habe ich schon lange nicht mehr gehört. Fiddle und Steel jammern sich durch dieses Lied, dass es eine wahre Freude ist.
Auch das Booklet ist vom Feinsten. Jede Menge Bilder und auch die Lyrics wurden nicht vergessen.
Ich bin mir sicher, diese CD wird nicht jedem gefallen. Aber denen die darauf stehen, wird sie wohl sehr oft einen Griff ins Plattenregal wert sein.
Laut All Music Guide soll die 2000er CD, "The hardest part", das vorliegende Werk noch toppen. Kann ich mir fast nicht vorstellen, aber ich habe sie geordert.
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