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| Songs From Instant Star, Virgin Music, 2006 |
| Alexz Johnson |
Lead & Background Vocals |
| Rick Gratton |
Drums |
| Patrick Kilbride |
Bass |
| Tim Welch |
Guitar & Guitar FX |
| Trevor Yuile |
Synth Programming, Keyboards & Additional Guitars |
| John Johnson, Vern Dorge, Dave Dunlop, Terry Promane & Perry White |
Horn Section (Criminal) |
| Brendan 'Killa' Johnson |
Additional Guitars |
| Jonathon Goldsmith |
Piano (Time To Be Your 21) |
| Jody Colero |
Piano (Temporary Insanity) |
| Joel Feeney, Damhnait Doyle, Neil Donnell, Andrea Wasse, Lisa Dalbello, Katie B. & Dave Ogilvie |
Background Vocals |
| Produziert von: Jody Colero & Dave Ogilvie |
Länge: 43 Min 57 Sek |
Medium: CD |
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| 1. 24 Hours | 8. Time To Be Your 21 |
| 2. Temporary Insanity | 9. It Could Be You |
| 3. Waste My Time | 10. Me Out Of Me |
| 4. Let Me Fall | 11. Pick Up The Pieces |
| 5. Skin | 12. Your Eyes |
| 6. I'm In Love With My Guitar | 13. That Girl |
| 7. Criminal | |
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Im Info steht ein verhängnisvoller Satz: "Eine Erfolgsstory imitiert das Leben. Das Leben imitiert eine Erfolgsstory."
Alexz Johnson ist 20 Jahre alt, hübsch und Serienstar bei VIVA. Die Serie heißt "Instant Star" und kommt aus Kanada. Das Leben bei VIVA und ähnlichen Fernsehsendern: Instant Stars überall, alles ist und alle sind hübsch, das bisschen Magersucht ist doch kein Problem und können muss man überhaupt nichts.
Das ist gemein, ich weiß, Fräulein Alexz kann ganz nett singen, keine Frage. Ob sie schauspielern kann? Keine Ahnung, ich schaue VIVA nicht - grundsätzlich, weil mir stammelnde Moderatorengören und blinkende und quietschende Musik-Werbespots zwischen der Klingeltonwerbung aufs Gemüt schlagen.
Auf jeden Fall hat nun irgendwer beschlossen, ein paar der von Alexz Johnson gesungenen Liedchen aus dieser TV-Serie auf eine CD zu komprimieren. Instant Pop zum aufgießen und umrühren. I'm In Love With My Guitar heißt eines der Nümmerchen. Das ist so authentisch wie die 9 anderen fremdkomponierten der insgesamt 13 Songs: Alexz Johnson ist NICHT in ihre Gitarre verliebt! Sie kann nämlich gar nicht Gitarre spielen, tut nur alles was man ihr via Drehbuch befiehlt. Die drei von ihr selbst verfassten Lieder sind dem Poesiealbum einer zwanzigjährigen jungen Frau entsprungen, leiden schrecklich unter den von Erwachsenen gemachten Instant-Mainstream-Arrangements und verzerren das Bild der sympathisch-schüchtern lächelnden Langhaarigen ins Groteske.
Das Mädel KANN ihren eigenen Weg noch nicht gefunden haben, niemand in diesem Alter kann das, was den Kids hier (und überall in den modernen Medien) als Realität vorgespielt wird, ist nichts anderes als Tütensuppe und Imitation. Fake, auf den viele viele Jugendliche hereinfallen werden.
Nichtsdestotrotz sind ein paar nette Songs zu hören, Me Out Of Me rockt so gut wie unecht, 24 Hours ist ein süßer und zusammengeklauter Pophit, Waste My Time hat knackige Gitarren und It Could Be You strahlt wenigstens teilweise eine frische Naivität aus. Der Rest schmalzt leider wie der feuchte Traum eines altersgeilen Produzenten daher und imitiert das Leben (schlecht).
Angeblich soll in diesem Jahr noch eine CD mit von Alexz selbst geschriebenen Songs folgen. Singen kann sie ja und es bleibt die Hoffnung, dass sie an einen verantwortungsvollen Produzenten gerät.
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