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| On the threshold of eternity, Threshing Floor Records/Just For Kicks Music, 2005 |
| Wil Henderson | Vocals, Bass, Guitars, Irish whistle |
| Randy George | Guitars, Bass, Keyboards, Sitar, Mandola |
| Dan Lile | Drums |
| Gäste: | |
| Phil Keaggy | Vocals, Guitars |
| Taylor Mesplé | Piano |
| Brian Adderbury | Drums |
| Rick Wakeman | Moog, Organ |
| Lisa Green | Backing vocals |
| W. Mark Wilson | Guitar |
| Jeremy Cays | Irish whistle |
| Produziert von: Randy Altabef |
Länge: 69 Min 07 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Anthem of the seveth day | 6. What kind of love |
| 2. The promised land | 7. The highway |
| 3. Sword of Goliath | 8. Forever I am |
| 4. Holy spirit fire | 9. On the threshold of eternity |
| 5. Psalm 61 | 10. (Bonus track) |
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'Du sollst nicht begehren, deines Nächsten Hab und Gut'. Meine lieben Freunde von AJALON, wenn man so wie ihr dermaßen mit
seinem christlichen Glauben hausieren geht und christliche Motive in so großem Maße die eigene Kunst prägen, dann sollte
man die zehn Gebote kennen und auch befolgen. Die Pianosequenzen von Holy fire spirit sind dermaßen unverfroren bei
Bruce Hornsbys The way it is geklaut, dass er mit einer Plagiatsklage durchaus gute Erfolgsaussichten hätte.
Eins haben wir also schon festgestellt: AJALON darf man der christlichen Rockszene zuordnen und es gibt eine Vielzahl
Künstler, die damit wesentlich dezenter umgehen. Lässt man diesen Aspekt einmal außer Acht, obwohl er sicher für eine mehr
und mehr wachsende Anzahl von Musikkonsumenten zum KO- oder OK-Kriterium wird, dann haben wir hier mit AJALON eine Band
die man durchaus der progressiven Rockszene zurechnen kann.
"On the threshold of eternity" ist das zweite Album der Amerikaner und bietet beschwingten und leicht verspielten Neoprog,
den man ganz grob zwischen PENDRAGON, ARENA, Achtziger
Jahre-BARCLAY JAMES HARVEST und
Neunziger Jahre-MARILLION einordnen kann.
Aufgelockert wird das Ganze durch vereinzelte folkige Einsprengsel durch die Verwendung von Irish whistles und Bodhran,
sowie einige Gastbeiträge hochkarätiger Musikerkollegen.
So ist es niemand geringerer als Rick Wakeman von YES,
der What kind of love einen jazzigen Touch verleiht und bei Forever I am ein weiteres Mal in Erscheinung
tritt. Beim sechzehnminütigen On the threshold of eternity übernimmt
Ex-SPOCK'S BEARD-Stimme
Neal Morse die Rolle des Duettpartners des mehr
als überzeugende AJALON-Sängers Wil Henderson. Außerdem ist Phil Keaggy als zusätzlicher Sänger und Gitarrist bei einem
Song mit am Start.
Unter dem Strich gibt das ein durchaus ordentliches, stimmungsvolles Neoprog-Album, das über seine komplette Distanz zu
gefallen und zu unterhalten weiß. Sicher ist AJALON kein absolutes Genre-Meisterwerk gelungen, aber immerhin eine, vom
eingangs erwähnten Ausrutscher abgesehen, relativ eigenständige Scheibe, die man nicht nur wegen dem großartigen Titelsong
immer wieder gerne aus dem Regal nimmt und auflegt.
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