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| Nothing But The Best, Eigenvertrieb, 2004 |
| Frédéric Slama |
Guitars, Keyboards |
| Bill Champlin, Fergie Frederiksen, Göran Edman, Michael Ruff, Steve Overland, Chris Demming, David Roberts, Dane Donohue, Rick Riso, Doug St. John |
Lead Vocals |
| Pat Thern, Vinnie Calaiuta, Ed Greene, Carlos Vega, Joey Heredia |
Drums |
| Tommy Denander, Steve Lukather, Michael Landau, Bruce Gaitsch, James Harrah, David Williams, André Harold, Michael Thompson |
Guitars |
| Hussain Jiffry, Eddie Watkins Jr. |
Bass |
| Peter Hume, David Diggs |
Keyboards |
| Brandon Fields, Dave Boruff, Tom Saviano |
Saxophone |
| Richard Page, Steve George, Janey Clewer, Tom Bailey, Rachel Diggs, Charlie Bleak, Kristoffer Lagerström, Frederik Antblad, Johan Sahlen |
Background Vocals |
| Produziert von: Frédéric Slama, David Diggs & Tommy Denander |
Länge: 73 Min 52 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Desperate Dreams | 9. Don't Let Her Go |
| 2. In My Crystal Ball | 10. You're My Obsession |
| 3. Only In My Dreams | 11. Never Gonna Let Her Go |
| 4. Leave Her To Heaven | 12. Love Has Found Its Way |
| 5. On Dangerous Ground | 13. Sensation |
| 6. The Way Of The Night | 14. Lost In Your Eyes |
| 7. Teach Me How To Love You Again | 15. A Quiet Storm |
| 8. Worlds Away |
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Dass es manchmal nicht so leicht ist mit der Kommunikation - auch bei uns im HoR - zeigt der folgende Fall. Da ich letztes Jahr bereits die CD "Dreaming Of L.A." von Frédéric Slamas AOR besprochen hatte, bat ich angesichts meines unmittelbar bevorstehenden Urlaubs, seine neue Scheibe "Nothing But The Best", die Monsieur Slama an meinen geliebten Kollegen Schmidtlein geschickt hatte, doch bitte mal von einem anderen Redakteur beleuchten zu lassen, da ja auch ein anderer Blickwinkel mal interessant sein könnte. Der gute Fred folgte dem auch vorbildlich, aber trotzdem landete sie nach nur kurzer Zeit ohne jeden Kommentar in meinem Briefkasten.
(Und was will er uns nun damit sagen? Ausser, dass er Männer liebt und die Deutsche Post offenbar funktioniert... Red., ratlos)
Nun gut, der Frédéric ist zwar keine junge knackige Französin, aber was tut man dann nicht doch zum Erhalt der Freundschaft unserer beider Länder. Also gebe ich noch mal meinen Senf zum aktuellen Werk ab, obwohl es einen beträchtlichen Teil der Lieder der "Dreaming"-CD enthält. Andererseits bin ich auch wieder nicht so ganz unfroh darüber, weil diese Scheibe letztes Jahr unmittelbar nach meiner Besprechung ziemlich lädiert wurde, als mein Wechsler im Auto den Geist aufgab.
Falls jemand den Review noch nicht gelesen hat, hier noch mal ein paar kurze Infos zu AOR: Dahinter verbirgt sich ein Projekt des Musikjournalisten und Musikers Frédéric Slama, der es über Jahre hinweg geschafft hat, klangvolle Namen wie Tommy Denander, Göran Edman, Bill Champlin, Bruce Gaitsch, Vinnie Colaiuta und viele andere für die von ihm geschriebenen Songs zu begeistern, die in der Regel seiner Liebe zu L.A. gewidmet sind. Und so enthält "Nothing But The Best" einen Zusammenschnitt seiner drei von vier bisher veröffentlichten Alben "L.A. Confession", "L.A. Reflection" und "Dreaming Of L.A." in remasterter Version, "Next Stop L.A." wurde merkwürdigerweise komplett ausgeklammert.
Wie heute so üblich, damit auch die Hardliner ihr Kaufargument bekommen, ist das Werk um drei neue Songs ergänzt worden, die aber nahtlos dort weiter machen, wo die "Dreaming..."-CD aufgehört hatte und auf die ich deshalb auch den Fokus meiner Ausführung legen möchte.
Desperate Dreams ist ein knackiger Melodic Rocker in bester SURVIVOR-Tradition der 80er Jahre. In My Crystal Ball interpretiere ich als funkig dahinswingenden Sommernachtssong, den man mit einem kühlem Bier oder einem edlen Whisky bei gepflegter Konversation auf dem Balkon oder der Terrasse relaxt genießen kann. Only In My Dreams ist eine Bombastballade mit bestimmenden Keyboards und kreischenden Gitarren, wie sie bei vielen Melodic-Rockbands Standard ist.
Die Perle des Albums ist aber Leave Her To Heaven. Ein wuchtig rhythmischer Rocker, der ein wenig an The Final Countdown von EUROPE, garniert mit ein wenig BAD COMPANY, erinnert. Engagierter Gesang von Göran Edman und tolle Gitarrenarbeit von Tommy Denander. Einfach stark.
Der Rest ist ein süffiger Cocktail aus skandinavisch infiziertem Melodic Rock, Westcoast und leicht jazzig angehauchtem Material a là CHICAGO. Schöne Melodien, die leicht das Ohr finden, könnten in unseren Fernseh-'Tatorten' problemlos als Hintergrundmusik laufen.
Die Scheibe kommt auch ganz gut und entspannend bei längeren Autofahrten, wie ich letztes Wochenende bei einem Trip nach Roermond in Holland feststellt habe.
Dazu gibt es ein in traditionell poppigen Farben und collagenartig gestaltetes Cover mit allen Texten.
Hört sich doch eigentlich ganz gut an, Ihr HoR-Kollegen, oder? Ich bin mal gespannt, wer demnächst von Euch laut "Hier" schreit, wenn der gute Frederic mal wieder seine Kumpels zusammengetrommelt hat und was in Richtung München auf den Weg gebracht hat...
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