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20th Century Boys

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Beware Of The Rex
Beware Of The Rex, UlfTone Music, 2004
Michael Bormann & Michael Voss Lead & Backing Vocals, Electric Guitar, Bass Guitar, 6- & 12 String Guitar, Organ, Mandolin, Sithar, Chimes, Vibes, Bells, Vocoder, Autoharp, Bongos, Tambourin, Shaker, Cabasa, Prophet Five, Mellotron, Rhodes Piano, Schimmel Grand Piano
Gäste:
Francis Urton Violins
Steffi Stephan Bass (Telegram Sam)
Jan Löchel Piano (The Soul Of My Suit)
Oliver Betke Introspeach & Backing Vocals (London Boys
Hagen Western Backing Vocals (London Boys)
Jetunde Backing Vocals (Hot Love)
Ann Beth Backing Vocals (Suit Of My Soul, Telegram Sam, Metal Guru, London Boys)
Lily Charlotte Intro Scream (Telegram Sam)
The Bar Bigband feat. Mike Fly Brass (Get It On, Telegram Sam, 20th Century Boy)
Produziert von: Mr. Bar & Mr. Fly Länge: 41 Min 42 Sek Medium: CD
1. London Boys (2:51)7. 20th Century Boy (3:21)
2. Soul of my suit (3:47)8. Get it on (4:03)
3. Children of the revolution (5:13)9. Hot love (4:50)
4. Metal Guru (3:24)10. Telegram Sam (3:15)
5. I love to boogie (3:19)11. Life's an elevator (3:03)
6. Jeepster (4:32)

Was geschieht, wenn sich zwei der besten Shouter der Hardrockszene zusammentun, um ein gemeinsames Album auf die musikbesessene Menschheit loszulassen?
(Wir wissen es nicht, bring Bon Scott und Phil Lynott zusammen, dann hören wir es. Hahaha, kleiner Scherz am Rande - Red.)
Die Rede ist von Michael Voss (CASANOVA, SILVER, MAD MAX, DEMON DRIVE) und Michael Bormann (JADED HEART, BONFIRE, LETTER X, CHARADE, THE SYGNET), die unter den Namen 20th CENTURY BOYS das Album "Beware Of The Rex" produziert haben.

Nichteingeweihte könnten meinen, dass dabei ein CASANOVA-mäßiger JADED HEART-Silberling, oder ein JADED HEART-mäßiges CASANOVAscheibchen entstanden ist, aber dem ist wirklich nicht so.
Glamrock-Fans dürfte bei dem Namen 20th CENTURY BOYS aber sofort der gewisse AHA-Effekt einsetzen (norwegische Pop-Band aus den 80ern, aber was haben die mit Giacomo Casanova und erschöpften Herzen zu tun? Red.), denn mit diesem Song sowie einigen anderen wie z.B. Children Of The Revolution, Metal Guru, I Love To Boogie u.s.w. schrieben Marc Bolan und T.REX Musikgeschichte.
Ja, und genau um diese Band geht es, denn mit "Beware Of The Rex" haben sich Bormann und Voss einen langgehegten Wunschtraum erfüllt, sozusagen eine Homage an ihre Helden T.REX.
(Langer Dino, kurzer Sinn... höhö)

Wohltuend dabei ist, dass die Originale der Glamrock-Legende nicht völlig durch den Wolf gedreht wurden und auf irgendwelche Samples oder ähnlichen Schnickschnack verzichtet wurde. Sie haben den 11 Songs sozusagen ihren eigenen Stempel aufgedrückt.

Klar ist der eine oder andere Song gewöhnungsbedürftig. London Boys oder Telegram Sam oder das superbe Get It On dröhnen frisch aufgepeppt und knackig aus den Boxen und laden zum Mitwippen ein. I Love To Boggie kommt schon in fast rotziger Manier daher, auch Metal Guru steht dem in nichts nach und man ist nahe dran, im Takt durchs heimische Wohnzimmer zu hüpfen.
Nur Children Of The Revolution oder auch Jeepster sind wesentlich verhaltener als die Originale und hätten ruhig mit etwas mehr Schmackes aufwarten können.
Aber dererlei Kritikpunkt stört den guten Gesamteindruck dieses Werkes herzlich wenig.
Alles in allem ein würdiges Tribute für die Glamrock-Legende T.REX.

Ilka Czernohorsky, ( Impressum, Artikelliste), 04.04.2004

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