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Teil 3: Das Classic Line-Up

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Discografie (Originalalben und ausgewählte Compilations):
Thin Lizzy
"Thin Lizzy", April 1971
New Day
"New Day", August 1971 (EP)
Shades Of A Blue Orphanage
"Shades Of A Blue Orphanage", März 1972
A Tribute To Deep Purple
FUNKY JUNCTION, "A Tribute To Deep Purple", Januar 1973
Vagabonds Of The Western World
"Vagabonds Of The Western World", September 1973
Night Life
"Night Life", Oktober 1974
Fighting
"Fighting", August 1975
Jailbreak
"Jailbreak", März 1976
Remembering Part 1
"Remembering Part 1", August 1976 (Compilation)
Johnny The Fox
"Johnny The Fox", Oktober 1976
Bad Reputation
"Bad Reputation", September 1977
Live And Dangerous
"Live And Dangerous", Juni 1978
Live And Dangerous Video
"Live And Dangerous", 1978 (Video)
Black Rose
"Black Rose", April 1979
The Continuing Saga Of The Ageing Orphans
"The Continuing Saga Of The Ageing Orphans", September 1979 (Compilation)
Chinatown
"Chinatown", September 1980
The Adventures Of Thin Lizzy
"The Adventures Of Thin Lizzy", März 1981 (Compilation)
Killers Live
"Killers Live", Mai 1981 (EP)
Renegade
"Renegade", November 1981
Rockers
"Rockers", Dezember 1981 (Compilation)
Thunder And Lightning
"Thunder And Lightning", März 1983
Life Live
"Life Live", November 1983
Whisky In The Jar EP
"Whisky In The Jar / The Rocker / Sarah / Black Boys On The Corner [Ltd. Edition 12"]", August 1986 (EP)
Dedication
"Dedication - The Very Best Of", März 1991 (Compilation)
BBC Radio One Live In Concert
"BBC Radio One Live In Concert", November 1992
The Peel Sessions
"The Peel Sessions", Oktober 1994 (Compilation)
One Night Only
"One Night Only", Juli 2000
Vagabonds Kings Warriors Angels
"Vagabonds Kings Warriors Angels", Januar 2002 (Compilation, 4-CD Box)
Thin Lizzy At Rockpalast
"Thin Lizzy At Rockpalast", April 2004 (DVD)
Thunder And Lightning Tour
"Thunder And Lightning Tour", 2005 (DVD)
Greatest Hits
"Greatest Hits", August 2005 (DVD)

Nach der Rückkehr aus Deutschland war THIN LIZZY nur noch eine "One-Man-Band". Zuvor gab es bereits einige Aufregung im Management. Ted Carroll hatte von dem ganzen Hin und Her die Faxen dicke und wollte die Brocken hinwerfen. Allerdings zeigte er sich kulant und versprach, so lange bei der Band zu bleiben, bis diese ein neues Label gefunden hatte. Carrols Partner Chris Morrison erlitt zu allem Übel auch noch eine leichte Herzattacke.
Der Ausstieg Brian Downeys hatte Phil Lynott regelrecht das Herz gebrochen. Der Sänger/Bassist schien am Ende, doch Morrison gab nicht auf. Gemeinsam verabredeten sich Lynott und sein Manager mit dem langjährigen Drummer. Lynott gelang es unter Einsatz diverser Schmeicheleien und dem Anbieten einer besseren Gage, den abgewanderten Brian Downey zu einer Rückkehr in die Band zu bewegen.
Beim Neuaufbau der Gruppe plante man keine halben Sachen mehr. THIN LIZZY sollte von Grund auf reformiert werden; mit einem verjüngten Line-Up - man suchte nach jungen unbekannten Musikern, welche sich wahrscheinlich besser in das Bandkonzept einarbeiten ließen - und einem entschiedenen Anstreben der von Lynott und Downey angepeilten neuen, verstärkt Hardrock-beeinflussten Richtung. Der "Twin-Guitar-Sound", welcher die Band fortan berühmt machen sollte, entstand bald darauf eher zufällig. Phil Lynott wollte vermeiden, dass seine Gruppe durch den Ausstieg eines Gitarristen noch einmal so gefährlich in die Bredouille kommen sollte. Von nun an sollten permanent zwei Mann an den Sechssaitigen stehen, wodurch a) der Sound live heftiger und druckvoller würde und b) Phil und Brian nicht völlig abhängig von einer dritten Person wären.
Obwohl John Cann und Andy Gee definitiv nicht mehr zum LIZZY-Lager zählten, erklärten sie sich bereit, während der anstehenden Auditions bei der Suche nach geeigneten Kandidaten zu helfen.

Verzweifelt nach der angestrebten Verstärkung fahndend, gab Lynott schließlich dem Drängen seines Roadies Big Charlie nach, der ihm immer wieder mit einem jungen, wilden Gitarrenspieler aus Schottland in den Ohren lag. Der Name des Mannes aus den Highlands war Brian "Robbo" Robertson.
Robertson, geboren am 12. Februar 1956 in Glasgow, lernte als Kind Piano und Cello. Der kleine Brian entpuppte sich bereits früh als Hitzkopf und setzte sich schließlich bei seiner Mutter mit dem Wunsch durch, statt des Spiels auf dem Piano lieber jenes auf der Hammondorgel zu erlernen. Kurz darauf sah er seinen Bruder mit einer Gitarre und fortan war die musikalische Entwicklung vorgegeben.
Bevor Robertson ins LIZZY-Camp stoßen sollte, durchlief er einige Amateurbands, die sich mit dem Spielen von Coversongs durchschlugen. Seinen ersten Ausflug in die große Rockwelt machte er als Gitarrentechniker während einer Tournee David Bowies. Schottland wurde ihm zu klein und er hatte bereits kurz nach seiner Ankunft in London einen Job als Schlagzeuger(!) bei einer Band namens SLACK ALICE gefunden, als er Anfang Juni 1974 bei THIN LIZZY als Gitarrist vorspielen durfte. Zu diesem Zeitpunkt war sich Lynott wieder nicht mehr ganz sicher, ob man es nicht doch besser als Trio versuchen sollte. Die Songs, welche er zu dieser Phase schrieb, verlangten allerdings nach einem Quartett, was Robertson ihm auch unter Zustimmung Brian Downeys sagte. Phil war beeindruckt, Brian bekam den Job.
Brian Robertson entpuppte sich schnell als heißblütig mit dem Hang zum schnellen, exzessiven Leben. Er wurde zum wichtigen Katalysator innerhalb des Bandgefüges, welcher die zuweilen noch naiv wirkenden Iren in eine neue Ära, jener der rauen THIN LIZZY, führte. Obwohl sein Spiel der Lead-Gitarre zuweilen Kritiker hervorrief, hatte die Gruppe von nun an nicht nur einen virtuosen Gitarristen an Bord, sondern auch einen "richtigen" Star.

Der zukünftige zweite Gitarrist, Scott Gorham, fand mehr oder weniger zufällig seinen Platz an der Seite Robertsons. Geboren am 17. März 1951 in Santa Monica (Kalifornien, USA), interessierte er sich in seiner Jugend für Surf-Musik, bevor er später in unbedeutenden kleinen Westküsten-Combos mitwirkte. Zuweilen taucht immer mal das Gerücht auf, er entstammte einem reichen Elternhaus. Die Wahrheit zeigte eine Familie der oberen Mittelklasse, welche durchaus um ihr Einkommen kämpfen musste. Gorham wollte etwas von der Welt auf der anderen Seite des Atlantiks sehen und verdiente sich das Flugticket durch Hilfsarbeiterjobs. Schließlich kam er auf Anraten seines Schwagers, des SUPERTRAMP Drummers Bob Siebenberg, über den großen Teich, in der Hoffnung, sich dessen Gruppe anschließen zu können. SUPERTRAMPs Sänger/Gitarrist/Keyboarder Roger Hodgson konnte sich zu dieser Zeit nicht recht dazu entschließen, welches Instrument er denn nun spielen wolle. Als Gorham endlich das Geld fürs Flugticket beisammen hatte, war Hodgsons Entscheidung gefallen und der gute Scott ohne Job. Mit einem England-Visa, gültig für sechs Monate, in der Tasche schloss er sich kurz darauf einer Coverband namens FAST BUCK an, wo er sich gemeinsam mit dem dortigen Sänger/Keyboarder an Eigenkompositionen versuchte.
Während Gorhams Zeit bei FAST BUCK tauchte eines Tages ein Bekannter seines Schwagers Siebenberg bei einem Gig auf. Besagter Konzertbesucher, der Saxophonist Ruan O'Lochlaun, hatte wiederum Connections zum LIZZY-Camp, insbesondere zu deren Manager Ted Carroll. Kurz darauf durfte Scott bei einer Audition vorspielen.
Gorhams erster Eindruck auf Lynott, Downey und Robertson fiel wenig beeindruckend aus. Seine Gitarre war aufgrund chronischer Geldnot ein japanisches Billigmodell, eine billige schwarze Gibson Les Paul Kopie. Während Phil Lynott immer noch nicht ganz über die Trio-Geschichte hinweg schien, dachten die beiden anderen LIZZYs bereits ganz anders und konnten ihn schließlich dazu bewegen, Scott Gorham als viertes Bandmitglied aufzunehmen. Besonders Brian Robertson sah das nicht ganz uneigennützig, schließlich wollte er als Sologitarrist glänzen. Dabei kam ihm der amerikanische Neuzugang mit seiner Vorliebe für Akkorde und Rhythmen sehr gelegen.
THIN LIZZY hatten fortan zwei Gitarristen an Bord, wie sie von der Persönlichkeit her kaum gegensätzlicher hätten sein können. Einerseits Brian Robertson, ein dunkelhaariger Schotte, ausgestattet mit einem überaus reizbaren Temperament. Andererseits den nach allgemeiner Denkensart typischen Kalifornier: Scott Gorham; groß, blond und ziemlich lässig.

Der Vertrag mit Decca war Geschichte und die Schulden der Gruppe hatten in der Zwischenzeit die Grenze von 20.000 englischen Pfund überschritten. Wieder sollte ein Zufall der Band weiterhelfen.
Nigel Grainge, Mitarbeiter des Labels Phonogram im Bereich A&R, tauchte eines Tages im Plattenladen Ted Carrolls auf, um nach neuen Alben Ausschau zu halten. Währenddessen erzählte ihm der LIZZY-Manager von seiner zweiten Tätigkeit und gab Grainge eine Kassette mit nur einem Song darauf: Still In Love With You, noch mit Gary Moore an der Gitarre.
Der Mitarbeiter Phonograms hielt es für eine großartige Bluesballade und ließ sich auch nicht beirren, als Carroll ihm mitteilte, dass der Track nicht typisch für die Band sei. THIN LIZZY wären Rocker und Gary Moore gar nicht mehr in der Gruppe. Aufgrund eines einzigen Tracks wollte Grainge die reformierten LIZZYs verpflichten.
Kurze Zeit darauf, nachdem Lynott, Downey, Robertson und Gorham einige Testgigs bestritten hatten (zum ersten Auftritt der neuen Besetzung in Wolverhampton durfte man sage & schreibe sechs zahlende Besucher begrüßen), lieferten THIN LIZZY bei einem für sie eminent wichtigen Konzert vor einflussreichen Leuten aus der Plattenbranche im Londoner Marquee am 9. Juli 1974 eine gefeierte Show ab. Der Auftritt wurde ein voller Erfolg und Phonogram nahm das Quartett unter Vertrag. Fortan erschienen die Tonträger der Band auf Vertigo, dem Rock-Ableger des Labels, gemeinsam mit damaligen Hardrockern wie STATUS QUO.
Nachdem LIZZY eine neue Heimat gefunden hatten, sah sich Manager Ted Carroll, für den die Gruppe seit dem Fortgang Gary Moores keine Herzensangelegenheit mehr zu sein schien, von seinem früheren Hilfeversprechen entbunden und gab seine Interessen an der Band auf. Phonogram hatte einen Vorschuss auf zwei Alben geleistet, mit welchem sich die Schuldenfrage klären ließ. Chris Morrison und Chris O'Donnell kümmerten sich ab jetzt um die geschäftliche Seite von THIN LIZZY. In einem späteren Interview erwähnte Ted Carroll, letztlich ausschlaggebend für seinen Abschied seien die ersten Anzeichen des Zwistes zwischen dem Visionär Phil Lynott und seinem neuen Lead-Gitarristen Brian Robertson (... der genau in jenen Streitereien die Antriebsfeder und Basis für einige der besten LIZZY-Songs sah...) gewesen. Nachdem er seinen Anteil verkauft hatte, gründete Carroll die Firma Ace Records und führt bis heute ein Leben als erfolgreicher Geschäftsmann.

Während einer anschließenden Tour durch Irland testete das neue Line-Up einiges von dem härteren Material, das der Fundus der Band inzwischen hergab. Danach ging es bereits im September '74 ins Studio zu Aufnahmen, aus denen das kommende Album "Night Life" entstehen sollte.
Mit dem US-Amerikaner Ron Nevison als Produzenten (u.a. UFO, HEART, FOGHAT) glaubten die Verantwortlichen bei Vertigo, den richtigen Mann für LIZZY gefunden zu haben, um ihre live überzeugende Musik dementsprechend im Studio umsetzen und auf Vinyl bannen zu können. Die Band selber hatte mit einem gewissen Keith Harwood geliebäugelt, welcher als Referenzen immerhin Arbeiten mit den ROLLING STONES und LED ZEPPELIN vorweisen konnte. Nevison hatte gerade die Arbeiten am Debut von BAD COMPANY beendet und traf nun auf eine Gruppe, die ihn aufgrund seines Auftretens nicht gerade sympathisch fand. Besonders Robertson eckte sofort mit ihm an. Man stritt sich über die Wahl der Gitarren und der heißblütige Schotte wollte über seine Marshall-Anlage auch im Studio losrocken, während ihm der Produzent entgegenhielt, sie wäre zu laut für die Aufnahmearbeiten.
Nevison stellte sich als sehr dominanter Typ dar, der es gewohnt war mit Leuten zu arbeiten, die genau zu wissen schienen was sie wollten. Für Gorham und Robertson hingegen waren es die ersten Erfahrungen in einem Studio, worauf ihr Produzent keinerlei Rücksicht zu nehmen schien. Er wirkte ungeduldig und verärgert darüber, mit solchen Musikern seine Zeit vergeuden zu müssen.
Vier recht verschiedene Musiker mit einer Menge von unterschiedlichen Einflüssen, sich teilweise gerade erst richtig kennen lernend, aufgrund stetigen Tourens nur relativ wenig zur Verfügung stehendes Songmaterial und ein aufgezwungener Aufnahmeleiter bedeuteten keine gute Basis für ein starkes Album. Die Zusammenarbeit mit Nevison sollte sich als nachteilig für die Entwicklung THIN LIZZYs als Rock'n'Roll-Act der härteren Gangart erweisen. "Night Life" entpuppte sich als musikalischer Gemischtwarenladen, ein Durcheinander von Songs im Stile Barry Whites, LITTLE FEATs und einer Portion Hard Rock.

Philomena Bereits im Oktober 1974 erschien als Vorgeschmack aufs kommende Album die vorab ausgekoppelte Single Philomena, eine von Phil Lynott geschriebene Ode an seine Mutter. Die erste Veröffentlichung auf dem Vertigo-Label verfehlte prompt die Charts, was allerdings nicht unbedingt überraschen konnte. Präsentierte man sich doch als Hardrocker und brachte das genaue Gegenteil heraus, nämlich einen eher poetischen Song.
Songs For While I'm Away Trotz wachsendem Arbeitspensums fand Lynott noch Zeit für eines seiner Hobbies, dem Verfassen lyrischer Gedichte. Ebenfalls im Oktober '74 erschien sein erstes Buch dieser Gattung, betitelt "Songs For While I'm Away". Leider war dieses Werk nur in Großbritannien zu haben, ähnlich dem Gedichtband von T. REX-Mastermind Marc Bolan, der allerdings mit seiner Lyric weit größeren Erfolg feiern konnte.

Night Life Einen Monat später erschien mit "Night Life" das erste Album THIN LIZZYs in der Besetzung Phil Lynott (Vocals, Bass), Brian Downey (Drums), Scott Gorham (Gitarre) und Brian Robertson (Gitarre). Bis in die heutigen Tage wird es zumeist als das "Classic Line-Up" bezeichnet. Davon war man allerdings im November '74 noch meilenweit entfernt.
Das Album-Cover wurde wie bereits zuvor bei "Vagabonds Of The Western World" von Jim Fitzpatrick gestaltet. Manager O'Donnell war zwar vom Motiv nicht so recht begeistert, doch Lynott, der auch als Co-Produzent von "Night Life" Credits erhielt, setzte sich hier mit seiner Meinung quasi im Alleingang durch.
Was eigentlich typisch war für die gesamte Geschichte THIN LIZZYs sollte auch im Falle der vierten Langspielplatte eintreten: Sehr konträre Meinungen zu einem Werk, bei dem die Erwartungshaltung der Fans und Kritiker höher lag bzw. eine andere gewesen zu sein schien. Vielen Hardrock-Fans gefielen bei einigen Songs die Streicher nicht. Des weiteren vermisste plötzlich so mancher einen sogenannten Superhit wie Whiskey in The Jar. Schon in dieser Phase hatten Lynott & Co. damit zu kämpfen, es nie allen recht machen zu können. Eine häufig vorgebrachte Meinung der Kritiker, "Night Life" habe sicherlich seine Fehler, aber es markiere doch einen offensichtlichen Fortschritt gegenüber den Decca-Veröffentlichungen, sahen etliche Anhänger der irisch-schottisch-kalifornischen Combo allerdings distanzierter. Im Gegensatz zu den begeisternden Live-Auftritten beinhaltete der Studio-Output zu viel Licht und Schatten, wirkte nicht ausbalanciert und vermochte es keineswegs, der Band beim weiteren Publikum eine gewisse Identität zu verschaffen.
Der von Lynott gefühlvoll intonierte Midtempo-Song Showdown beinhaltete nicht nur ein streckenweise superbes Gitarrenspiel der beiden Neuen, Brian Robertson und Scott Gorham, sondern ebenfalls auch von Phil Lynott überarbeitete Lyrics zum "Johnny"-Thema, welches in einigen späteren Songs diverser Alben erneut auftauchen sollte. Es schien, als hätte "The Fox" sein Lager für eine ständige Rückkehr als Quelle weitere Inspirationen aufgeschlagen. Der Titelsong Night Life sollte den unruhigen Lebensstil der Band reflektieren. Obwohl beide Tracks offensichtlich als Demonstration für ein verbessertes Songwriting betrachtet wurden, schaffte es die Band noch nicht, ihr Potential an musikalischer Aggressivität auf ein Maximum auszureizen. It's Only Money andererseits, festigte die von THIN LIZZY angestrebte Richtung mit einem markigen Text sowie dem machtvollen Gitarrenspiel Robertsons und Gorhams. Sha-La-La zeigte die Gruppe ebenfalls auf hartem Terrain, doch zur vollen Geltung kam der Tracks erst auf der Bühne. Der von Brian Downey als Co-Autor geschriebene Song roch auf der LP stark nach einem Füller. In den Live-Sets hingegen bewies die durch heftige Drums angetriebene Nummer die exzellenten Fähigkeiten von Lynotts langjährigem Weggefährten.
Still In Love With You glitt mit so viel Emotion durch die Lüfte, dass manch einer diesen Track als Höhepunkt Phils kreativer Energien bezeichnete. Diese Version enthielt das original von Gary Moore eingespielte Solo (der Track wurde bereits früher im Jahr eingespielt, als Moore noch in der Band war. Gerüchten zufolge soll dieser bereits 1969 erstmals an dem Song gearbeitet haben), da Robertson eine Neueinspielung kategorisch ablehnte. Für ihn gab es daran schlichtweg nichts mehr zu verbessern. Ferner präsentierte Still In Love With You einen Freund des Schotten: Seinen Landsmann Frankie Miller, einen hochtalentierten und sträflich unterschätzten Musiker, der einige Nuancen zu den Vocals beisteuern durfte.
Frankie Carroll bezieht sich auf zwei Personen aus dem Dunstkreis LIZZYs, Frank Murray und Ted Carroll. Das Arrangement allerdings fiel allerdings sehr untypisch für die Band aus und bei den Fans dementsprechend durch. Banshee mochte die Hörer vielleicht durch seinen Groove einfangen können, letztlich ging der Song allerdings genau so unter wie Philomena, wo Lynott durch einen irischen Akzent "glänzte" und damit wenig Eindruck erzielen konnte. Dear Heart beendete das Album mit einer melancholischen Note. Im Nachhinein blieb es lediglich als eine von Phil geschriebene Ballade, welche stark unterbewertet wurde, im Gedächtnis hängen. Die gelungenen Streicher-Arrangements von Jimmy Horrowitz und Jean Russells zusätzliche Keyboards überzeugten die Kritiker, während die nach "hartem Stoff" lechzenden Fans den Song schnell abhakten.

Ende November 1974 nahmen THIN LIZZY eine erneute Session für John Peel im Londoner Paris Theater auf, um anschließend während des Dezembers eine Reihe von sogenannten "homecoming gigs" in Irland zu bestreiten. Während die Band gnadenlos durchs Land tourte, machte sich langsam wieder das Gefühl der einstigen Niedergeschlagenheit breit. Die Neuigkeiten, welche bis ins Lager der Band durchdrangen, berichteten von einem weiteren Fehlschlag in den Charts. Die Konzerte verliefen gut, doch der Mangel an Erfolg in den Hitparaden brachte den Druck, ein kommerziell erfolgreicheres Nachfolgealbum für Vertigo zu produzieren, in die Gruppe zurück.
Das geschrumpfte Management mit Chris Morrison und Chris O'Donnell gab offiziell Album-Verkäufe in Höhe von 10.000 Einheiten an, jedoch erwartete Phonogram mit dem nächsten Longplayer massive Steigerungen.
Um Weihnachten herum kamen Pläne ans Tageslicht, THIN LIZZY erstmals in den Vereinigten Staaten von Amerika jenseits des Atlantiks auftreten zu lassen. Als Vorschlag hatte das Management eine Tour im Vorprogramm von Bob Seger, ZZ TOP und BACHMAN TURNER OVERDRIVE auf dem Tisch liegen. Die Tour startete Mitte März 1975 und sollte sich über einen für nordamerikanische Verhältnisse kurzen Zeitraum von nur drei Wochen erstrecken.
Während der Konzertreise freundete man sich mit Bob Seger an. Lynott & Co. zeigten sich erstaunt darüber, dass der Mann aus Michigan es oftmals ablehnte, den ihrer Meinung nach heftigen Rocker Rosalie in seine Auftritten einzugliedern. Unmittelbar nach ihrer Heimkehr auf die britische Insel begannen THIN LIZZY mit Proben zu diesem Song. Phil Lynott prägte dazu seinerzeit den Ausspruch "Let's Lizzy-ate it". Tatsächlich drückte die Band dem Song Bob Segers ihren unverwechselbaren Sound und Stil auf und Rosalie, das bei zukünftigen Konzerten häufig als Opener fungieren sollte, wurde ein Favorit in LIZZYs Live-Sets.
Für die US-Tour gab es lediglich ein schmales Budget, das zwar Übernachtungen in Hotels der gehobeneren Holiday Inn-Klasse erlaubte, allerdings zuweilen mit zwei Bandmitgliedern in einem Bett. THIN LIZZY hatten seit jeher ein rast- und ruheloses Leben geführt, doch begann ihr Lebensstil sich zunehmend in die Richtung zu bewegen, die man besonders von einer Hardrock-Band erwartete: Sex & Drugs & Rock'n'Roll.
THIN LIZZYs Reputation als "harte Jungs" bewies sich in der Realität durch ausschweifende Trinkgelage, Groupies und allgemeines Chaos und führte schon bald dazu, mit den eher zurückhaltenden BACHMAN TURNER OVERDRIVE aneinander zu geraten. BTO gehörten der Glaubensrichtung der Mormonen an, was für sie auch auf Tournee bedeutete: Kein Sex mit fremden Frauen, keine Drogen, kein Alkohol. Trotz der folgenden Querelen, in deren Verlauf sich neben Robertson auch besonders Brian Downey hervortat, sollte der erste Abstecher in die USA für den als Amerika-Fan bekannten Phil Lynott zu einem einschneidenden Erlebnis werden.

Wieder zurück auf heimischen Boden, kündigte sich schon bald darauf an, dass die Tour mit BTO in Europa im Mai '75 fortgesetzt werden sollte. Zuvor gaben THIN LIZZY während des Aprils noch Konzerte als Headliner im Londoner Hammersmith Odeon und in Dublins National Stadium, dort erneut unter dem Motto "another homecoming to Eire".
BACHMAN TURNER OVERDRIVE sahen besonders den englischen Konzertdaten eher besorgt entgegen. Zwar hatte man in den heimischen USA mit You Ain't Seen Nothing Yet einen Nummer-Eins-Hit, doch in Großbritannien war ihr Status zu jenem Zeitpunkt als eher gering anzusehen. ("You Ain't Seen Nothing Yet" wurde kurz darauf auch in Europa zu einem großen Erfolg. Weitere Singles wie "Roll On Down The Highway" oder "Hey You" und Alben wie "Not Fragile" oder "Four Wheel Drive" fanden auch unter europäischen Hardrock-Fans viele Freunde)
Einer der größten Trümpfe, den Lynott jemals aus dem Ärmel zog, sollte die Europa-Tour mit BTO werden. LIZZY hatten mit ihrem neuen Line-Up nichts in den Charts bewegen können und mussten sich ihr Selbstbewusstsein durch ihre Konzerte stets von Neuem aufbauen. Man ging auf die Bühne, um die von ihnen nicht sonderlich geliebte Hauptgruppe physikalisch wie musikalisch regelrecht zu vernichten. Ohne eigene Backline und mit angemietetem Equipment schafften es THIN LIZZY, die Kanadier regelrecht von den Brettern zu fegen. Nach einigen Tagen erfolgte bereits die Anfrage, ob man nicht die Rolle des Headliners übernehmen wolle. Lynott lehnte höflich ab, was die Rache BTOs zur Folge hatte. Einschränkungen der PA und eine fortan nur minimale Bühnenbeleuchtung während LIZZYs Show im Verlauf der weiteren Tournee schafften es trotzdem nicht, die glanzvollen Auftritte von Lynott, Downey, Robertson und Gorham zu zerstören.

Nach den mit Ron Nevison gemachten trostlosen Erfahrungen während der Produktion von "Night Life", beschloss man, das nächste Album selbst zu produzieren. Letztlich sollte Phil Lynott als alleiniger Produzent die Zügel in der Hand halten. Mit Keith Harwood wurde ihm ein Toningenieur zur Seite gestellt, den die Band bereits für das vorangegangene Album als Producer vorgeschlagen hatte. Gab es beim ersten Album des Classic Line-Ups noch klangliche und stilistische Experimente, so fand man hier jetzt zum typischen, von der doppelten Leadgitarre geprägten LIZZY-Sound.
Mit der "Fighting" betitelten neuen Platte sollte die härtere Grundausrichtung weiter ausgebaut werden. Es sollten hauptsächlich diejenigen Tracks aufgenommen werden, die bei den Live-Auftritten auf die größten Resonanzen stoßen würden. Manager Chris Morrison bestärkte Lynott zusätzlich in dessen Meinung nach einem Konzert im Londoner Roundhouse gegen Ende Juni '75. Die Fans THIN LIZZYs reagierten auf schnellere, heftige Nummern besser und infolgedessen konzentrierte sich die Band auf diese Seite der Musik, als sie im Sommer des Jahres mit den Sessions in den Olympic Studios in Barnes (London) begann.
Nigel Grainge (nahm später Künstler wie Bob Geldof und Sinead O'Connor für sein Label "Ensign" unter Vertrag), der für LIZZY Verantwortliche bei Vertigo, war allerdings wenig begeistert von den ersten Aufnahmen. Seiner Meinung nach passten mindestens vier oder fünf Songs nicht in das Konzept zu "Fighting". Zwar verfügte das Material über einen gewissen Härtegrad, doch das Ganze erschien ihm viel zu konstruiert und seelenlos. LIZZY hatten zu diesem Zeitpunkt bereits das vorhandene Budget für ihre Aufnahmen verbraucht. Nach einigen Diskussionen und weiteren 10.000 Pfund Sterling von ihrem Label setzten sich die LIZZY-Musiker erneut hin, schrieben weitere Songs und kamen einige Wochen darauf mit Kompositionen an, die Grainge für die stärksten der späteren Album-Tracks hielt. King's Vengeance bezeichnete er noch Jahre später als einen der besten Songs THIN LIZZYs überhaupt.
Rosalie Bevor im August '75 die endgültigen Arbeiten an "Fighting" begannen, hatte man als Vorgeschmack im Juni bereits die Single Rosalie veröffentlicht. Das Cover des Bob Seger-Songs konnte die Charts erneut nicht knacken. Zu einem Zeitpunkt, als eher seichte Harmonien oder Bubble Gum Pop und Hits wie David Essexs I'm Gonna Make You A Star die Single-Hitparaden dominierten, lagen THIN LIZZY mit ihrer Single schlichtweg daneben. Mit einem Hardrock-Epos ließ sich bei der breiten Käufermasse nichts gewinnen. Was folgte, war ein Meeting mit dem Management und der Plattenfirma bezüglich der Auswahl zukünftiger Singles.
Selbst treue Fans der Gruppe mussten zugeben, dass man im Falle Rosalie wiederum nicht das Optimum erreicht hatte. Der Song lebte live von den rasiermesserscharfen Äxten der Herren Robertson und Gorham, während die Studioversion nach einem lärmenden Einstieg mit einem stumpfen Sound, insbesondere bei der Leadgitarre, zu kämpfen hatte. Zudem wirkte auch das Händeklatschen während einiger Passagen reichlich deplaziert.
Die B-Seite Half Caste handelte von rassistischen Vorurteilen und durfte als autobiographisch angesehen werden. Die Lynott-Komposition konnte allerdings ebenfalls nichts bewegen.

Fighting Die Veröffentlichung von "Fighting" wurde für den späten September angepeilt. Für viele Fans und Kritiker sollte es sich als das bis dato beste Album der Band herausstellen. Besonders Lynott hatte so lange geschuftet, bis THIN LIZZY endlich den für sie richtigen und vor allem eigenen Sound gefunden hatten. Hardrock-Rhythmen und schöne Melodien sowie Texte, die stellenweise reichlich kämpferisch gerieten (Fighting My Way Back, Suicide, Ballad Of A Hard Man). Mit Wild One hatte Phil wieder eine sentimentale Ballade geschrieben, die aufgrund ihrer Klasse auch LIZZYs nächste Single werden sollte. Lynott und sein Kumpel Brian Downey, mit inzwischen fünf Alben im Rücken, sahen sich auf der dringenden Suche nach einem Hit und entschieden ohne den Rest der Band. Die 45er ging gnadenlos unter, während man von Rosalie zumindest in Europa doch hier und da noch immer sprach. (In einem späteren Interview erwähnte Brian Robertson, dass hauptsächlich Phil Lynott und die Plattenfirma für die Auswahl der Singles verantwortlich zeichneten. Der Rest der Gruppe stand mehr oder weniger außen vor)
Besonders Brian Robertson und Scott Gorham schienen mit dem Sound von "Fighting" trotz aller Bemühungen nicht so recht zufrieden zu sein, doch unzweifelhaft schien der Stern von THIN LIZZY zu steigen. Lynott störte es selbst, dass er immer noch nicht das nötige Wissen besaß, um perfekt im Studio arbeiten zu können. Zwar hatte er die Songs und Techniker, die den von ihm angepeilten Sound erarbeiten konnten, aber er selbst wusste offensichtlich immer noch nicht, welche Möglichkeiten ihm mit der ganzen ihm im Aufnahmestudio zur Verfügung stehenden Technik offen standen.
Trotz einiger Makel präsentierte sich die Band auf "Fighting" eine entscheidende Spur besser und vor allem gereifter als auf den vorherigen Releases. Als erster Song des Album rockte Rosalie bei entsprechender Lautstärke selbst in der Studioversion nicht gerade unerheblich. For Those Who Love To Live durfte als angenehm melodische, wenn auch leicht schmalzige Widmung an George Best betrachtet werden. Der gebürtige Belfaster und begnadeter Flügelstürmer von Manchester United pflegte freundschaftliche Beziehungen zu Phil Lynott, seitdem er während einer schäbigen Zeitungs-Kolumne gegen ihn viele Nächte im Hotel von Lynotts Mutter, "The Biz", verbrachte. Die beiden Männer sollten fortan häufig die gleichen Clubs besuchen und aufgrund eines ähnlichen Lebensstils entstand eine Freundschaft, die sich für beide in späteren Jahre als verhängnisvoll erweisen sollte. Beachtenswert sind auf jeden Fall die Twin-Lead-Gitarren, die hier zu einem der ersten Male überzeugend eingesetzt wurden. Der nächste Track, Suicide, verfügte über aggressive Lyrics, eingebettet in einen Sound aus pumpendem Bass und einem alles überdeckendem heftigen Riff der beiden Gitarristen. Suicide präsentierte Robertson und Gorham während einer unbarmherzigen Jagd übers Griffbrett auf der Suche nach dem alles überragenden Ton. (Von "Suicide" sollen diverse Versionen im Archiv schlummern. U.a. soll es sich dabei um eine siebenminütige Aufnahme mit Gary Moore an der Leadgitarre handeln)
Wild One zeigte Phil Lynott erneut in einer "Romeo"-Figur, als einsamen Held und Autor sentimentaler Texte. Die Harmonien der verdoppelten Leadgitarre übermittelten wunderbar das traurige Gefühl eines Abschieds. Der Intention des Songs, ihn als Widmung an all diejenigen zu betrachten, die Irland im Rahmen der Kämpfe um die Unabhängigkeit der Insel Jahrzehnte zuvor verlassen hatten, wurde hier musikalisch eindringlich verwirklicht.
Fighting My Way Back zeigte sich musikalisch als ein weiterer Schritt voraus. Das lückenhafte "Start-Stop" Spiel der Sologitarre sollte fortan ein Werkzeug in Lynotts sich stetig vergrößerndem Arsenal von Tricks werden. Textlich ging es hierbei um Drogenmissbrauch und übermäßigen Alkoholkonsum.
Die Gorham/Lynott-Komposition King's Vengeance brachte vergleichsweise vertrackte Rhythmen ins Spiel, ohne aber die fortan typischen LIZZY-Trademarks zu vernachlässigen. Einer der ersten Versuche, gemeinsam das LIZZY-Schiff in neue und erfolgreichere Gewässer zu steuern.
Spirit Slips Away verfügte über einen großen Blues-Anteil der Marke Robertson, fiel allerdings unterm Strich eher unspektakulär aus. Silver Dollar, auf das alleinige Konto Brian Robertsons gehend, entpuppte sich als vollkommen belanglos und drohte das Album aufgrund dessen beinahe zu ersticken. Die Kollaboration zwischen Lynott und Gorham, Freedom Song, fiel ebenso unspektakulär oder schlichtweg nichtssagend aus. Wieso der Track überhaupt jemals auf "Fighting" landen konnte, vermochte wahrscheinlich so mancher Hörer der Scheibe nicht mehr nachzuvollziehen. An Ballad Of A Hard Man schieden sich die Geister ebenfalls. Für die einen ein weiterer Track, der besser nicht auf der LP gelandet wäre, für die anderen ein nicht zu unterschätzender Hardrocker mit schleichendem Groove.
Das Cover von "Fighting" ging als eines der wahrscheinlich miserabelsten aller Zeiten in die Geschichte der Plattenveröffentlichungen ein. Lynotts angestrebtes Ziel, die Band in der Öffentlichkeit als harte Rocker präsentieren zu wollen, wurde durch ein kindisches Foto, das die Band als "Möchtegern-Rocker" mit Ketten und Eisenstangen vorführte, ins Lächerliche geführt. Doch selbst dieses katastrophale Album-Sleeve konnte den Aufstieg der Gruppe nicht mehr verhindern. LIZZYs Beharrlichkeit zahlte sich allmählich aus. Die Band begann eine loyale Gefolgschaft von Fans aufzubauen.

Bereits Ende September '75 startete eine weitere Konzertreise als Headliner durch England unter dem Motto "Rocktober Tour", in deren Vorprogramm man talentierte unbekannte Acts auftreten ließ. Schon die ersten Dates am 29. und 30. September in Bristol und Cardiff (Wales) ließen erkennen, welch treue Anhängerschaft sich die nach wie vor zumeist als irische Band bezeichneten THIN LIZZY erspielt hatten.
Nach seiner Veröffentlichung konnte sich "Fighting" als erstes Album der Gruppe in den britischen Album-Charts platzieren und schaffte es bis zur Nummer 60. Die Verkäufe lagen mit ca. 20.000 Kopien zwar unter den Erwartungen, doch gegen Ende des Jahres besaßen LIZZY einen nicht zu unterschätzenden Ruf, nämlich jenen als die am härtesten arbeitende Band im Musikbusiness Großbritanniens. Bis zu ihrem Ableben von den Konzertbühnen im Jahre 1983 sollten THIN LIZZY diesen Thron besetzt halten.

Night Life "Night Life", Oktober 1974, Vertigo Records:
1. She Knows
2. Night Life
3. It's Only Money
4. Still In Love With You
5. Frankie Carroll
6. Showdown
7. Banshee
8. Philomena
9. Sha-La-La
10. Dear Heart

Phil Lynott: Vocals, Bass
Brian Downey: Drums
Brian Robertson: Guitar
Scott Gorham: Guitar
Gäste:
Jean Russell: Keyboards
Frankie Miller: Vocals
Gary Moore: Guitar
Produziert von: Scott English
Co-Produzent: Phil Lynott

Fighting "Fighting", August 1975, Vertigo Records:
1. Rosalie
2. For Those Who Love To Live
3. Suicide
4. Wild One
5. Fighting My Way Back
6. King's Vengeance
7. Spirit Slips Away
8. Silver Dollar
9. Freedom Song
10. Ballad Of A Hard Man

Phil Lynott: Vocals, Bass
Brian Downey: Drums
Brian Robertson: Guitar
Scott Gorham: Guitar
Gäste:
Ian McLagan: Keyboards
Roger Chapman: Vocals
Produziert von: Phil Lynott

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Jürgen Ruland, (Artikelliste), 30.09.2006

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