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| State Of The Heart, Sony Music, 1989 |
| Alle Songs: Mary Chapin Carpenter; Never Had It So Good: Mary Chapin Carpenter/John Jennings |
| Produziert von: John Jennings & Mary Chapin Carpenter |
Länge: 39 Min 02 Sek |
Medium: CD |
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| 1. How Do | 7. Down In Mary's Land |
| 2. Something Of A Dreamer | 8. Goodbye Again |
| 3. Never Had It So Good | 9. Too Tired |
| 4. Read My Lips | 10. Slow Country Dance |
| 5. This Shirt | 11. It Don't Bring You |
| 6. Quittin' Time | |
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| Shooting Straight In The Dark, Sony Music, 1990 |
| Alle Songs: Mary Chapin Carpenter; Going Out Tonight: Carpenter/Jenings; Right Now: Bradford/Lewis |
| Produziert von: John Jennings & Mary Chapin Carpenter |
Länge: 42 Min 17 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Going Out Tonight | 7. Down At The Twist And Shout |
| 2. Right Now | 8. Halley Came To Jackson |
| 3. The More Things Change | 9. What You Didn't Say |
| 4. When She's Gone | 10. You Win Again |
| 5. Middle Ground | 11. The Moon And St. Christopher |
| 6. Can't Take Love for Granted | |
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| Come On Come On, Sony Music, 1992 |
| Alle Songs: Mary Chapin Carpenter; He Thinks He'll Keep Her, I Feel Lucky, Not Too Much To Ask, I Take My Chances: Carpenter/Schlitz; The Bug: Knopfler; Passionate Kisses: Williams |
| Produziert von: John Jennings & Mary Chapin Carpenter |
Länge: 49 Min 51 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Hard Way | 7. Passionate Kisses |
| 2. He Thinks He'll Keep Her | 8. Only A Dream |
| 3. Rhythm Of The Blues | 9. I Am A Town |
| 4. I Feel Lucky | 10. Walking Through Fire |
| 5. The Bug | 11. I Take My Chances |
| 6. Not Too Much To Ask | 12. Come On, Come On |
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| Stones In The Road, Sony Music, 1994 |
| Alle Songs: Mary Chapin Carpenter |
| Produziert von: John Jennings & Mary Chapin Carpenter |
Länge: 55 Min 54 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Why Walk When You Can Fly | 8. The End of My Pirate Days |
| 2. House Of Cards | 9. John Doe No. 24 |
| 3. Stones In The Road | 10. Jubilee |
| 4. A Keeper For Every Flame | 11. Outside Looking In |
| 5. Tender When I Want To Be | 12. Where Time Stands Still |
| 6. Shut Up And Kiss Me | 13. This Is Love |
| 7. The Last Word | |
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| A Place In The World, Sony Music, 1996 |
| Alle Songs: Mary Chapin Carpenter |
| Produziert von: John Jennings & Mary Chapin Carpenter |
Länge: 45 Min 06 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Keeping The Faith | 7. That's Real |
| 2. Hero In Your Own Hometown | 8. Ideas Are Like Stars |
| 3. I Can See It Now | 9. Naked To The Eye |
| 4. I Want To Be Your Girlfriend | 10. Sudden Gift Of Fate |
| 5. Let Me Into Your Heart | 11. The Better To Dream Of You |
| 6. What If We Went To Italy | 12. A Place In The World |
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Fünf Alben in einem Artikel, da habe ich mir aber viel vorgenommen. Oder auch nicht, denn Mary Chapin
Carpenter bleibt sich über die Jahre, von CD Nummer Zwei, 1989, bis Nummer Fünf, 1996, ziemlich treu. Bereits ihre zweite CD zeigt eine musikalische Qualität, an der nichts auszusetzen ist.
Gäbe es zu "Time* Sex* Love*" nicht bereits die etwas kontroverse Review von Daniel und Fred, wäre auch diese CD hier dabei.
Gerade dieser Review verdanke ich meine Bekanntschaft mit MCC und ich bin Daniel unendlich dankbar, dass er mich auf ihre Musik gebracht hat. Langsam gewöhne ich mich daran, das Werk einer Musikerin, eines Musikers, von "hinten nach vorne" kennenzulernen. "Time* Sex* Love*" habe ich als erste gehört, dann "Stones In The Road", um dann letztendlich alle zu kaufen (ein Lob an Sony Music Deutschland - bis auf "Time* Sex* Love*" und "Hometown Girl" gibt es alle als "Nice Price"). Es fehlt mir nur noch ihr Erstling "Hometown Girl" - nicht mehr lange.
Die Komponistin
Mary Chapin Carpenter hat 51 Titel dieser 5 CDs selbst geschrieben und komponiert, 6 zusammen mit anderen, ganze drei Fremdkompositionen finden wir auf den 5 CDs. Noch hinzugerechnet, dass ihre Texte durch die Bank überdurchschnittlich gut sind, Geschichten erzählen, dann ist klar, dass es sich hier um ein aussergewöhnliches Talent handelt.
Und es gibt keine Ausfälle. Klar, dass auch bei Ausnahmetalenten nicht jeder Song zum Meisterwerk wird. Genauso klar ist, dass es Wiederholungen geben muss. Aber ganz erstaunlich ist, dass sich diese in ganz kleinen Grenzen halten. Wie oft passiert es uns, dass wir den Song A einer Band zu summen beginnen, um plötzlich im Song B von der vorherigen CD zu landen und am Ende im Song C. Ich habe jetzt mehrere Male MCC-Monstersessions veranstaltet und einen einzigen Song gefunden, bei dem ich mir gedacht habe: "austauschbar". Ich gestehe aber jedem zu, dass, bei nicht so intensivem Hören, dieses Déjà-Sentì sehr viel öfter vorkommen wird.
Ab und an denke ich mir, da hätten die Herren Lennon/McCartney beteiligt sein können, ganz deutlich bei der "Time* Sex* Love*". Gute Harmonien sind eben zeitlos.
Die Sängerin
MCC hat eine klare, saubere Stimme, gleichmäß gut vom Hauchen ("Stones In The Road" - John Doe No. 24) bis zum Forcieren ("Shooting Straight In The Dark" - Right Now). Wenige werden sich wundern, dass mir die ruhigeren Songs besser gefallen. Manche sind von einer Eindringlichkeit, die nicht zu beschreiben ist. Sparsame Instrumentierung und dann diese Stimme, die sagt "Hör zu!". An diesen Stellen greife ich automatisch zur Fernsteuerung und mache lauter, damit mir auch ja nichts entgeht.
Damit will ich aber überhaupt nicht sagen, dass die schnelleren Songs schlechter seien. The More Things Change
von "Shooting Straight In The Dark" glänzt mit Gitarrensoli, zwar mehr der Nashville-Art, aber richtig gut. Songs dieser Art gibt es auf allen CDs, manche weniger, manche richtig gut.
Die Entwicklung
Anfangs als Country-Lady apostrophiert, hat MCC dieses Genre schon früh hinter sich gelassen und entzieht sich gekonnt der Klassifizierung. Am ehesten kann man ihre Wurzeln im Folk finden. Sie greift je nach Bedarf auf Country- oder Folkklänge zurück, es darf auch mal ein Countrywaltz sein.
Bei Keeping The Faith auf "A Place In The World" (der neuesten der fünf CDs) ist es Country, der auf der "Stones..." fast gar nicht mehr vorhanden ist, in ziemlich rockiger Art.
[Wenn wir (die Home of Rock-Schreiberlinge) versuchen, Musik einem Stil zuzuordnen, dann tun wir dies, um es LeserIn leichter zu machen. Ist dies nicht einfach so möglich, müssen ein paar Worte mehr sein. So auch hier.]
Die Lieblingssongs
Auch wenn es richtig schwierig ist, es gehört dazu.
"State Of The Heart":
How Do: Superschneller Opener a la Nashville mit 1a-Gitarren
Something of a Dreamer: Mittelschneller Ohrwurm
This Shirt: Langsamer Ohrwurm
Down in Mary's Land: Mittelschneller Ohrwurm mit Akkordeon und Fiddle
"Shooting Straight In The Dark":
The More Things Change: Relaxter Countrybluessong mit den "härtesten" Gitarren aller CDs
Middle Ground: Wegen der wunderschönen Begleitgitarre (E) und der Geschichte
Down At The Twist And Shout: Schnell, witzig und gut
Halley Came To Jackson: Wegen der wunderschönen Begleitgitarre (Akustik)
"Come On Come On":
He Thinks He'll Keep Her: Schnell, Ohrwurmrefrain, die Geschichte
Rhythm Of The Blues: Was für Melodien, und erst die Akustik-Gitarre
Walking Through Fire: Mittelschneller Ohrwurm, schöne Gitarren
Come On Come On: Langsamer Ohrwurm, der hauchende Gesang
House Of Cards: Schnell, rockig, Gitarren, Geschichte
Stones In The Road: Ohrwurm von der ersten zur letzten Note
Jon Doe No. 24: Hypnotisch vorgetragene Geschichte
Jubilee: Mittellangsamer Ohrwurm
"A Place In The World":
Keeping The Faith: Country-Honky Tonk Woman lässt grüßen
Ideas Are Like Stars: Ballade mit Geschichte
The Better To Dream Of You: Schnell, Ohrwurmrefrain
A Place In The World: Langsamer, würdiger Abschluss
Die Empfehlung(?)
"Time* Sex* Love*", ihr letztes Werk, ist ihre ruhigste, eindringlichste CD, der musikalische Vorläufer ist "Stones In "he Road". Aber diese Art Musik findet sich auf allen Alben. Alle fünf CDs sind im aktuellen Programm und mit ein bisschen Glück ist mehr als eine zum Anhören da. Die preislich günstigere "Stones..." ist somit erste Wahl. Aber jede andere ist es auch wert, unter die Lupe (ans Ohr :-) genommen zu werden.
Ein Talent hat Erfolg
Mary Chapin Carpenter zählt zu den Erfolgreichen. In den Staaten hat sie einige Millionen CDs verkauft und es freut mich, weil dies absolut verdient ist. Wie groß ihr Bekanntheitsgrad in unseren Landen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn sie bekannt ist, dann nicht dank der einschlägigen Medien. In der MTV-Rotation wird sie sicher nicht zu finden sein und ich wüsste nicht, welcher Radiosender ihre Musik spielen sollte. Die Countryfans werden nicht so viel Freude an ihren CDs haben (siehe Review), darum wird es wohl die Mundpropaganda sein, die sie bekannter macht. Und die durchwegs guten Reviews im World Wide Web.
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