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Restless and wild

Die Geschichte von ...

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History

1971 gründen Udo Dirkschneider und der spätere Topproduzent Michael Wagner im westfälischen Solingen die Band, benannt nach einem Song von CHICKEN SHACK. Unzählige Besetzungswechsel bestimmen die ersten Jahre der Bandgeschichte, ehe sich 1976 ein stabiles Lineup her-auskristallisiert: Wolf Hoffmann und Jörg Fischer übernehmen die Gitarren, Peter Baltes den Bass und Frank Friedrich das Schlagzeug.

Accept Accept (1979, Brain)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Jörg Fischer (Gitarre), Peter Baltes (Bass, Gesang*), Frank Friedrich (Schlagzeug)
Produced by: Dirk Steffens
Songs: Lady Lou, Tired of me, Seawinds*, Take him in my heart, Sounds of war*, Free me now, Glad to be alone, That's Rock 'n' Roll, Helldriver, Street fighter


1979 veröffentlichen ACCEPT auf dem deutschen Kultlabel Brain ihr selbstbetiteltes Debutalbum. Darauf bietet die Band für damalige Zeiten mangels Alternativen ansprechenden, doch unscheinbaren Hard Rock, senden aber mit Lady Lou und der Ballade Seawinds ein erstes dezentes Warnsignal gen Hannover, wo die SCORPIONS gerade mit ihrem Live-Album Tokyo Tapes vor dem internationalen Durchbruch stehen.

Vom Roadie zum Bandmitglied: Stefan Kaufmann löst Frank Friedrich als Schlagzeuger ab, und im sogenannten klassischen ACCEPT-Lineup wird ein Jahr später "I'm a rebel" eingespielt.

I'm a rebel I'm a rebel (1980, Reflektor/Brain)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Jörg Fischer (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Dirk Steffens
Songs: I'm a rebel, Save us, No time to lose, Thunder and lightning, China Lady, I wanna be no hero, The king, Do it



Accept 1980 Die enorme Steigerung zum Debut ist unüberhörbar und der Titeltrack avanciert zum ersten Bandklassiker, eine Nummer die übrigens von den AC/DC-Produzenten Henry Vanda und George Young unter dem Pseudonym George Alexander geschrieben wurde. In der durch die New Wave Of Britisch Heavy Metal dominierten Fanszene avancieren ACCEPT zum Geheimtipp. "I'm a rebel" wird als erstes Album auch außerhalb von Deutschland veröffentlicht.
Managerin Gaby Hauke wird unter dem Pseudonym Deaffy das unsichtbare sechste Bandmitglied und unverzichtbare Größe beim Songwriting und Verfassen der Texte. Zudem treibt sie die Professionalisierung innerhalb der Band voran.

Breaker Breaker (1981, Brain)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Jörg Fischer (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Dirk Steffens & Accept
Songs: Starlight, Breaker, Run if you can, Can't stand the night, Son of a bitch, Burning, Feelings, Midnight highway, Breaking up again, Down and out


"Breaker" schlägt 1981 wie eine Bombe ein und gilt für viele heute noch als das beste ACCEPT-Album aller Zeiten, enthält es doch die unsterblichen Hymnen Burning (mit Pseudo-Live-Atmosphäre unterlegt), Son of a bitch (das auf späteren CD-Veröffentlichungen mit zensiertem Text erscheint), Run if you can, Starlight und selbstredend den Titeltrack. Doch auch die übrigen Songs auf "Breaker" wissen zu überzeugen. Mit Can't stand the night und Breaking up again enthält es zwei der schönsten Heavy Metal-Balladen und melodischere Songs wie Midnight highway zeugen von der Vielseitigkeit der Band. Stahl aus Solingen hat eine neue Bedeutung gewonnen.

Bei ACCEPT beginnen sich Charakteristika herauszubilden, die zum Markenzeichen der Band werden sollen. Udo Dirkschneider hat den für ihn bis heute so typischen Sirenengesang perfektioniert und liefert eine erste Meisterleistung ab. Auf der Tour im Vorprogramm von JUDAS PRIEST präsentiert sich der Frontman erstmals im Tarnanzug und die Flying-V-Gitarrenfront Hoffman/Fischer gehören mit ihrem synchronen Stageacting auch optisch mit zum heißesten was die Szene zu bieten hat.

Nach der Tour verlässt Jörg Fischer aufgrund persönlicher Differenzen mit seinen Mitmusikern die Band. Die Suche nach einem passenden Nachfolger gestaltet sich so problematisch, dass ACCEPT das Nachfolgealbum "Restless and wild" als Quartett einspielen und Wolf Hoffmann sämtliche Gitarrenparts selbst übernimmt.

Restless and wild

Restless and wild (1982, Brain)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Accept
Songs: Fast as a shark, Restless and wild, Ahead of the pack, Shake your head, Neon knights, Get ready, Demon's night, Flash rockin' man, Don't go stealing my soul away, Princess of the dawn


"Restless and wild" kann mit "Breaker" aufgrund des eher durchschnittlichen Songmaterials nicht ganz mithalten, beschert der Band aber den internationalen Durchbruch. Immerhin enthält das Album zwei Songs, die zu neuen Bandhymnen werden. Fast as a shark mit seinem lustigen Volksmusikintro geht als einer der ersten Speedmetal-Songs in die Rockgeschichte ein und beeinflusst unzählige Bands, während das hypnotische Princess of the dawn vor allem von seinen einfachen aber effektiven Gitarrenriffs lebt.

Die sich anschließende Tour bestreiten ACCEPT mit Herrmann Frank an der Gitarre, der zuvor in einer lokalen Band spielte. Während der Studioaufnahmen zu ACCEPTs Majordebut "Balls to the wall" bei RCA stellt sich heraus, dass die Zusammenarbeit mit Hermann Frank nicht funktioniert. Frank erhält zwar Credits auf dem Album, dennoch spielt Wolf Hoffmann erneut alle Gitarren selbst ein.

Balls to the wall

Balls to the wall (1983, RCA/BMG Ariola)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Hermann Frank (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Accept
Songs: Balls to the wall, London leatherboys, Fight it back, Head over heals, Losing more than you ever had, Love child, Turn me on, Losers and winners, Guardian of the night, Winter dreams

In der Band treten vermehrt Konflikte über die musikalische Ausrichtung auf. Während Stefan Kaufmann und Udo Dirkschneider weiterhin auf kompromisslosen Heavy Metal setzen, streben Peter Baltes und Wolf Hoffmann einen melodischeren, eher massenkompatiblen Sound an. Die Spannungen entladen sich in einem Kreativitätsschub, der "Balls to the wall" zu einem hochklassigen Album werden lässt, für das die Band in USA verdientermaßen eine goldene Schallplatte erhält. Aus dem konsequent hochklassigen Songmaterial ragen vor allem die zwei Midtemponummern Balls to the wall und London leather boys heraus, die auch als Paradebeispiele dienen, wie ACCEPT ihren Sound um bombastische Chorarrangements erweitert. Head over heels, Fight it back oder Love child stehen ihnen jedoch kaum nach.

Ende 1983 eskalieren die Konflikte zwischen Hermann Frank und dem Rest der Band bei einem Konzert in Wuppertal. Nach einer Aussprache kehrt Jörg Fischer in die Band zurück und man startet zu einer überaus erfolgreichen US-Tournee mit MÖTLEY CRÜE, OZZY OSBOURNE und KISS. Der absolute Höhepunkt sind jedoch die Auftritte bei den Monsters Of Rock-Festivals 1984.

Hermann Frank gründet zunächst seine eigene Band HAZARD um später bei SINNER und VICTORY mitzuwirken. ECHO PARK und MOON DOC sind weitere Stationen seiner Karriere.

Metal heart

Metal heart (1985, RCA/BMG Ariola)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Jörg Fischer (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Dieter Dierks
Songs: Metal heart, Midnight mover, Up to the limit, Wrong is right, Screaming for a love bite, Too high to get it right, Dogs on leads, Teach us to survive, Living for tonite, Bound to fail

1985 entsteht unter der Leitung von SCORPIONS-Mentor Dieter Dierks das Album "Metal heart", das seinem Vorgänger in nichts nachsteht, wenngleich die Band sich deutlich melodischer gibt. Das Songmaterial ist einfach überzugend. Im herausragenden Titelsong werden klassische Themen von Tschaikowskj und Beethoven integriert. Weitere Highlights sind das kommerzielle Screaming for a love bite, aber auch Midnight mover, Too high to get it right, Living for tonight oder das hymnische Bound to fail setzen Maßstäbe.

Accept 1985 ACCEPT touren generalstabsmäßig und füllen auch in Deutschland die größten Hallen. In den USA zeigen sie gemeinsam mit KROKUS den einheimischen Bands was eine Harke ist. Die Band bricht zu ihrer ersten Japan-Tour auf, in deren Verlauf mehrere Konzerte mitgeschnitten werden. Sechs Songs werden auf der Mini-LP "Kaizoku-Ban" den sich nach Livemitschnitten verzehrenden Headbangern zum Fraß vorgeworfen und demonstrieren nachdrücklich die Klasse der Solinger als Liveact.

Kaizoku-Ban

Kaizoku-Ban (1986, RCA/BMG Ariola)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Jörg Fischer (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Accept
Recorded at: Osaka 1985
Songs: Metal heart, Screaming for a love bite, Up to the limit, Head over heels, Love child, Living for tonight


Russia roulette Russian roulette (1986, RCA/BMG Ariola)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Jörg Fischer (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Accept
Songs: TV War, Monsterman, Russian roulette, It's hard to find a way, Aiming high, Heaven is hell, Another second to be, Walking in the shadow, Man enough to cry, Stand tight

Das nächste Studioalbum "Russian roulette" produziert die Band wieder selbst, nachdem man mit der Arbeit von Dieter Dierks bei "Metal heart" unzufrieden war. Der ursprüngliche Titel "War games" muss verworfen werden nachdem die Produzenten des gleichnamigen Hollywood-Streifens mit Klage drohen. "Russian roulette" knackt die deutschen Albumcharts und schafft es sogar unter die Top 10, der verdiente Lohn für ein typisches ACCEPT-Album bei dem das epische Heaven is hell und einmal mehr der Titelsong den stärksten Eindruck hinterlassen. Neben weiteren Krachern wie TV war und Aiming high haben sich allerdings auch einige Füller auf das Album gemogelt.

Accept 1986 Die anschließende Welttournee zeigt die Band besser denn je und wird zu einem einzigen Triumphzug. In Deutschland sorgen Auftritte mit DOKKEN und UFO als Support für Begeisterung. Nach der Tournee eskaliert jedoch der Konflikt um die weitere Zukunft der Band. Man will nun endgültig ins Radio und den Mainstreammarkt knacken, wobei als der große Hemmschuh Udo Dirkschneiders extremer Gesang ausgemacht wird.

Die logische Konsequenz: Man trennt sich vom charismatischen Frontman, der innerhalb kürzester Zeit seine eigene Band U.D.O. aus dem Boden stampft und weiter dem bislang typischen ACCEPT-Sound frönt.

Rob Armitage von BABY TUCKOO wird neuer Sänger bei den Solingern, doch seine Amtszeit währt nur wenige Wochen. Nun soll es der Amerikaner David Reece, ein bislang unbeschriebens Blatt richten. Kurz bevor man das Studio für das nächste Album entert, verkündet Jörg Fischer seinen erneuten Austieg.

Jörg gründet BOURBON STREET und veröffentlicht 1993 mit BILLIONAIRES BOYS CLUB ein Album, jedoch nur mit mäßigem Erfolg.

Eat the heat

Eat the heat (1989, RCA/BMG Ariola)
Besetzung: David Reece (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Dieter Dierks
Songs: X-T-C, Generation clash, Chain reaction, Love sensation, Turn the wheel, Hellhammer, Prisoner, I can't believe in you, Mistreated, Stand 4 what U R, Break the ice, D-Train* (* Europa-Bonus Track, Songs der US-Version kürzer)

Accept 1989 1989 erscheint endlich "Eat the heat", eine ordenliche Platte, die typischen US-Rock zwischen KISS, WASP, DEF LEPPARD und RAINBOW bietet, aber eben nicht das was die Fans von einem Album erwarten, das den Namen ACCEPT ziert. Das Album floppt und die anberaumte Tour endet im Chaos. Der Brite Jim Stacey übernimmt den vakanten Posten des zweiten Gitarristen. Stardrummer Ken Mary (FIFTH ANGEL, HOUSE OF LORDS, ALICE COOPER) ersetzt kurzfristig Stefan Kaufmann, der aufgrund permanenter Rückenprobleme seine Drumsticks vorerst ein letztes Mal ins Publikum schleudert. Unrühmlicher Höhepunkt sind tätliche Auseinandersetzungen zwischen David Reece und Peter Baltes. Unter diesen Bedingungen beschließt man einen Schlussstrich zu ziehen. Mäßige Ticketverkäufe erleichtern die Entscheidung die Tour vorzeitig abzubrechen.

Stefan Kaufmann forciert in der Folgezeit seine Karriere als Produzent, Wolf Hoffmann wird Fotograf und Peter Baltes schließt sich Don Dokken an und spielt auf dessen starkem 90er-Album "Up from the ashes".

Als würdiges Abschiedsgeschenk für die Fans wird posthum ein Live-Doppelalbum veröffentlicht.

Staying alive

Staying alive (1990, RCA/BMG Ariola)
Besetzung: Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Jörg Fischer (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Stefan Kaufmann
Recorded at: Osaka, 1985
Songs: Metal heart, Breaker, Screaming for a love bite, Up to the limit, Living for tonight, Princess of the dawn, Neon knights*, Burning*, Head over heels*, Wolf Hoffmann guitar solo, Restless and wild, Son of a bitch, London leather boys, Love child, Flash rockin' man, Fast as a shark, Balls to the wall, Outro (Bound to fail)* (* Europa Bonus Tracks)

"Staying alive" wurde 1985 in Japan mitgeschnitten und Teile davon bereits damals auf "Kaizoku-Ban" veröffentlicht. Das Album präsentiert die Band in Höchstform und gehört in jede halbwegs seriöse Heavy Metal Sammlung. Herausragend vor allem die energiegeladenen Versionen von Metal heart, Screaming for a love bite, Burning und Fast as a shark.

Doch die Fans lassen nicht locker. Die Nachfrage nach der Band ist ungebrochen und weltweite Unterschriftaktionen untermauern den Wunsch nach einer Reunion, die Ende 1992 - allerdings ohne Jörg Fischer - vollzogen wird.

Objection overruled

Objection overruled (1993, RCA/BMG Ariola)
Besetzung:Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Accept
Songs: Objection overruled, I don't wanna be like you, Protectors of terror, Slaves to Metal, All or nothing, Bulletproof, Amamos la vida, Sick dirty and mean, Donation, Just by my own, This one's for you

Einer erfolgreichen Tournee folgt 1993 das Comebackalbum "Objection overruled", das auf hohem Niveau nahtlos an die Klassiker anknüpft. Lässt man aber einmal die Megaballade Amamos la vida außen vor, so fällt auf, dass die wirklichen Hammersongs fehlen: Bulletproof hin, Sick, dirty and mean her.

Death row

Death row (1994, RCA/BMG Ariola)
Besetzung:Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann (Schlagzeug)
Produced by: Accept
Songs: Death row, Sodom & Gomorra, The beast inside, Dead on, Guns 'r' us, Like a loaded gun, What else, Stone evil, Bad habits die hard, Prejudice, Bad religion, Generation clash II, Writing on the wall, Drifting apart, Pomp and circumstance

Accept 1994 Die alten Differenzen über den musikalischen Kurs zwischen der Dirkschneider/Kaufmann- und Hofmann/Baltes-Fraktion leben wieder auf und spiegeln sich im 94er-Album "Death row" wider, das doch einige ACCEPT-untypische Songs präsentiert. Überraschend, dass Generation clash von "Eat the heat" eine Neuauflage erfährt und sich sogar zwei Instrumentalstücke auf dem Album befinden. Insgesamt fällt "Death row" recht unspektakulär aus und selbst Highlights wie Guns 'r' us, Death row oder Bad habits die hard fehlt das Zeug zum echten Klassiker.

Bereits während der Aufnahmesessions zu "Death row" verlässt Stefan Kaufmann wegen eines Bandscheibenvorfalls erneut die Band. U.D.O. Schlagzeuger Stefan Schwarzmann vollendet das Album und begleitet die Band anschließend auf Tour.

Predator

Predator (1996, RCA/BMG Ariola)
Besetzung:Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Gast: Michael Cartellone (Schlagzeug)
Produced by: Michael Wagener
Songs: Hard attack, Crossroads, Making me scream, Diggin' in the dirt, Lay it down, It ain't over yet, Predator, Crucified, Take out the crime, Don't give a damn, Run through the night, Primitive

Accept 1996 Für den Nachfolger "Predator" kann man Topdrummer Michael Cartellone (DAMN YANKEES, John Mellencamp, LYNYRD SKYNYRD) als Aushilfe gewinnen. Das Album kommt nur aber selten über das Mittelmaß hinaus, wenngleich es wieder einge bemerkenswerte Songs wie Hard attack oder Crossroads enthält. Peter Baltes singt drei Nummern persönlich, was verständlicherweise das Verhältnis zwischen Udo Dirkschneider und seinen Kollegen nicht fördert. Die neuerliche Auflösung der Band nach einer großangelegten Abschieds- und '20-Jahre-ACCEPT'-Jubiläumstour ist beschlossene Sache. Im Juni 1996 spielen ACCEPT in Japan ihre letzte gemeinsame Show.

All areas worldwide

All areas worldwide (1997, Gun/BMG Ariola)
Besetzung:Udo Dirkschneider (Gesang), Wolf Hoffmann (Gitarre), Peter Baltes (Bass), Stefan Kaufmann / Stefan Schwarzmann (Schlagzeug)
Produced by: Stefan Kaufmann
Recorded at: various locations, 1993-1996
Songs: Starlight, London leather boys, I don't wanna be like you, Breaker, Slaves to Metal, Princess of the dawn, Restless and wild, Son of a bitch, This one's for you, Bulletproof, Too high to get it right, Metal heart, Fast as a shark, Balls to the wall, What else, Sodom & Gomorra, The beast within', Bad habits die hard, Stone evil, Death row

Standesgemäß verabschieden sich ACCEPT mit ihrem zweiten kompletten Livealbum. "All areas worldwide" wurde während der "Objection overruled"- und "Death row"-Tourneen mitgeschnitten und zeigt deutlich die qualitative Diskrepanz im Songwriting zwischen der ersten und zweiten Phase der Bandgeschichte auf. Trotzdem ist es noch einen Tick stärker als "Staying alive", vor allem dank Klassikern wie London leather boys, Breaker, Son of a bitch und wieder einmal Metal heart.

Udo Dirkschneider Udo Dirkschneider ist gemeinsam mit Stefan Kaufmann (jetzt an der Gitarre) wieder mit seiner Band U.D.O. aktiv und veröffentlicht in schöner Regelmäßigkeit Alben, die den Geist von ACCEPT in sich tragen.

Stefan Schwarzmann war bis 1999 ebenfalls bei U.D.O. aktiv und ist nach neusten Meldungen inzwischen bei den Hamburgern HELLOWEEN gelandet.

Peter Baltes unterstützt den Ex-EUROPE-, Ex-DOKKEN-Gitarristen John Norum bei dessen Studioprojekten.

Wolf Hoffmann arbeitet wieder als Fotograf. 1999 veröffentlichte er das Album "Classical", das klassische Musikstücke in einem Rockkontext enthält, und in diesem Jahr auch in Deutschland offiziell veröffentlicht wurde.

Die besten ACCEPT-Songs
eine ganz persönliche Zusammenstellung

Amamos la vida (Objection overruled)
Balls to the wall (Balls to the wall)
Breaker (Breaker)
Burning (Breaker)
Fast as a shark (Restless and wild)
Heaven is hell (Russian roulette)
Living for tonight (live) (Staying a life)
London leatherboys (Balls to the wall)
Metal heart (Metal heart)
Midnight highway (Breaker)
Objection overruled (Objection overruled)
Princess of the dawn (Restless and wild)
Run if you can (Breaker)
Russian roulette (Russian roulette)
Screaming for a love bite (Metal heart)
Son of a bitch (live) (All areas - worldwide)
Starlight (live) (All areas - worldwide)

Martin Schneider, (Impressum, Artikelliste), 13.06.2003

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